Strände von Kamari
Die im mittleren Süden von Kos gelegenen insgesamt rund 16 Kilometer langen und meist mehr oder weniger gut über Stichstraßen erreichbaren Strände sind die schönsten der Insel. Einer dieser wie auf einer Perlenkette aufgefädelten Sandstrände ist der sogenannte Bubble Beach, der seinem Namen alle Ehre macht. Die Bläschen, die vom Meeresgrund aufsteigen, sind Gase, die aus dem erloschenen Vulkan am Meeresgrund entweichen. PS: Der Strand heißt auch „Paradise Beach“. Alles klar?
Kos Urlaubs Highlight: Mühle von Antimachia
Von den ehemals über hundert Windmühlen rund um Antimachia ist diese die einzige noch beziehungsweise wieder funktionierende. Ihr Alter wird auf etwa 250 Jahre datiert, ihr Job war seit jeher das Mahlen von Getreide. Nach etlichen Jahren des sprichwörtlichen Stillstands dreht sie sich wieder wie früher und kann auch von innen besichtigt werden.
„Hamam Club“
Kos hat sich zu einem der lebendigsten Nightlife-Zentren der Ägäis entwickelt, vor allem das Viertel zwischen antiker Agorá und Hafen sowie das Viertel zwischen Hafen und Lambí-Strand sind bei Nachteulen beliebt. Besonders beliebt ist die originelle Disco „Hamam Club“. Und ja, der Name des Clubs ist kein Zufall, ertönen die lauten Elektro-Beats doch in einem ehemaligen türkischen Bad.
Johanniterkastell
Das Kastell am Eingang des Mandraki-Hafens von Kos-Stadt wird auch Nerátza genannt. Sie stand vermutlich schon in der Antike, später diente sie dann den Johannitern als Schutz gegen die Osmanen. Selbst die Verstärkung der Mauer nutzte den Rittern aber nichts: 1523 wurden die Burg und damit die gesamte Insel von den Türken erobert. Leider ist die Burg heute in keinem guten Zustand mehr, aber der Blick ist dennoch grandios.
Vulkaninsel Nissyros
Der Weg zur benachbarten Dodekanes-Insel lohnt sich, denn sie ist etwas Besonderes, nicht nur wegen der schwarzen Kieselstrände. Eine Hälfte des Kraterbodens ist grün bewachsen, die andere Hälfte erinnert an eine Mondlandschaft. Der vulkanische Ursprung ist unübersehbar: Der tiefe Kesselgrund liegt jedoch nur 100 bis 200 Meter über dem Meeresboden, dafür misst der Stefanos-Krater 300 Meter im Durchmesser. In ihm blubbert und zischt es aus allerlei Öffnungen.



