Wassersport – Aktivurlaub mit Spaß, Action und dem Gefühl von absoluter Freiheit

Strahlender Sonnenschein, eine wohltuende Brise und rundherum die Weite der glitzernden Wasserfläche: Für Aktivurlauber, die das Wasser lieben, gibt es kaum etwas Schöneres als beim Wassersport Spaß, Action und das Gefühl von absoluter Freiheit zu genießen. Ob es dabei eher rasant oder gemütlich zugeht, entscheidet jeder selbst, denn es gibt Wassersportarten für jeden Geschmack. Wer auf Geschwindigkeit und Nervenkitzel steht, der lässt sich beim Wasserski oder Wakeboarding über das Wasser ziehen oder reitet beim Surfen auf den Wellen. Gemütlicher geht es beim Segeln oder der Trendsportart Stand Up Paddling zu. Letztgenannte trainiert auch noch viele Muskelpartien und ist somit ein idealer Ausgleich für alle, die bei der Arbeit viel sitzen. Ebenfalls zu den ruhigeren Wassersportarten zählt das Kanufahren: Hier steht der Naturgenuss im Vordergrund, denn vom Wasser aus lassen sich Landschaften aus einer einmaligen Perspektive und auf ganz besondere Weise erleben.

 

Eins haben alle Wassersportarten gemeinsam: Sie garantieren eine Extradosis Spaß und Entspannung im Aktivurlaub. Ob als Alleinreisender, mit Freunden oder mit der Familie: Zwischen Sightseeing, Strandvergnügen oder den wohltuenden Behandlungen im Wellnesshotel geben Wassersportarten der schönsten Zeit des Jahres die besondere Würze. In Deutschland und Europa gibt es ein paar ganz besondere Orte, die einen gelungenen Urlaub mit Wassersportspaß ermöglichen. Anfänger erlernen dort ihre favorisierte Wassersportart in Kursen unter der Anleitung kompetenter Lehrer, während Fortgeschrittene sich gleich ins kühle Nass begeben. Reise.de stellt die beliebtesten Wassersportarten vor und zeigt Ihnen Top-Spots, an denen Sie diesen nachgehen können. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie mit uns die Faszination Wassersport!

Ob im Kanu oder auf dem Surfbrett, Wassersport hat viele Facetten.

Aktivurlaub Kanu- und Kajakfahren

Kajakfahren auf dem Fluss


Eine wunderbare Kombination zwischen sanfter sportlicher Betätigung, Abenteuer und Landschaftsgenuss ist das Kanu- oder Kajakfahren. Ob alleine, zu zweit oder mit Freunden und Familie: Vom Wasser aus betrachtet man sein Reiseziel aus einer ganz neuen Perspektive und darüber hinaus wirkt sich das Paddeln positiv auf Körper und Seele aus. So hat es etwas Meditatives, auf einem Gewässer inmitten der idyllischen Natur unterwegs zu sein und der Stress des Alltags gerät schnell in Vergessenheit. Fortgeschrittene können natürlich auch das Meer oder Wildwasser befahren und dabei echten Nervenkitzel erleben. Kanu- und Kajakfahren wirkt sich neben der Psyche auch positiv auf das Herz- und Kreislaufsystem aus, trainiert die Rücken-, Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur und sorgt für kräftige Beine.

Unterschiede Kanu und Kajak

Für Anfänger ist es meist verwirrend: Kanu ist der Oberbegriff für die kleinen Boote, die mit Hilfe eines Paddels fortbewegt werden. Dazu gehören Kanadier und Kajaks.

Ein Kanadier ist ein offenes Kanu, das in der Regel breiter ist als ein Kajak, mit einem einseitigen Paddel fortbewegt wird und meist zwei oder drei Personen Platz bietet. Für Anfänger ist der Kanadier die bessere Wahl, weil er eine größere Kippstabilität aufweist und mehr Ladefläche bietet.

Das Kajak hingegen ist oben in der Regel geschlossen und wird durch das abwechselnde Paddeln links und rechts mit einem beidseitigen Paddel fortbewegt. Es ist kleiner und wird meist nur von einer Person befahren. Kajaks, als deren Erfinder die Eskimos gelten, sind windschnittiger und schneller – sie sind eher für Fortgeschrittene und Abenteurer geeignet.

Grundausstattung fürs Kanufahren

Ein Kit für Einsteiger besteht in der Regel aus:

  • Kanadier oder Kajak
  • Entsprechendes Paddel
  • Schwimmweste
  • Helm (nur bei Wildwasser)
  • Neoprenanzug und -schuhe (nur bei kalten Temperaturen; nicht in der deutschen Sommersaison)
  • Wassersportschuhe bzw. festes Schuhwerk (keine Flip-Flops)
  • Geeignete Kleidung
  • Spraydeck/Spritzdecke (Abdeckung, die verhindert, dass Wasser ins Boot gelangt; nur bei Wildwasser und in der Regel nicht mit Mietbooten)

Allgemeine Tipps für Anfänger

  • Vor Tourbeginn geben die Anbieter von Verleihbooten in aller Regel eine Einweisung, sodass Sie alles Wichtige zur richtigen Paddeltechnik und den Sicherheitsaspekten erfahren. Die Mitarbeiter qualitativ hochwertiger Anbieter sind entsprechend ausgebildet (bspw. über den Bundesverband Kanu), sodass spezielle Anfängerkurse nicht notwendig sind.
  • Leihen Sie die Ausrüstung zunächst aus, statt sie zu kaufen. Wenn Sie sicher sind, dass Sie das Kanufahren regelmäßig betreiben wollen, können Sie das Equipment immer noch kaufen. Anbieter von Kanukursen bieten in der Regel auch immer Ausrüstung zum Leihen an.
  • Verbessern Sie Ihre Schwimmfähigkeiten. Beim Kanufahren kann man immer mal ins Wasser fallen und sollte über ausreichende Schwimmfähigkeiten verfügen.
  • Tragen Sie immer eine Schwimmweste und nehmen Sie ausreichend Proviant und Trinken mit.

5 besonders schöne Orte für Kanutouren im Aktivurlaub

Nr. 1
Die Lahn

Schloss Schaumburg an der Lahn

Einer der beliebtesten Wasserwege für Kanufahrer in Deutschland ist die Lahn zwischen Gießen und Limburg. Der insgesamt etwa 246 Kilometer lange Fluss verläuft durch eine malerische Landschaft und hält etliche besondere Attraktionen für Kanufahrer bereit. Eine davon ist der Schiffstunnel in Weilburg, der die Altstadt des Ortes unterquert und am Ende mit einer per Hand zu bedienenden Doppelschleuse noch ein weiteres Schmankerl bereithält. Entlang der Strecke im Lahntal finden sich idyllische Dörfer, sehenswerte Fachwerkstädte wie Marburg und Wetzlar sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Kubacher Kristallhöhle und Schloss Schaumburg. Lizenzierte Anbieter, wie der etablierte Kanuverleih und Zeltbetrieb Krumos, ermöglichen seit 30 Jahren Paaren, Familien, Schulklassen und Betrieben unvergessliche Ausflüge auf der Lahn. Es ist und bleibt ein Highlight!

Nr. 2
Schweden

Schweden ist das Mekka für Kanufahrer in Europa. Unzählige Flüsse und Seen, ausgedehnte Wälder und unberührte Natur: Kanufahren in Schweden ist ein Erlebnis und Landschaftsgenuss der Extraklasse. Dank der guten Infrastruktur in Sachen Wassersport und vieler ruhiger Gewässer kommen Anfänger in Schweden voll auf ihre Kosten. Beste Bedingungen bietet das skandinavische Land aber vor allem für echte Abenteurer bei mehrtägigen Kanuwanderungen. Bei Fortgeschrittenen besonders beliebt ist Lappland, der wilde Norden Schwedens.

Nr. 3
Norwegen

Bei Kanutouren in Norwegen erwarten Sie unvergessliche Eindrücke von der Schönheit unserer Erde. Norwegen ist berühmt für seine zauberhaften Fjorde wie den Geirangerfjord, der zwischen steilen Berghängen mit spektakulären Wasserfällen verläuft. Kanufahrten im Gletschersee oder auf reißenden Flüssen sind ebenfalls möglich. Mit Glück lassen sich in Norwegen sogar Wale sichten: ganz großes Kino für Naturliebhaber! Dank dem sogenannten „Jedermannsrecht“ darf man in Norwegen übrigens quasi überall campen.

Nr. 4
Nord- & Ostsee

Kanuvergnügen beim Urlaub am Meer: Das ist an Nordsee und Ostsee möglich. Anfänger können an den Wattseiten der Nordseeinseln oder auf den Haff- und Boddengewässern an der Ostsee gemütliche Touren unternehmen, während Könner sich auf dem offenen Meer Wind und Wellen stellen. Das wohltuende Meeresklima, maritime Köstlichkeiten und besondere Wellnessanwendungen wie Thalasso an der Nordsee tragen zu glücklichen Ferientagen an der Küste bei. Der Aktivurlaub lässt sich hier prima mit einem Wellnesstrip an der Nordsee verbinden.

Nr. 5
Das Rheintal

Zwischen Köln und Mainz erstreckt sich mit dem Rheintal eine der schönsten Landschaften Europas. Entlang grüner Weinterrassen und Hangwäldern sowie romantischer Burgen und Schlösser erwarten Sie unvergessliche Kanutouren. Verträumte Dörfer und Sehenswürdigkeiten wie der zum UNESCO-Welterbe gehörende Obergermanisch-Raetische Limes und der sagenumwobene Loreley-Felsen liegen ebenfalls an der Route der Rheinromantik.

Stand Up Paddling (SUP)

Stand Up Paddling


Beim Stand Up Paddling (SUP) steht man aufrecht auf einem Board und bewegt sich durch Paddeln mit einem Stechpaddel fort. Die Trendsportart findet immer mehr Anhänger und lässt sich praktisch überall ausüben, wo es Wasser gibt. Ein Grund für die Beliebtheit des SUP ist, dass es eine ruhige, gemütliche Wassersportart ist, die aber nichtsdestotrotz einen effektiven Ausgleich zum Büroalltag darstellt und den Gang ins Fitnessstudio ersetzt. Sie trainiert nämlich neben der Kondition unter anderem auch die Rücken-, Schulter- und Rumpfmuskulatur. Auch Koordination und Körperwahrnehmung werden durch das permanente Ausbalancieren auf dem Board gefördert. Vor allem macht SUP aber Spaß: Es ist ein einmaliges Gefühl quasi über das Wasser zu schweben, während der Blick majestätisch über die Landschaft gleitet. Die Sorgen des Alltags geraten so im Nu in Vergessenheit. Die richtige SUP-Paddeltechnik lassen Sie sich am besten in einem Anfängerkurs beibringen, in dem Sie auch alles Wichtige zur Sicherheit auf dem Wasser erfahren.

5 besonders schöne Stand Up Paddling Spots

Nr. 1
Berlin

Stand Up Paddling in Berlin

Große Gewässer, malerische Kanäle und viele Anbieter: Die deutsche Hauptstadt ist ein tolles Ziel zum Stand Up Paddling. Entfliehen Sie dem oft dichten Gedränge in der Innenstadt und entdecken Sie Berlin mal anders. Auf der Spree, dem Wannsee oder dem Griebnitzsee genießen Sie vom Wasser aus einmalige Ausblicke auf die geschichtsträchtige Millionenmetropole. Mit seinen abwechslungsreichen Stadtvierteln, berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor und einem aufregenden Nachtleben ist ein Städtetrip nach Berlin ohnehin jederzeit lohnenswert.

Nr. 2
Amsterdam

Rund 80 Kilometer der berühmten Grachten durchziehen die niederländische Hauptstadt und laden dazu ein, diese vom Wasser aus beim Stand Up Paddling zu erkunden. Unterwegs bieten sich einmalige Ausblicke auf schmucke alte Handelshäuser und Sehenswürdigkeiten wie die Vondelkerk, den Prinsenhof und den Palais op de Dam. Eine vielfältige Museumslandschaft, Ausflugsziele wie der Zoo Artis und die Nähe zur Nordsee machen eine Städtereise nach Amsterdam ebenfalls immer reizvoll. Besonders toll: SUP bei Vollmond.

Nr. 3
Pilsensee

Der Pilsensee gehört zum Fünfseenland in Oberbayern und ist ein traumhaftes Stückchen Erde. Anfängern wird die Ausrüstung zur Verfügung gestellt und die richtige Technik beigebracht. Anschließend können Sie vom Wasser aus die Aussicht auf die bayerischen Berge genießen. Abseits des Wassers lockt die Region mit Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Seefeld. Ein zünftiges Bier im Schlossbiergarten rundet einen herrlichen Urlaubstag am Pilsensee gelungen ab.

Nr. 4
Venedig

Statt klassisch in der Gondel lässt sich die faszinierende italienische Wasserstadt auch wunderbar auf dem SUP-Board erkunden. Auf dem Canal Grande oder einem anderen der insgesamt ca. 40 Kilometer langen Wasserwege bieten sich phantastische Urlaubsimpressionen. Erleben Sie den legendären Markusplatz vom Wasser aus, fahren Sie unter der Rialtobrücke hindurch und entdecken Sie versteckte Plätzchen, die Ihnen auf einer herkömmlichen Städtereise nach Venedig immer verborgen geblieben wären.

Nr. 5
Hamburg

Ob auf der Alster, dem Stadtparksee oder (für Fortgeschrittene) der Elbe: Die schöne Hansestadt Hamburg ist ein Hot-Spot für Anhänger des Stand Up Paddling. Dank Attraktionen wie dem riesigen Hafen, der futuristischen Elbphilharmonie oder St. Pauli und der Reeperbahn kommt in der Musicalstadt Hamburg auch abseits des Wassers niemals Langeweile auf.

Wasserski und Wakeboarding

Wasserski


Sommer, Sonne, Spaß und Speed – dafür steht die Sportart Wasserski, bei der man auf Skiern, entweder von einem Boot oder durch einen Wasserskilift, über die Wasseroberfläche gezogen wird. Die Skier verfügen über eine sogenannte Bindung, eine weiche Gummimanschette, in der die Füße Halt finden. Der Haltegriff ist über die Wasserskileine mit Boot bzw. Lift verbunden. Die rasante Wassersportart eignet sich ab einem Alter von ca. 6 Jahren für praktisch jedermann, denn die einzige Voraussetzung sind Schwimmfähigkeiten. Auf den Skiern muss der Ausführende lediglich das Gleichgewicht und etwas Körperspannung halten.
Wer das Wasserskifahren an einer Anlage mit Seilbahn einfach ausprobieren möchte, benötigt nur Badesachen und muss nicht zwingend einen Kurs absolvieren. Für ausgedehnteren Wasserskispaß empfiehlt sich jedoch mindestens ein Grundkurs. Die Skiausrüstung sowie ein Neoprenanzug und eine Schutzweste, die den Aufprall auf dem Wasser abfedert, werden üblicherweise vom Anbieter zur Verfügung gestellt.

Wakeboarding

Das Wakeboarding ist eine Variation des Wasserskifahrens. Hierbei steht der Ausführende statt auf zwei Skiern seitlich auf einem dickeren Brett. Die Füße werden mittels einer Bindung festgeschnallt. Wakeboarding ist anspruchsvoller, weil man auf einem Brett mehr Körperbeherrschung und ein besseres Gleichgewichtsgefühl benötigt. Die Trendsportart, die in den 1980er-Jahren als Mischung aus Wasserski und Wellenreiten entstand, ist vor allem bei jungen Leuten beliebt, weil sie mehr Manöver und Sprünge ermöglicht. Wasserskifahren und Wakeboarding sind vergleichbar mit Skifahren und Snowboarding.

Wakeboarden

Die schönsten Wasserski und Wakeboarding Spots


Rund 80 Wasserski- und Wakeboardanlagen, sogenannte Cable Parks, finden sich in Deutschland. Das sind mehr als in jedem anderen Land. Außerdem gibt es an Nordsee und Ostsee sowie in praktisch allen beliebten Urlaubsgebieten am Wasser die Möglichkeit, Wasserski mit einem Motorboot zu betreiben. Hier 5 Top-Ziele für rasanten Spaß auf dem Wasser.

Nr. 1
Rügen

Wakeboarden an einer Station

An einem See im Zentrum von Deutschlands größter Insel liegt der Cable Park Rügen, welcher der ganzen Familie einen vergnüglichen Tag mit Wassersportspaß garantiert. Für Aktivurlauber ist die Ostseeinsel dank ihrer reizvollen Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren ohnehin ein ideales Reiseziel. Mondäne Seebäder, malerische Fischerdörfer und ein reichhaltiges kulturelles Angebot sorgen neben herrlichen Stränden und Naturschönheiten für abwechslungsreiches Urlaubsvergnügen auf Rügen.

Nr. 2
Ibiza

Die spanische Baleareninsel ist bekannt für Sommer, Sonne und Partyspaß in weltbekannten Clubs. Aber auch bei sportlich aktiven Urlaubern steht Ibiza hoch im Kurs. Wie viele andere beliebte Ferieninseln in Europa bietet Ibiza ideale Bedingungen, um auf Wasserskiern oder einem Wakeboard über das Meer zu sausen. Anfänger und Profis kommen hierbei voll auf ihre Kosten.

Nr. 3
Dresden

Kombinieren Sie Wasserskispaß doch mal mit einem Städtetrip nach Dresden. Die Stadt an der Elbe begeistert mit ihrer wunderschönen Barockarchitektur, vielen Sehenswürdigkeiten wie der Frauenkirche sowie einem reichen Kulturangebot. Abwechslung vom Sightseeing finden Sie im Cable Park Dresden, wo Sie während der Sommerzeit in chilliger Atmosphäre Wasserskifahren können.

Nr. 4
Kreta

Die griechische Insel Kreta, die sich sowohl landschaftlich als auch kulturell überaus vielseitig präsentiert, ist immer einen Urlaub wert. Aktive Touristen können hier beim Wandern die legendäre Samaria-Schlucht durchqueren, die mediterrane Landschaft auf dem Rad erkunden oder beim Wasserski über das Mittelmeer jagen. Ikarus Wassersport in Rethymno ist einer von vielen Anbietern auf der größten griechischen Insel.

Nr. 5
Bad Kissingen

Bad Kissingen ist laut einer Umfrage von Kantar EMNID der bekannteste Kurort Deutschlands. Zahlreiche Kureinrichtungen und Hotels ermöglichen in der bayerischen Stadt an der Rhön, die über etliche Kulturdenkmäler wie die Burg Botenlauben und die Herz-Jesu-Kirche verfügt, einen entspannten Wellnessurlaub in Deutschland. Wassersportspaß kommt dabei dank dem Wakepark Thulba auch nicht zu kurz.

Surfen

Surfen im Sonnenuntergang


Frische Meeresluft, Freiheit, Abenteuer und jede Menge Fun – Surfen ist eine eindrucksvolle Sportart, die vielfältige positive Effekte für Körper, Geist und Seele mit sich bringt. Das Surfen ersetzt jedes Ganzkörperworkout, trainiert Beweglichkeit und Koordination und baut wirkungsvoll Stress und Ängste ab. Auf dem Surfbrett ist man eins mit sich und ganz im Hier und Jetzt – es zählt nur die nächste Welle und nachdem diese gemeistert wurde, breitet sich ein wohltuendes Glücksgefühl aus. Wer mit dem Surfen anfängt, kommt außerdem mit Gleichgesinnten in Kontakt und kann seiner Leidenschaft an den schönsten Traumstränden der Erde frönen. Gute Gründe sprechen also für einen Surfurlaub. Allerdings ist Surfen nichts für jedermann, doch im Prinzip hat jeder, der Schwimmen kann, die Möglichkeit, den Sport zu erlernen.

Erste Schritte

Wer mit dem Surfen beginnen will, sollte zunächst einen Anfängerkurs in einer Surfschule belegen. Surfschulen finden sich an allen beliebten Reisezielen am Meer. Erfahrene Surflehrer bringen Anfängern in einem solchen Kurs die theoretischen Grundlagen, zum Beispiel Wissen über Wetterbeurteilungen und Sicherheitsaspekte, sowie die praktischen Fähigkeiten auf dem Brett bei. Die Surfschulen bieten in der Regel auch das Equipment zum Ausleihen an. Anfänger erhalten meist ein Brett mit einem Schwert, welches eine größere Kippstabilität aufweist. Neben dem Brett gehört noch ein Surfanzug, die Leash (Verbindungsleine zwischen Board und Surfer) und Surfwachs, das ein Abrutschen vom Board beim Start verhindert, zur Grundausstattung.

Surfen – Begriffserklärung

Surfen, Windsurfen, Wellenreiten – worin liegen eigentlich die Unterschiede? Surfen ist ein Oberbegriff für folgende Wassersportarten:

  • Wellenreiten: Der Surfer steht auf einem Brett und lässt sich von Meereswellen über das Wasser treiben.
  • Windsurfen: Der Surfer steht auf einem Brett und nutzt ein Segel zur Fortbewegung. Das flexible, mit dem Brett verbundene Segel ermöglicht spektakuläre Sprünge und Manöver.
  • Kitesurfen: Der Surfer steht auf einem Board und wird von einem Lenkdrachen über das Wasser gezogen.

5 beliebte Surf-Spots

Nr. 1
Sylt

Windsurfen auf Sylt

Sogar Weltstars der Surfszene schätzen die optimalen Rahmenbedingungen auf der Nordseeinsel, wo jedes Jahr der Deutsche Windsurf Cup veranstaltet wird. An Spots wie dem Brandenburger Strand bei Westerland kommen Hobbysurfer und Profis voll auf ihre Kosten. Die maritime Landschaft, viel Kultur, ein aufregendes Nachtleben und eine ausgezeichnete Gastronomie machen Sylt zu einem tollen Reiseziel.

Nr. 2
Die Kanarischen Inseln

Die zu Spanien gehörenden Kanaren werden auch oft als „Hawaii Europas“ bezeichnet. Berühmte Spots wie Corralejo auf Fuerteventura, Las Palmas auf Gran Canaria oder Famara auf Lanzarote lassen jedes Surferherz höherschlagen. Auch sonst wecken die Kanaren mit ihrem sonnigen Klima und traumhaften Landschaften allerbestes Urlaubsfeeling. Ein Surfurlaub auf den Kanaren ist daher nur zu empfehlen!

Nr. 3
Norderney

Im Süden der ostfriesischen Insel findet sich beim Yachthafen eine windgeschützte Buch, die Anfängern beste Bedingungen für die ersten Versuche auf dem Surfbrett bietet. Könner haben am Januskopf die Möglichkeit, ihr Geschick unter Beweis zu stellen. Die Wellen hier gelten als die besten in Deutschland. Eine reizvolle Natur, Wellness und ostfriesische Leckereien wie Matjes und Krabben runden den Urlaub auf Norderney ab.

Nr. 4
Andalusien

Costa de la Luz, Costa del Sol und Costa Tropical heißen traumhafte Küstenabschnitte im Süden Spaniens, die Anfängern und Fortgeschrittenen bestes Surfvergnügen garantieren. In Städten wie Sevilla, Granada und Córdoba erwarten Sie zudem berühmte Sehenswürdigkeiten und kulturelle Attraktionen. Dazu warme Temperaturen und die Sonne Spaniens – Urlauberherz, was willst du mehr?

Nr. 5
Sankt Peter-Ording

Das populäre Nordseeheilbad lockt neben Baderatten und Erholungssuchenden auch viele Surfer an, die hier die Wellen meistern. Ein guter Spot sowohl für Wind- als auch für Kitesurfer liegt zwischen den Badestellen Ording und Bad. Die vielfältige Landschaft im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und viele weitere Freizeit- und Unterhaltungsangebote sorgen für einen abwechslungsreichen Urlaub.

Segeln

Segeln


Wind, Wellen und die grenzenlose Weite des Wassers und Himmels – auf einem Segelboot spürt man die Natur hautnah, findet zu sich selbst und genießt pure Lebensfreude. Ob beim entspannten Segeln von Bucht zu Bucht oder bei sportlichen Herausforderungen: Segeln ist der ideale Ausgleich zum stressigen Alltag. Im Urlaub kann man auf einem Segelboot zudem unabhängig neue Reviere erkunden und entdeckt fernab von Touristenscharen herrliche Plätzchen wie abgelegene Inseln oder faszinierende Steilküsten. Sightseeing-Touren in Metropolen am Wasser wie Berlin oder New York sind auf Segelbooten ebenfalls möglich. Wer selbst segeln lernen will, macht einen Kurs bei einer Segelschule. Eine Alternative ist eine Segelreise, bei der es auf dem Schiff einer erfahrenen Crew ohne Kofferpacken zu immer neuen, besonderen Orten geht. Segeltörns versprechen abseits des Massentourismus einen besonders intensiven Urlaubsgenuss.

Einsteiger Infos Segeln

Wer mit dem Segeln anfangen will, sollte sich zunächst klarwerden, wo er aktiv sein möchte: auf Binnengewässern oder auf offener See?

 

Jollensegeln

Zum Segeln von Jollen (kleine, leichte Segelboote) auf Binnengewässern wird der Sportbootführerschein Binnen (Segel) benötigt. Viele Segelschulen in Urlaubsrevieren bieten einen Schnupperkurs an, dessen Gebühr auf diesen Schein angerechnet wird.

Küstensegeln

Das Küstensegeln auf dem offenen Meer ist anspruchsvoller und der angehende Segler benötigt zunächst den Sportbootführerschein See. Danach kann er den Sportküstenschifferschein absolvieren, der die eigentliche Segelausbildung auf dem Meer beinhaltet. Aus Kostengründen lohnt es sich, diese beiden Kurse im Paket zu buchen.

Nehmen Sie zuerst an einem Schnupperkurs teil und schauen Sie, ob Segeln das Richtige für Sie ist. Anschließend absolvieren Sie die entsprechende Wassersportausbildung bei einer Segelschule. Weitere Infos zur Ausbildung und die Anschriften von Segelschulen erhalten Sie beim Deutschen Segler-Verband.

5 beliebte Segelreviere

Nr. 1
Forggensee / Bayern

Segelschiffe auf dem Forggensee

Der mit ca. 12 Kilometern Länge fünftgrößte See Bayerns liegt bei Füssen im Allgäu und besticht mit seiner Nähe zu weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie den Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die Aussicht auf das herrliche Voralpenland und seine majestätischen Berge macht das Segeln auf dem Forggensee zu einem vollendeten Genuss.

Nr. 2
Gardasee / Italien

Der Gardasee ist mit seinem mediterranen Flair ganzjährig ein beliebtes Reiseziel in Norditalien. Eine herrliche Landschaft, malerische Dörfer und reizende Städte, viele Wellnesshotels und eine breite Auswahl an Freizeitmöglichkeiten garantieren einen vielseitigen Urlaub am Gardasee. Genießen Sie beim Segeln auf dem türkisblauen Gardasee die Ausblicke auf die Berge und steuern Sie die romantische Isola del Garda an, die mit unberührter Natur und einer wunderschönen Villa aus dem 19. Jahrhundert entzückt. Das pittoreske Malcesine mit dem Castello Scaligero und die Grotten des Catull sind weitere schöne Ziele bei einem Segeltörn auf dem Gardasee.

Nr. 3
Algarve

Die sonnenreiche Algarve im Süden Portugals lockt mit Traumstränden, vielen Sehenswürdigkeiten und reizenden Städten wie Lagos und Albufeira. Segler schätzen neben dem phantastischen Wetter, spektakulären Küstenlandschaften und konstanten Winden die gute maritime Infrastruktur und moderne Hafenanlagen wie die Marina de Lagos und die Marina Vilamoura. In zahlreichen Ferienorten der Region lassen sich Segelyachten chartern, um auf dem weiten Meer zu schippern und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Nr. 4
Dümmer See

Der bei Damme und Diepholz im niedersächsischen Flachland gelegene Dümmer See ist ebenfalls ein angesagtes Segelrevier. Das Gewässer wird von einem idyllischen Naturschutzgebiet umgeben und verfügt über 2.000 Liegeplätze für Boote und gleich drei Segelschulen. Über das Jahr verteilt finden mehrere Segelregatten und Wettkämpfe auf dem Dümmer statt.

Nr. 5
Scharmützelsee

Der mehrfach als Lieblingssee Brandenburgs ausgezeichnete Scharmützelsee liegt bei dem beliebten Erholungsort Bad Saarow. Durch die Nähe zur Hauptstadt lässt sich Segelvergnügen hier wunderbar mit einem Städtetrip nach Berlin verbinden. Kurse und Boote können in der Umgebung geliehen werden.

Die schönsten Aktivsportarten mit Reise.de entdecken

Wandern

Erkunden Sie Ihr Urlaubsrevier zu Fuß und genießen Sie die frische Luft und Natur. Dank unterschiedlich anspruchsvoller Routen kann jedermann einen unvergesslichen Wanderurlaub erleben!

Radfahren

Ob auf dem Rennrad, Mountainbike oder einem komfortablen E-Bike: Was gibt es Schöneres, als herrliche Landschaften und reizvolle Städte bei einer Radtour zu entdecken? Das Tempo bestimmen Sie selbst und das nötige Equipment halten Verleihstationen bereit.

Tauchen

Lernen Sie spektakuläre Unterwasserwelten mit exotischen Fischen, farbenprächtigen Korallenriffen und untergegangenen Schiffen kennen. In vielen beliebten Urlaubsdestinationen am Wasser werden Tauchkurse angeboten und wer es noch einfacher will, erkundet die Weltmeere einfach beim Schnorcheln.

Golf

Schwingen Sie entspannt den Schläger und entdecken Sie die Faszination Golf auf den besten Plätzen weltweit. Die beschauliche Sportart macht jede Menge Spaß und ist mittlerweile längst nicht mehr nur etwas für betuchte Herrschaften, sondern für jedermann.

Klettern

Entdecken Sie die Trendsportart des Kletterns für sich und erklimmen Sie steile Gipfel in den schönsten Klettergebieten Deutschlands und Europas. Erleben Sie, wie Sie beim Klettern einen klaren Kopf bekommen und dabei gleichzeitig ein effektives Ganzkörpertraining betreiben. Erfahren Sie jetzt alles über das Klettern.

Wassersport

Für Aktivurlauber, die das Wasser lieben, gibt es kaum etwas Schöneres als beim Wassersport Spaß, Action und das Gefühl von absoluter Freiheit zu genießen. Ob es dabei eher rasant oder gemütlich zugeht, entscheidet jeder selbst, denn es gibt Wassersportarten für jeden Geschmack.

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