Städtetrip - auf an die Antlantikküste mit reise.de
Die portugiesische Hauptstadt beeindruckt durch sein Gemisch aus Vergangenheit und Gegenwart, Kleinstadt und Metropole, Altehrwürdigem und blendend Neuem. Hinzu kommen ausgezeichnetes Shopping, ein spät beginnendes, aber umso intensiveres Nachtleben und Gaststätten, die angeblich den besten Fisch Europas kredenzen. Eine facettenreiche Museumslandschaft, bezaubernde Altstadtgassen, repräsentative Bauten, die von einer ruhmreichen Zeit als Seefahrernation künden, originelle Lokale, in den der wehmütige Fado einem Publikum vorgetragen wird, kleine Krämerläden und originelle Märkte machen den Aufenthalt perfekt. Aber man muss gut zu Fuß sein, denn zwischen Burgberg und Tejoufer, Ober- und Unterstadt geht es hügelauf und hügelab – oder man nimmt die teils altehrwürdigen elektrischen Straßenbahnen. Die berühmteste Linie ist die 28, auf der Besucher auf hügeligem Parcours an fast allen Highlights der Stadt vorbeikommen.
Die portugiesische Riviera
Wer nach Belém will, nimmt die Tram 15. Der westliche Vorort ist deshalb interessant, weil von hier die großen Entdecker in Richtung Übersee starteten. Der Hauch des Kolonialzeitalters ist hier immer noch spürbar, in Gestalt des Hieronymusklosters und des Torre de Belém. Doch auch die jüngsten Triumphe der Weltausstellung Expo 1998 und der Fußball-Europameisterschaft 2004 haben ihre Spuren im Stadtbild hinterlassen, allen voran das Ozeaneum. Und dann erst die Umgebung: Wo der Tejo mündet, streckt sich die „portugiesische Riviera“ mit ihren eleganten Seebädern Estoril und Cascais dem Atlantik entgegen. Wunderschön!
Castelo de São Jorge
Die mächtige Festung, deren Anfänge auf das 2. Jahrhundert vor Christus zurückgehen, thront weit sichtbar über dem Zentrum der Stadt. Allerdings sind heutzutage nicht mehr viele der ältesten Gebäude zu sehen, da bis ins 20. Jahrhundert hinein etliche Umbauten vorgenommen wurden.
Museum Calouste Gulbenkian
Privatsammlungen gibt es viele, doch diese ist eine der größten der Welt. Mehr als 6000 hochkarätige Exponate hat der armenische Ölmagnat Gulbenkian hier zusammengesammelt. Highlight der Sammlung sind europäische Gemälde aus vier Jahrhunderten, darunter Meisterwerke von Rubens, Rembrandt, Monet und Rodin. Nicht minder wertvoll sind Kunsthandwerke aus dem Vorderen Orient sowie Werke aus altägyptischer, griechischer und römischer Zeit.
Jeronimokloster
Lissabons oder besser das berühmteste historische Monument in Portugal liegt nicht direkt im Zentrum der Hauptstadt, sonder im westlich gelegenen Vorort Belém. Mit der Straßenbahn oder dem Vorortzug ist man aber schnell da. Und der Weg lohnt sich. Das imposante Kloster der Hieronymiten wurde nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Die Kirche Santa Maria, der grandiose, zweistöckige Kreuzgang und das Museu Nacional de Arqueologia sind ein Symbol für das goldene Zeitalter und die kulturelle und wirtschaftliche Blüte Portugals.
Torre de Belém
An dem Turm heften gleich mehrere hochkarätige Etiketten: Publikumsmagnet, Wahrzeichen Lissabons, UNESCO-Weltkulturerbe, Sinnbild der Glanzzeit des portugiesischen See- und Handelsimperiums. Und noch heute sind der rund 500 Jahre alte Leuchtturm und Verteidigungsfestung ein Fotoobjekt erster Güte. Die komplette Anlage besteht aus dem vierstöckigen Turm und einer dem Fluss zugewandten Bastion auf sechseckigem Grundriss mit Zinnen, Schießscharten und Wachtürmen.
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