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Die Madrilenen lieben ihre Stadt so sehr, dass man sich auch als Besucher ihrer Faszination kaum entziehen kann. Vor allem abends und nachts, wenn Tausende durch die Stadt ziehen und die teils prächtigen Plätze bevölkern, wird ein tolles Lebensgefühl spürbar. Tabernas, tapas, Flamenco lautet der attraktive Dreiklang des Madrider Nachtlebens. Gute Stimmung herrscht freilich auch tagsüber, wobei hier die Kulisse mit den verzierten Häuserfassaden, den typischen Balkonen, die das Stadtbild prägen, und ihren kleinen Gassen, die einen einzigartigen Charme versprühen, noch viel besser zum Tragen kommt. Weiterer Vorteil: Dann haben die vielen hochkarätigen Museen offen, die Madrid zu einer der führenden Kunststädte machen. Schließlich besitzt die spanische Hauptstadt doch mit dem Prado eines der weltweit renommiertesten Museen überhaupt und obendrein noch eine ganze Reihe weiterer hochkarätiger Kunsthallen dazu.
Die Highlights von Madrid bewundern - Städtereise buchen
Hinzukommen als Top-Highlights der Königspalast, ein ägyptischer Tempel, das beeindruckende Postamt, die Plaza del Sol und der Prachtboulevard Gran Vía. Wer sich erst einmal in der Stadt orientieren will, startet am besten an der Puerte del Sol. Auf diesem historischen Platz steht der „Kilometerstein 0” - der Ausgangspunkt für alle gemessenen Entfernungen innerhalb des Landes. Und ein guter Ausgangspunkt für den Palacio Real und den Plaza Mayor, zwei wichtige Fixpunkte der Stadt.
Palacio Real
Das nennt man standesgemäß: Der Königspalast misst an jeder Seite 500 Meter. Innen erwartet den Besucher ein wahrer Rokoko-Rausch, reiht sich doch in scheinbar endloser Folge Saal an Saal. Ein Highlight unter vielen ist die ganz mit bemalten Porzellanplatten ausgekleidete Sala de Porcelana. In mehr als einem Dutzend Räume werden hochkarätige Gemälde ausgestellt, unter anderem von El Greco, Goya und Rubens.
Gran Vía
1,5 Kilometer geballte Pracht und geballte Lebensfreude. Nirgends gibt sich die spanische Kapitale so weltläufig wie auf dem Boulevard Gran Vía, der vor rund hundert Jahren nach Pariser Vorbild entstand. Heute bummeln Einheimische und Touristen an zahlreichen Läden vorbei, gehen in Kinos und Musicaltheater und in Straßencafés und Restaurants. Sehen und gesehen werden heißt das Motto, das in den Abendstunden auch wenig bekleidete Damen beherzigen.
Museo del Prado
Kunstliebhaber aus aller Welt pilgern in den Prado. Der Grund: Die Pinakothek birgt eine der wichtigsten Sammlungen alter Meister der Welt. Hier versammelt sich das Who is Who der ersten Künstlerriege von anno dazumal: Tizian ist mit mehr als 30 Werken vertreten, Goyas Meisterwerk „Las Majas“ und Velázquez’ „Las Menina“ gehören ebenfalls zu den Topsehenswürdigkeiten, ebenso wie Dürers „Adam und Eva“ und El Grecos „Kreuzigung“. Damit nicht genug, beherbergt das Museum auch noch die weltgrößte Sammlung von Hieronymus Bosch.
Plaza Mayor
Das 120 mal 94 Meter große Renaissance-Quadrat ist das wichtigste architektonische Vermächtnis der habsburgischen Könige Spaniens in Madrid. Als Stadt in der Stadt konzipiert, war die Plaza Schauplatz von Ketzerprozessen und Stierkämpfen, Volksfesten und Wochenmärkten. Heutzutage säumen Arkadengänge und 477 Balkone den Platz. Auf dem Sockel des Reiterstandbild von Philipp III. sitzen abends die Madrilenen und beobachten das bunte Treiben.
Real Jardín Botánico
Beim Lustwandeln in den seit 1791 existierenden Gärten wird einem ganz warm ums Herz, was einerseits an der tropischen Schwüle und andererseits an den bezaubernden Gewächsen liegt. Viele verschiedene Pflanzenarten aus allen Kontinenten können entdeckt werden, unter ihnen Heilkräuter, Blumen und verschiedene Rosenarten. Das Gewächshaus mit tropischen, subtropischen und Wüstenpflanzen sollte ebenfalls unbedingt besucht werden.




