Pauschalreisen Kreta: Reisen voller Möglichkeiten
Eine göttliche Insel – so urteilen viele begeisterte Strand- und Kulturliebhaber über die größte der griechischen Inseln. Göttlich zum einen wegen seiner Bedeutung in der Mythologie, soll es sich bei der mehr als 8000 Quadratkilometer großen Insel um die Geburtsstätte des Gottvaters Zeus handeln. Göttlich aber auch wegen der abwechslungsreichen, herrlichen Landschaft (Stichwort Lassithí-Hochebene, Samariá-Schlucht) und der 1a-Ausgrabungsstätten alter Kulturen, allen voran das minoische Knossós samt dazugehörigem Archäologischem Museum in der Inselkapitale Heraklion. Dazu gibt es noch eine Reihe lebendiger Städte wie eben jenes Heraklion und Chania, aber genauso gut verträumte, uralt wirkende Dörfer. Fragt sich jetzt nur, wie man urlauben will – mit dem Rucksack umherziehen, wie es hier viele Individualtouristen betreiben, in einer netten Pension am Meer fünfe grade sein lassen und als Tageshöhepunkte ein Dominospiel, einen Syrtakitanz und ein Fischessen am Strand zu haben oder eher Halligalli und Pool-Marathons in einem der lebendige Urlaubsorte. Alles ist auf Kreta möglich.
Kreta Reise Highlights
Wer letzteres sucht, ist an der Nordküste goldrichtig. Hinter den Stränden haben die Kreter Tavernen und Hotels, Diskos und Bars, Souvenirläden und Boutiquen für viele Geschmäcker errichtet. In der Saison geht in Orten wie Agios Nikolaos bei Tag und Nacht die Post ab. In Rethymnon steht – kleiner Kontrast – eher die charmante Hafenbucht im Mittelpunkt des abendlichen Treibens. Und – großer Kontrast – im Süden finden sich immer noch ein paar einsame, verträumte Buchten, lässt doch die Steilküste immer wieder Platz für winzige Strände. Und die wollen erst einmal entdeckt sein!
Palast von Knossós
Kritiker bezeichnen die Ausgrabungen der größten minoischen Palaststadt aus dem 2. Jahrtausend vor Christus als „Disneyland der Archäologie“. Das mögen eingefleischte Fachleute so empfinden, der Laie wohl kaum. Schließlich wurden hier derart viele Paläste und Villen rekonstruiert, dass sich selbst weniger Fantasievolle das Leben auf Kreta vor über 3500 Jahren richtig gut vorstellen können. Schließlich sehen sie neben geheimnisvollen Krypten, Schatzkammern und den ehemaligen Thronsaal selbst Badewannen und Toiletten mit Wasserspülung – erstaunlich für die damalige Zeit!
Archäologisches Museum in Heraklion
Für Kulturfans ein Muss und nach dem Besuch von Knossós eine geradezu zwingende Ergänzung, befindet sich hier im zweitwichtigsten Museum Griechenlands doch die weltweit größte Sammlung von Funden aus der minoischen Zeit. In zwei Stockwerken sind etliche Objekte aus dem täglichen Leben vor 3500 Jahren ausgestellt. Die Nachbildungen minoischer Hausfassaden aus Fayenceplättchen, ein Würfelspiel, Tonmodelle von Schiffen, Schmuck und die vielen Siegel sind einfach sehenswert.
Samariá-Schlucht
Die Samariá-Schlucht zu durchwandern ist selbst im Rahmen einer organisierten Tour eine Herausforderung, die im Sommer dennoch täglich Tausende auf sich nehmen. Nachahmer sollten eine gute Kondition mitbringen, denn die Tour durch eine der längsten und steilsten Schluchten Europas erstreckt sich über 18 Kilometer und mehrere Stunden. Die Belohnung ist ein eindrucksvolles Panorama. Die Felswände steigen unterwegs bis zu 500 Meter senkrecht auf, an der engsten Stelle trennen sie gerade einmal vier Meter.
Chania
Vor der Kulisse des Lefka òri-Gebirges liegt Kretas zweitgrößte Stadt am Meer, und ist trotz ihrer Größe ein hübsches Ziel für Romantiker. Venezianische Adelspaläste dienen heutzutage als Hotels, in Tavernen erklingen stimmungsvolle Lieder, der Hafen ist angenehm belebt. Kulturliebhaber suchen das in einer gotischen Franziskanerkirche untergebrachte Archäologische Museum auf. Dort werden sie es auch angenehm finde






