Nicht mehr vom Urlaub träumen - Seychellen bei reise.de buchen
Mahé, La Digue, Praslin – die äquatornahen Seychellen landen bei Strand-Umfragen immer wieder auf den vorderen Plätzen. Ein weiterer Grund für das gute Image: Farbenprächtige Unterwasserwelten sowie prestigeträchtige Hotelwelten und Privatinseln sorgen für große Exklusivität. Exklusiv ist auch das weltweit einmalige Vorkommen von Schildkröten. Auf dem vom Hauptzentrum weit entfernten Aldabra-Atoll kommen auf neun Menschen rund 150.000 Riesenschildkröten. Weitere häufig anzutreffende Bewohner der 115 Inseln sind Einsiedlerkrebse, handtellergroße, aber ungiftige Spinnen und jede Menge exotische Vögel.
Seychellen im Indischen Ozean
Doch wer auf die Seychellen reist, kommt nicht vornehmlich wegen der Fauna, nicht wegen der gesellschaftlich interessanten Zusammensetzung und erst recht nicht wegen kultureller Sehenswürdigkeiten – die gibt es nämlich nur sehr begrenzt -, sondern vor allem wegen Baden, Bräunen und Faulenzen. Das geht hier mitten im Indischen Ozean nämlich besonders gut, nicht zuletzt dank fantastischen Kulissen. Hierbei spielt Granit die Hauptrolle. Dieser Stein verhalf dem Archipel zu seinem einzigartigen Landschaftsbild und Werbefilmern – von Rafaello bis hin zu Beck’s – aus aller Welt zum optimalen, weil weit fotogeneren Karibik-Plagiat. Wie Herden versteinerter Walrösser liegen die 700-Millionen Jahre alten und aus Kontinentalgestein bestehenden Blöcke am Strand und schillern je nach Quarzkristalleinschluss in den unterschiedlichsten Farben.
Victoria
Sie ist die Hauptstadt von Mahé, die Hauptstadt der Seychellen und überhaupt die einzig nennenswerte größere Siedlung. 24.000 Einwohner wohnen hier. Der alte Teil von Victoria mit seinen schmalen Gassen liegt zu Füßen der Berge. Überall sieht man elegante wenngleich oft baufällige französische Kolonialbauten. Aus der Zeit der britischen Kolonisation stammt der kleine Clock Tower. Sehenswert sind das kleine National History Museum und die Botanical Gardens.
Sir Selwyn Clarke Market
Mitten in Victoria liegt dieser nette, kunterbunte und auch für Touristen sehr empfehlenswerte Markt. Feilgeboten werden Barrakudas, Papageienfische, Bonito, Königsfische, exotische Obst- und Gemüsesorten sowie kleine rote und grüne Chilischoten, die in Einmachgläsern verkauft werden. Aus dem ersten Stock kann man das bunte Treiben aus der Vogelperspektive überblicken und dabei in den verschiedenen Läden nach Souvenirs stöbern.
Natural History Museum
Östlich des Clock Towers von Victoria liegt das kleine, aber feine Natural History Museum, das vor allem für Familien mit Kindern einen Besuch lohnt. Hier sind Exponate der einheimischen Tierwelt zu sehen, die das Leben im Riff und geologische Hintergründe näher bringen. So werden beispielsweise Schädel von Brackwasser-Krokodilen gezeigt.
Vallée de Mai auf Praslin
Eine Tour durch den Unesco-Weltnaturerbe-Nationalpark auf der Insel Praslin ist ein spannendes Abenteuer. Zu sehen bekommen die Besucher auf dem 1-2-stündigen Trail Farngewächse mit Riesenblättern, bizarre Stelzenbäume, Eidechsen, Spinnen und mit Glück die seltenen Schwarzpapageien. Die Stars des Nationalparks aber bleiben die rund 5000 Coco-de-Mer-Palmen – und vor allem ihre Nüsse, die zum offiziellen Symbol der Inselrepublik Seychellen und zum inoffiziellen Symbol der Erotik avancierten, erinnert ihre herzförmige Form doch stark an die Rundungen eines Frauenbeckens.
Beau Vallon Bay
Selbst in der allgemein als belebtester Strand der Inselgruppe bezeichneten Beau Vallon Bay auf der Hauptinsel Mahé fühlen sich Urlauber alles andere als bedrängt. Und dank etlicher Angebote dennoch mit genügend Alternativen zu Pool, Meer und Hotelspa versorgt. Da locken Wanderungen durch die mittelgebirgsartigen Tropenwälder, Nachtbasare an der Uferpromenade und einige Tauchbasen, die Begegnungen mit Mantas und den riesigen, aber friedlichen Walhaien in Aussicht stellen – der Traum eines jeden Tauchers.






