Barcelona, Andalusien, Costa del Sol – der Beginn eines Nummer-1-Urlaubs-Hits.

Autorin: Cornelia Scheffler
Wo die Sommersonne in der Mittagszeit so hoch steht, dass sie selbst die tüchtigsten Geschäftsleute zur Ruhe zwingt und man dann mit einer ausgiebigen Siesta genau das Richtige tut, liegt das zweitbeliebteste Reiseland der Welt. Fallen Schlagwörter wie Weltkulturerbe, Jacobsweg, Kanarische Inseln, Olivenöl, Flamenco oder Stierkampf – ahnt man, warum. In der landschaftlichen Vielfalt, der Leidenschaft der Menschen, der Intensität der Farben, dem Geschmack der Speisen, der Tiefe des Weines und nicht zuletzt in der Qualität des weltberühmten Olivenöls hinterlässt die Natur ihre Kraft. Tanken Sie auf – in Spanien!
Hoher Urlaubsfaktor
Sie heißen Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma; Ibiza, Mallorca und Menorca – die spanischen Urlaubsinseln. Jede hat ihr besonderes Image; einiges haben Sie gemeinsam: Die Sonne, erstklassige Strände und das Meer; die Balearen das Mittelmeer und die Kanaren den Atlantik. Die Strände auf dem Spanischen Festland heißen Costa Brava, Costa Dorada, Costa del Sol, Costa de la Luz; sie stehen stellvertretend für sorglosen Urlaub inmitten reizvoller Landschaften, reicher Traditionen und herzlicher Gastgeber.
Berge über Berge
Die Pyrenäen im Norden, die Sierra Nevada im Süden - in Spanien gibt es nach der Schweiz die meisten Gebirge in Europa. Der Teide (3718 Meter) auf Teneriffa ist der höchste Berg. Das bedeutet natürlich, dass Wanderfreunden alle Wege offen stehen – leichte und schwere. Wem die Spiritualität der Natur nicht genug ist, wer tiefe Einkehr sucht, folgt dem Jacobsweg; der Abschnitt zwischen Puente la Reina und Santiago de Compostela ist der berühmteste des Pilgerweges. Auch im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca, auf La Palma oder rund um den von der UNESCO geschützten Nationalpark Garajonay auf La Gomera kann man ausgezeichnet wandern. Dennoch kommen viele Touristen zum Badeurlaub nach Spanien und viele Sportler, um es mit den Elementen aufzunehmen
Stolz und Traditionen
Kultur und Tradition bestimmen in allen Teilen des Landes das Leben der Menschen, auch daraus resultiert ihr Stolz und die Liebe zu ihrem Land. Lernen Sie das heiligste Fest der Spanier kennen: Die Karwoche – jede Region zelebriert ihre eigenen Bräuche; Tag und Nacht feiern die Einheimischen mit Musik und Prozessionen tief bewegt zu Ehren Jesu. Darüber hinaus ist Spanien das Land mit der weltweit zweitgrößten Anzahl an UNESCO-Weltkulturerbestätten. Von Höhlenkunst und Gärten über Bauwerke bis hin zu ganzen Stadtanlagen – Sie können es sowohl in den nimmermüden Metropolen Barcelona, Madrid oder Sevilla als auch in den abgeschiedenen Teilen des Landes aufspüren.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise benötigen Personen einen gültigen Reisepass oder auch vorläufigen Reisepass. Möglich ist die Einreise auch mit dem Personalausweis oder einem vorübergehenden Personalausweis. Kinder bis 16 Jahren benötigen einen gültigen Kinderreisepass (oder Eintrag im Pass der Eltern), Jugendliche einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.
Feiertage
1. Januar – Neujahr. 6. Januar – Dreikönigstag und Epiphanias. Das Osterfest – Höhepunkt sind die regionalen Feierlichkeiten zur Karwoche. 19. März – St. Josefs Tag. 1. Mai – Tag der Arbeit. 15. August – Maria Himmelfahrt. 12. Oktober – Nationalfeiertag zur Erinnerung an die Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. 1. November – Allerheiligen. 6. Dezember – Tag der Verfassung. 8. Dezember – unbefleckte Empfängnis. 25. Dezember Weihnachten. Darüber hinaus gibt es noch einige regionale Feiertage.
Filmen und Fotografieren
Für das Filmen und Fotografieren gibt es keine Einschränkungen.
Geld Währung
Landeswährung: Euro.
Gesundheit / Impfungen
Für eine Reise nach Spanien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Ein Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio und Hepatitis A wird empfohlen. Alle Personen die in Deutschland gesetzlich versichert sind, haben einen Anspruch auf Behandlung – insofern diese dringend erforderlich ist. Nachweis ist die Versicherungskarte. Dennoch wird für die Dauer des Aufenthaltes der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung empfohlen.
Klima / Kleidung
Spanien ist ein Ganzjahresreiseziel. Auf den Kanaren herrscht subtropisches Klima: Milde Temperaturen das ganze Jahr über. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Juli und August bei 24 bis 25, im Winter bei 21 bis 23 Grad Celsius. Auf den Balearen sowie an der Ost- und Südküste des Festlandes herrscht mediterranes Klima: Heiße Sommer und milde Winter. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Hochsommer bei 29 bis 32 Grad Celsius (der meiste Niederschlag fällt im Frühling und Herbst). Im Norden Spaniens, im Baskenland, Kantabrien, Galicien und am Golf von Biscaya herrscht atlantisches Klima: Milde Winter und Sommer. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer zwischen 21 und 23 Grad (der meiste Niederschlag fällt im Winter). In den Pyrenäen und den Hochgebirgen (Kastilisches Scheidegebirge, Kantabrisches- und Iberisches Gebirge sowie Betische Kordillere) herrscht Gebirgsklima: Lange, kalte Winter und kurze frische Sommer. Für Sommerurlaub am Meer wird allgemein luftige Kleidung empfohlen. Während der Sommermonate kann es bei starken Winden abends kühl werden. Für die Herbst- und Wintermonate wird warme Kleidung empfohlen, vor allem in den Bergen.
Ortszeit
Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auf den Kanarischen Inseln gilt die westeuropäische Zeit
Sprache
Die Landessprache ist Spanisch.
Trinkgeld
In spanischen Restaurants sind 10 bis 15 Prozent Trinkgeld üblich. Kofferträger und Zimmermädchen erhalten Trinkgeld entsprechend der Zufriedenheit. Bei Taxifahrten wird aufgerundet.
Verkehr
Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut. Die Autobahn ist gebührenpflichtig. Die Busverbindungen zwischen den großen Städten, sowie auch zwischen den kleinen Städten und Dörfern sind hervorragend. Bus fahren ist darüber hinaus recht günstig. Zwischen der Iberischen Halbinsel, den Balearen und Kanaren verkehren zahlreiche Fähren.
Wasser / Stromversorgung
Das Leitungswasser ist kein Trinkwasser. Die Stromspannung beträgt 220 V. Ein Adapter ist nicht nötig. Wer viele elektronische Geräte mitbringt, sollte einen Mehrfachstecker einpacken.
Zollbestimmungen
Für die Ein- und Ausfuhr von Gegenständen des täglichen Bedarfes innerhalb der EU gelten keine Beschränkungen. Zollfrei ausführen dürfen Sie bis zu 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos oder 200 Zigarren oder 1 Kilogramm Tabak, 10 Liter Alkohol über 22 % Vol. und 10 Liter alkoholische Süßgetränke, 20 Liter Zwischenerzeugnisse (Likörwein etc.), 90 Liter Wein und 110 Liter Bier.
La Semana Santa
Die Karwoche gehört ohne Frage zu den herausragenden Festen in Spanien. Die Feierlichkeiten zur Osterwoche sind in vielen Regionen fest verwurzelt – jede zelebriert ihre eigenen Bräuche. Viele Menschen nehmen sich extra Urlaub. Hervorzuheben sind die Karwochenfeste in Sevilla, Málaga oder Cuenca; in Sevilla tragen Laienbrüder eine reich geschmückte Marienfigur durch die engen Gassen der Stadt, in Málaga wird gar ein Strafgefangener freigelassen und von einer Jesusfigur gesegnet.
Grüne Wege
Eine Besonderheit in Spanien sind die so genannten grünen Wege - an der Zahl: 1700 Kilometer. Was sich auf den ersten Blick so natürlich anhört, sind stillgelegte Eisenbahntrassen. Die Gleise wurden entfernt und die Linien allesamt für Spaziergänger und Fahrradfahrer hergerichtet. Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen verlaufen bis zu 94 Routen. Zum sportlichen Kick kommt der kulturelle; Tafeln überall am Wegesrand weisen auf die Sehenswürdigkeiten in der Nähe hin.
Tauchen
Im Osten das Mittelmeer, im Süden das Mittelmeer, am südlichsten Zipfel die Straße von Gibraltar, und danach weitet sich im Südwesten der Atlantische Ozean bis hin zur Bucht von Biscaya im Norden. Bei derart viel Wasser tun sich viele Tauchgründe auf – an der Costa Brava bis zu 35 Meter tief. Tauchzentrum an der Costa Brava ist der Ort Estartit, vor allem wegen der verschlungenen Unterwasserlandschaft voller Höhlen und Tunnel. An der Costa Blanca, nördlich von Alicante, liegt ein großes Riff. Auch auf den Balearen und den Kanaren liegt man mit Tauchausrüstung goldrichtig. In Port Andtrax und Polensa auf Mallorca treffen Sie auf zahlreiche zauberhafte Unterwasserwesen und auf Menorca, in Pont d’en Gil, wird es wieder etwas labyrinthischer – auch hier entfaltet sich eine ungewöhnliche Höhlen-Szenerie. Etwas kühler, aber mindestens genauso spannend und erstklassig, sind Tauchgänge auf Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura.
Schnorcheln
Lange muss man nicht überlegen, ob man während eines Spanienurlaubes an der Festland-Küste oder auf den Inseln auch Schnorcheln kann. Selbstverständlich kann man; über all dort, wo das Wasser nicht zu kalt ist – besonders attraktiv sind die Costa Brava, Costa Blanca, die Costa del Sol, die Costa de la Luz, die Balearen und die Kanaren. Doch da Schnorcheln eher ein individuelles Erlebnis ist und einige sich einfach nur über einen klaren Blick auf den Meeresboden freuen, sollte man es einfach immer dort probieren, wo man gerade ist – zu sehen gibt es viel.
Surfen und Kitesurfen
Spanien ist eine Spielwiese für Wind- und Kitesurfer. Nicht ohne Grund finden hier viele Surfwettbewerbe statt. An den meisten spanischen Spots ist Dauerbetrieb - Dank dem Klima. Weltbekannt sind Pozo Izquierdo auf Gran Canaria, die Strände von Jandía und der Sotavento-Strand in Pájara auf Fuerteventura. Außerdem Las Cucharas an der Costa Teguise auf Lanzarote und El Médano im Süden von Teneriffa. An der Küste der Iberischen Halbinsel sind die Windverhältnisse für Surfsportler von April bis November optimal. In Palamós an der Costa Brava bläst der kraftvolle Tramontana-Wind. Und dann ist da noch Tarifa - im Osten der Costa de la Luz: Ein Surferleben ohne Tarifa-Urlaub ist wie ein Badesee ohne Wasser. Günstig an der Meerenge von Gibraltar gelegen, weht der Wind hier extrem temperamentvoll. Der 10 Kilometer lange, feine Sandstrand zählt noch dazu zu den schönsten Stränden Spaniens.
Segeln
Spanien ist das Land der großen Eroberer – von hier aus starteten zahlreiche Eroberungszüge per Schiff. Heute ist es umgekehrt, viele Segler kommen nach Spanien und erobern die Segelreviere rund um die Balearen, die Kanarischen Inseln und entlang der Festlandküsten. Wind und Wetter machen es möglich - fast das ganze Jahr über kann man in Spanien segeln. Die Infrastruktur der Yachthäfen und Marinas ist erstklassig. Auf den Balearen hat man die Wahl; entweder geht’s von Insel zu Insel, um eine Insel herum oder entspannt von Bucht zu Bucht. Die Kanaren mit stabilen Windverhältnissen und variationsreichen Törnrouten gelten noch als Geheimtipp. Die Segelreviere der Festlandküste heißen Costa Brava, Barcelona, Marbella und Valencia im Osten oder Andalusien im Süden. Mit einer Passage der Meeresenge von Gibraltar ist Andalusien für viele Segelsportler ein absoluter Höhepunkt.
Kanufahren
An vielen Stränden, sowohl auf dem Festland als auch den spanischen Inseln, kann man ein Kanu leihen, sich Strand und Hinterland vom Meer aus ansehen oder von Bucht zu Bucht paddeln. Wer es wilder mag, geht an den Flüssen in der Extremadura-Region, an der Grenze zu Portugal, auf Nummer sicher: Das Gebiet ist sehr fluss- und wasserreich. Nirgendwo in Spanien gibt es mehr Stauseen. Gut befahrbare Flüsse und Seen sind z.B. der Guadiana, der Cijara-Stausee oder der Orellana-Stausee. Der Miño, etwas weiter nördlich in Galicien, ist auch für Kajak- und Kanusportler eine Herausforderung. Hinreißend ist er nicht zuletzt wegen der umliegenden, wundervollen Landschaft.
Golfen
Kein anderes europäisches Land kann eine so stattliche Zahl an Golfplätzen vorweisen wie Spanien. Ob Anfänger oder Profi - knapp 400 Golfplätze machen die Auswahl leicht. Hier muss keiner über oder unter seinem Niveau spielen. Die Costa del Sol wird wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Golfplatzdichte auch Costa del Golf genannt.
Wandern (Trekking)
Die Pyrenäen im Norden, die Sierra Nevada im Süden – in Spanien gibt es nach der Schweiz die meisten Gebirge in Europa. Der Pico del Teide auf Teneriffa ist mit 3718 Metern der höchste Berg. Wanderfreunden stehen alle Wege offen – leichte und schwere. Mehrere Wanderrouten verbinden ein Ende Spaniens mit einem anderen. In den andalusischen Naturparks Sierras Cazorla, Segura y Las Villas und Doñana sind allein über 200 Wanderwege beschildert. Hier leben Mufflons, Rot- und Damhirsche. An der Grenze zu Portugal erheben sich die Züge der Extremadura mit dem Naturpark Monfragüe, dem Nationalpark Cornalvo und dem Naturreservat des Cíjara. Wem die Spiritualität der Natur nicht genug ist, wer tiefe Einkehr sucht, pilgert über den Jacobsweg nach Santiago de Compostela. Auch im Tramuntana-Gebirge auf Mallorca, auf La Palma oder rund um den UNESCO-geschützten Nationalpark Garajonay auf La Gomera kann man ausgezeichnet wandern.
Fahrradfahren / Mountainbiken
Eine Besonderheit in Spanien sind die so genannten grünen Wege: Insgesamt 1700 Kilometer. Was sich so natürlich anhört, sind stillgelegte Eisenbahntrassen. Die Gleise wurden entfernt und die Linien allesamt für Spaziergänger und Fahrradfahrer hergerichtet. Von Norden nach Süden, von Osten nach Westen verlaufen bis zu 94 Routen. Zum sportlichen Kick kommt der kulturelle; Tafeln überall am Wegesrand weisen auf die Sehenswürdigkeiten in der Nähe hin. Mallorca auf dem Fahrrad auskundschaften, die Badetasche auf den Gepäckträger schnallen und an einsame Buchten auf Ibiza radeln, in kleinen Dörfern auf Menorca eine Pause einlegen. Dank den gut ausgebauten Radwegenetzen auf allen Balearen-Inseln können Sie Ihren gesamten Urlaub zu Rad verbringen. Teilweise wurden sogar alte Feldwege wieder aufgepeppt. Die Routen auf den Kanaren eignen sich hervorragend für Könner. Auf Lanzarote und Fuerteventura ist es relativ flach, nur der Wind könnte hier anstrengend werden. Auf Gran Canaria und Teneriffa können Sie ihre Kondition testen und richtig anspruchsvolle Touren machen. Noch steiler wird es auf La Gomera, El Hierro und La Palma. Absoluter Kult ist eine Radtour auf dem Jacobsweg.
Klettern
Es wäre schlicht verwunderlich, würde man in das zweitgebirgigste Land Europas nicht auch zum Klettern kommen. Hohe Gipfel, senkrechte Felsen direkt am Meer, einfache oder anspruchsvolle Kletterstiege – die landschaftlichen Gegebenheiten und sportlichen Möglichkeiten sind vielfältig. Ausgemachte Kletterregionen Spaniens sind beispielsweise die Sierra de Guadarrama in Zentralspanien mit dem Regionalpark Cuenca Alta del Manzanares, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde (ca. 50 Kilometer von Madrid entfernt). Auch die Sierra Nevada in Andalusien oder die Picos de Europa in Nordspanien reizen zum Klettern - ebenso das Montserrat-Klettermassiv in Katalonien und die Felsformationen an der Costa Blanca. An der Costa del Sol befindet sich das größte Klettergebiet Spaniens: El Chorro - ein Canyon mit bis zu 300 Meter hohen Felsen sowie 300 Sonnentagen im Jahr. In den Pyrenäen wird’s etwas rutschiger – hier muss man beim Eisklettern besonders cool bleiben. Auch die Balearen und die Kanarischen Inseln stehen in der Gunst vieler Kletterer. Mallorcas Berge und die vulkanischen Formen auf den Kanaren wie im Teide-Nationalpark oder La Ayacata auf Gran Canaria sind besser als jede Kletterhalle.
Motorradfahren
Ein gut ausgebautes Straßennetz, bergige und weite Landschaften, vor allem aber unfassbare Naturschönheiten zähmen den wildesten Easy Rider – Motorradfahrer willkommen! Im Landesinneren, in der Region Kastilien-León knattert man gemütlich über die Landstraßen wo sich einst Don Quijote auf Rosinante fortbewegte. Aufgetankt wird in lebendigen Städten, urigen Weinkellern und an mittelalterlichen Festungen. Auch auf den Balearen und den Kanaren relaxen Motorradfahrer. Motorrad-Fincas und Fahrzeugvermietungen verleihen die heißen Öfen. Beste Bikerzeit ist Frühling und Herbst.
Reiten
Pferde gehören zu Andalusien, wie die Sonne zu Spanien – adäquat gibt es hier besonders viele Reitställe, Landgüter und Reitschulen. Die zahlreichen Viehpfade in der Region erinnern an die historische Bedeutung des Pferdes. Entdecken Sie die Schönheiten der andalusischen Landschaft zu Pferd - ein Höhepunkt nicht nur für Pferdefans. Die Ausritte werden organisiert, sie können sich aber auch selbst auf den Weg machen und die beschilderten Wege und Routen auf eigene Faust auskundschaften. Darüber hinaus werden an vielen Urlaubsorten Ausritte und Touren zu Pferd angeboten.
Skifahren
Sicher ist Spanien für viele Menschen ein klassisches Reiseziel für erholsame Badeferien, dennoch sind die Gebirge überall im Land ideal für Alpinskifahrer. Ende November, Anfang Dezember fällt der erste Schnee. 35 Skigebiete laden mit unterschiedlichen Bedingungen zum Skifahren ein: prädestiniert sind Formigal in den Pyrenäen von Aragón, Baqueira Beret in den Katalanischen Pyrenäen und die Sierra Nevada in Andalusien. Alle anderen Skiregionen sind im ganzen Land verstreut – insgesamt sind das 837 gekennzeichnete Pistenkilometer aller Schwierigkeitsstufen.
In Spanien erwarten Sie weitläufige, saubere Strände, hervorragende Wasserqualität sowie eine beeindruckende Unterwasserwelt. Die Strände Spaniens zählen zu den saubersten im Mittelmeer. Fast 500 Strände und Marinas wurden von einer unabhängigen Kommission mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Die Blaue Flagge ist ein internationales Symbol für Sauberkeit, hervorragende Wasserqualität und vorbildliche Maßnahmen zum Umweltschutz.
Essen und Trinken
In den Hotels gibt es frische, reichhaltige und oftmals regionale Gerichte. Als Trinkwasser empfiehlt sich Mineralwasser in Flaschen. Typisch für die spanische Küche sind Olivenöl und Knoblauch. Nahezu alle Speisen werden mit reichlich Olivenöl zubereitet. Die Spanier setzen auf den natürlichen Geschmack jeder einzelnen Zutat – Gewürze und Kräuter werden nur reduziert verwendet. Als Vorspeise beliebt sind vor allem deftige Eintöpfe - die regionalen Unterschiede sind groß. Grob kann man sagen, dass im Landesinneren mehr Fleischgerichte auf den Tisch kommen und an der Küste mehr Fisch oder Meeresfrüchte. Als Beilage gibt es Gemüse, Reis und Weißbrot, dazu guten Wein – rot, rosé oder weiß. Die spanischen Weine sind ausgezeichnet und berühmt für ihre Schwere. Spanische Nachspeisen sind in der Regel sehr süß. Honig und Mandeln bilden die Basis für viele Desserts. Einige typische Speisen und Getränke:
Churros – längliche Krapfen aus Brandteig
Gazpacho – kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse
Fabada - Bohneneintopf
Ropa Vieja (kanarische Spezialität) – Linsensuppe
Paella – valencianisches Nationalgericht aus Reis, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten und Gemüse (jedes Restaurant kennt ein eigenes Rezept)
Tortilla – Omelett mit Einlage
Papas Arrugadas mit Mojo Sauce (kanarische Spezialität) – salzige Kartoffeln mit pikanter Knoblauchsauce
Tapas – Appetithäppchen, die in Bars serviert werden
Queso Manchego – spanischer Schafskäse aus der Region Kastilien-La Mancha
Serrano-Schinken – luftgetrockneter Schinken
Flan – süße Nachspeise aus Ei, Milch und Zucker
Crema Catalana – Pudding mit fester Karameldecke
Ron con miel (kanarische Spezialität)– Honigrum