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Brüssel-Highlights

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Grand Place

Seit dem 11. Jahrhundert war der Grand' Place oder Grote Markt der zentrale Treffpunkt der Kaufleute, Handwerker und Händler. Immer wieder kam es zu Zerstörungen und Wiederaufbauten, zu Bombenhageln und Umgestaltungen. Der heutige Zustand kann sich sehen lassen, und wie. Nicht umsonst hat ihn die Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Der Platz, an dem sich das gotische Rathaus, Zunfthäuser und das Maison du Roi befinden, zählt zu den schönsten Europas. Für Kunstinteressierte: Im Maison du Roi ist das Stadtmuseum samt einigen Kostümen des Meneken Pis untergebracht.
Eintritt: Platz frei, Rathaus 3 Euro
Öffnungszeiten: Platz ist immer zugänglich, Rathaus: Di-Sa 14.30-16 Uhr, So 10-12 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro-Stationen Bourse, De Brouckère, Gare Centrale; Straßenbahn 23, 52, 55, 56 und 81; Bus 29, 34, 47, 48, 60, 63, 65, 66, 71, 95 und 96
Kommen Sie unbedingt einmal am Abend. Dann werden die Häuser des Platzes eindrucksvoll beleuchtet und zeigen sich noch prächtiger als zur Tageszeit.
Grand Place, Tel.: Rathaus 02/2794365, Fax: Rathaus 02/2796445
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Atomium

Dass das zur Weltausstellung 1958 errichtete Eisenmolekül in 165-facher Vergrößerung derart beliebt werden würde, hätte niemand gedacht. Wurde es aber. Die Folge: 2004 renovierte man das heruntergekommene Wahrzeichen Brüssels und nun strahlt und glänzt die Stahlkonstruktion mit den neun, durch 35 Meter lange Stahlröhren und mit Rolltreppen untereinander verbundenen Kugeln wieder. In der höchsten, 100 Meter hohen Kugel ist ein Panoramarestaurant untergebracht. Dort kann man in futuristischem Ambiente mit fantastischem Blick über Brüssel speisen.
Eintritt: 9 Euro
Öffnungszeiten: tgl. 10-19 Uhr, Do bis 22 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A Heysel
Im Bruparck, der das Atomium umgibt, befindet sich Mini-Europe, ein Miniaturland in dem man 350 Sehenswürdigkeiten europäischer Städte im Format 1:25 erleben kann.
Atomium square, Boulevard du Centenaire, Tel.: 02/4754775, Fax: 02/4754779, Email: info@atomium.be, Web: www.atomium.be
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Manneken Pis

Erstaunlich, welch große Anziehungskraft ein 60 Zentimeter großes pinkelndes Männchen entwickeln kann. Doch die kleine Brunnenstatue steht bei Touristen und Brüsselern seit Jahrhunderten hoch im Kurs – was nicht zuletzt daran liegt, dass ihm ständig wechselnde Kostüme (aus dem Maison du Roi) übergestülpt werden, darunter eine Elvis-Garderobe oder ein Trikot der Fußballnationalmannschaft.
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: immer zugänglich
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Busse 34, 48, 95 und 96
1985 hat der Manneken Pis ein weibliches Gegenstück bekommen, das in der Impasse de la Fidelité, aber nicht wirklich als Konkurrenz zu betrachten ist. Ihr Name: die hockende Janneken Pis.
Rue de l'Etuve/Rue des Grands Charmes
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Cathédrale Saint Michel

Das prächtige, im 11. Jahrhundert auf einem Hügel erbaute Gotteshaus ist eine gelungene Synthese seiner drei Phasen im gotischen Stil. Besucher können die Ruinen der romanischen Stiftskirche sowie die herrlichen Fenster aus dem 16. Jahrhundert, die Apostelstatuen im Schiff, die barocke Kanzel im Barockstil sowie den Schatz und die große Orgel bewundern. Eine spezielle Besonderheit der Kirche stellen die zahlreichen, leuchtenden Farbglasfenster dar.
Eintritt: frei (Krypta 2,50 Euro, Schatzkammer 1 Euro)
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-19 Uhr (Winter bis 18 Uhr), Sa 8.30-15.30 Uhr, So 8.30-14 Uhr (eingeschränkte Zeiten für Schatzkammer)
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A/B Gare Central, diverse Busse Place Sainte-Gudule
Die große aus 4300 Pfeifen bestehende Orgel, eingeweiht im Jahr 2000, beeindruckt durch ihre Schönheit und ihre Qualität. Sie hängt in den Gewölben wie ein Schwalbennest. Sie passt perfekt zur Akustik einer gotischen Kathedrale.
Parvis Sainte-Gudule, Tel.: 02/2196834, Fax: 02/2196834, Email: michgdl@bxl.catho.be, Web: www.catedralsaintmichel.be
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Comicmuseum

In kaum einem anderen Land gibt es derart viele Comics wie in Belgien. Lucky Luke, Tim und Struppi, Gaston, sie alle sind Belgier. Im wunderschönen Jugendstil-Kaufhaus, dem Centre Belge de la Bande Dessinée, wird ihnen gehuldigt. Das Museum verfügt über ein Restaurant, einen Raum für Victor Horta, eine Bibliothek mit Lesesaal und Studienraum, eine Ausstellung über die Herstellung von Comicstrips, einen Hörsaal sowie einen Saal, in dem originale Comic-Zeichnungen ausgestellt.
Eintritt: 7,50 Euro
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A/B Gare Central, diverse Busse
Das Museum veranstaltet regelmäßige Sonderausstellungen (mehr als 60 seit seiner Gründung) und organisiert Begegnungen zwischen Autoren und dem Publikum.
20, Rue des Sables, Tel.: 02/2191980, Fax: 02/2192376, Email: visit@comicscenter.net, Web: www.comicscenter.net
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Rue des Bouchers

Die Rue des Bouchers und seine Nebenarme sind Brüssels Fressgassen, auch „der Bauch von Brüssel“ genannt. Im bunten, mittelalterlichen Gassengewirr reiht sich ein Restaurant neben das andere. Wegen den Tischen und Stühlen und den reichen Meeresfrüchte-Auslagen bleibt nur ein schmaler Durchgang, durch den sich die Menschenmassen schieben.
Preisklasse: von supergünstig bis teuer
Öffnungszeiten: immer zugänglich
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A/B Gare Central, diverse Busse
Eine sichere Anlaufstation ist das Restaurant „Chez Leon“ in der Nummer 18. Reisende aus aller Welt sind voll des Lobes.
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Bruxelles les Bains

Stadtstrände sind nicht nur in Deutschland zu finden, wenngleich dort besonders oft, sondern auch in anderen europäischen Metropolen, so auch in Brüssel. Jahr für Jahr wird das Spektakel größer. Was bleibt, ist der zentrale Standort mitten in der Stadt am Kanal – auch wenn hier Baden nicht gestattet wird. Was zunimmt, ist das Angebot, das neben Sandflächen, Liegestühlen und Palmen auch Fußball- und Boccia-Plätze, Salsa-Bars, Animationen und Wasserspiele einschließt sowie spezielle Konzerte.
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Juli/August Di-So 11-22/23 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Vom Gare Central fahren spezielle Shuttlebusse
Auf der Website lässt sich das genaue Aktionsprogramm studieren, das viele Mitmachsportarten einschließt.
Place Sainctelette & Rue de la Dyle, Email: bruxelleslesbains@brucity.be, Web: www.bruxelleslesbains.be
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Galeries Royales Saint Hubert

Die beindruckenden, 200 Meter langen königlichen Luxusgalerien wurden vor mehr als 150 Jahren eröffnet. Sie zählen zu den schönsten historischen glasüberdachten Galerien der Welt und stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Früher musste man Eintritt bezahlen, um durch die Galerien flanieren zu dürfen, heute nicht mehr.
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-19 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A/B Gare Central, diverse Busse
Hier gibt es keine Ladenketten à la H&M und Esprit, sondern fast nur sehr spezialisierte Geschäfte. Das Preisniveau ist entsprechend hoch.
Rue du Marché-aux-Herbes
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Parc du Cinquantenaire

Dieser rund 30 Hektar große Hort der Stille inmitten des Großstadttrubels beherbergt wahre Schätze: die Große Moschee, das islamische Zentrum von Brüssel, die Statue des grünen Hundes oder den Pavillon der menschlichen Leidenschaften von Victor Horta. Und dann erst der Palast, ein Prachtbauwerk. Ebenso der gewaltige Triumphbogen, der aussieht wie eine Mischung aus Pariser Arc de Triomphe und Berliner Brandenburger Tor.
Eintritt: frei
Öffnungszeiten: immer geöffnet
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Metro 1A/B Schuman, Tram 81, Bus 20 und 80
Besonders sehenswert sind auch die Ausstellungshallen zu beiden Seiten des Tors, in denen das Militär- und das Automuseum Autoworld Brussels untergebracht sind. Hier ist unter anderem eine Oldtimerausstellung zu besichtigen.
Parc du Cinquantenaire, Tel.: 02/5138940
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Japanischer Turm und Chinesischer Pavillon

Irgendwie surrealistisch, die drei fernöstlichen Gebäude im Brüsseler Norden. Hier befinden sich die chinesischen und japanischen Sammlungen des Königlichen Museums für Kunst und Geschichte, vor allem Porzellan aus vergangenen Jahrhunderten. Doch der Ausflug hierhin lohnt auch ohne einen Museumsbesuch, schon allein wegen des Spaziergangs im weitläufigen Garten.
Eintritt: 4 Euro
Öffnungszeiten: Di- Fr 9.30-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr
Anf. mit öff. Verkehrsmitteln: Tram 23 und 52 Araucaria, Busse 53, 230, 231 und 232 De Wand
Im neu restaurierten Dienstgebäude kann man japanische Kunst vom 17. bis zum 19. Jahrhundert sehen.
Avenue Van Praet 44, Tel.: 02/2681608, Fax: 02/7337735, Email: info@kmkg-mrah.be, Web: www.kmkg-mrah.be
Autor: Dominik Tippner, Reise.de-Redaktion
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