Die Hauptstadt Sofia - Bulgarien bei reise.de
Sofia ist die bulgarische Metropole schlechthin. Zwar nicht so schön wie Budapest, aber auch nicht so von sozialistischer Architektur verschandelt wie Bukarest. Was den drei osteuropäischen Hauptstädten gleich ist: Sie sind die unangefochten Kulturhochburgen ihres jeweiligen Landes. Und das schließt den modernen westlichen Einschlag mit ein. Geschichtliches gibt es aber auch in Sofia in Hülle und Fülle, allen voran die Kirche von Bojana, die wegen ihrer Wandmalereien zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Noch größer und pompöser ist die Aleksandar-Nevski-Kathedrale.
Urlaub in Bulgarien - Nessebar an der Schwarzmeerküste
Die auf einer Halbinsel gelegene Altstadt gehört zum Schönsten, was die Schwarzmeerküste zu bieten hat. Verschlungene Gassen, hölzerne Hausfassaden und ein Dutzend Kirchen aus mehr als tausend Jahren. Doch verschlafen ist der unweit von Burgas gelegene 10.000-Einwohner-Schwarzmeerort nicht mehr, in den vergangenen Jahren wurde hier touristisch ordentlich aufgerüstet, Stichwort "Sonnenstrand". Aber noch hält sich der Boom in ertragbaren Grenzen.
Veliko Tarnovo
Sie ist nicht nur eine der ältesten und größten, sondern zugleich auch eine der schönsten Städte des Landes. Woran das liegt? Zum einen an seiner besonders romantischen Lage, am felsigen Steilufer und im Hinterland des Jantraflusses. Und zum anderen an den vielen historischen Traditionen und den sehenswerten Architekturdenkmälern.
Bansko
Wasserskifahren in Bulgarien, okay, kann sich jeder vorstellen. Aber Skifahren ohne Wasser, auf Schnee? Aber ja! Für den unweit der griechischen Grenze gelegenen, aufstrebenden Ort Bansko – geographisch auf der Höhe Roms gelegen – rühren sogar die Ski-Legenden Marc Girardelli und Alberto Tomba die Werbetrommel. Ihre Behauptung, das 70-Pistenkilometer-Areal sei das „beste neue Skiresort Osteuropas“ ist deshalb mit Vorsicht zu genießen, doch auch unabhängige Skiprofis bestätigen dieses Urteil.
Rilakloster
Rund 120 Kilometer südlich von Sofia liegt das prächtigste Wahrzeichen orthodoxer Religion in Bulgarien! Auf rund 1100 Meter Höhe im satten Laubwald gelegen, schneebedeckte Berge als Kulisse – da macht sich das imposante Ensemble mit den schwarz-weiß gestreiften Outfit besonders gut. Mittelpunkt dieses größten Klosters Bulgariens ist die Hauptkirche Sveta Bogorodica, eine Kombination der alten, dreischiffigen Basilika mit der Kreuzkuppelkirche vom heiligen Berg Athos und der italienischen Kuppelkirche.
Reiter von Madara
Südwestlich von Pliska und nicht weit von der Urlauberhochburg Varna entfernt befindet sich das in den Fels von Madara gemeißeltes Monumentalrelief. Es zeigt einen drei Meter großen Reiter im Kampf mit einem Löwen, aber das in einer felsigen Höhe von 23 Meter über dem Boden. Dabei wird der Reiter zu seinen Füßen dargestellt. Das sonderbare überdimensionale Kunstwerk ist Teil der Hauptkultstätte des Ersten Bulgarischen Reiches und befindet sich an einer ca. 100 Meter hohen Klippe. Man muss es ja fast nicht erwähnen, dass dieser archäologische Komplex erster Güte längst UNESCO-Weltkulturerbe ist. Aber vielleicht das noch: Die ältesten Zeugnisse reichen bis in das 3. Jahrtausend zurück.
Kap Kaliakra
Das 30 Kilometer nördlich von Baltschik gelegenen bis zu 70 Meter hohen rotgoldenen Klippen am Meer sind ein beliebtestes Ausflugsziel. Ob es an der bizarren Sage liegt, dass sich vom roten Kap einst 40 Frauen ins Meer gestürzt haben? Oder an der romantischen Naturidylle, die für Spaziergänge und Picknicke wie geschaffen ist? Oder dem 1-a-Beobachtungsposten, schließlich lassen sich hier neben Robben bisweilen sogar Delfine sichten.
Steinerner Wald
Keine 20 Kilometer von Varna entfernt erwartet Besucher ein beeindruckendes Werk der Natur: Bis zu sechs Meter hohe und maximal drei Meter dicke Steinsäulen und Skulpturen ragen in den Himmel. Wie Tropfsteingebilde, nur ohne Höhle – und ohne Wasser. Doch genau damit haben die rund 50 Millionen alten Kunstwerke zu tun. Sie sind nämlich auf dem Grund des Schwarzen Meeres entstanden. Das freilich hat sich hier längst zurückgezogen.






