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Die Hängenden Gärten der Semiramis

Semiramis Briefmarke

So sollen sie damals ausgesehen haben. Zumindest werden sie heute so abgestempelt.

Die Hängenden Gärten der Semiramis werden oft auch als die Hängenden Gärten von Babylon bezeichnet und sind vielleicht das geheimnisvollste der sieben Weltwunder der Antike. Obwohl einige Wissenschaftler bezweifeln, dass sie je existiert haben, belegen Berichte aus verschiedenen Epochen, dass es sich bei den Hängenden Gärten um eine beeindruckend aufwendige Gartenanlage und damit quasi um den ersten botanischen Garten der Welt im antiken Babylon gehandelt habe.

Allerdings stammen die schriftlichen Auszeichnungen und Beschreibungen der Gärten, die auf Werke bis aus dem Jahre 400 v. Chr. zurückgehen, allesamt von Schreibern, die die hängenden Gärten selbst nie erblickt haben. Entsprechend können die schriftlichen Quellen nur eine ungefähre Vorstellung des antiken Weltwunders vermitteln – dennoch stimmen die Darstellungen aber in einem Punkt überein: Bei den Hängenden Gärten im heutigen Irak muss es sich um eine wahrhaft einzigartige und eindrucksvolle Anlage gehandelt haben, an deren Anblick sich ihr Betrachter wohl immer erinnern würde.

Antiken Schriften zufolge soll es sich bei den Hängenden Gärten um eine eindrucksvolle, auf Terrassen arrangierte Gartenanlage gehandelt haben, die neben oder auf dem Palast der Hauptstadt Babyloniens und auf einer quadratischen Fläche mit einer Seitenlänge von etwa 120 Metern angelegt war. Die Bezeichnung „hängende Gärten“ beruht allerdings heutigen Erkenntnissen zufolge auf einem Übersetzungsfehler: Statt als „hängend“ wurden die Gärten in einer der wichtigsten Städte des Altertums nämlich bereits in den griechischen Originalschriften als „Dachgarten auf Terrassen“ bezeichnet.

Und auch von Königin Semiramis von Babylonien – der das Weltwunder seinen Beinamen verdankt – wurde die Gartenanlage aller Wahrscheinlichkeit nach nicht errichtet. Vielmehr geht die Wissenschaft heute davon aus, dass der Bau der Gärten erst etwa 200 Jahre nach ihrer Regierungszeit von Nebukadnezar II., der von 605 bis 562 v. Chr. neubabylonischer König war, angeordnet wurde. Überlieferungen zufolge sollen die Gärten von Nebukadnezar II. erbaut worden sein, um seiner Frau Amyitis ein Stück der grünen Landschaft ihrer persischen Heimat in die wüstenähnliche Region Babylons zurückzubringen.

Obwohl Unklarheit darüber herrscht, wann die Stadt Babylon endgültig verlassen wurde und zu welchem Zeitpunkt ihr „Untergang“ genau zu verorten ist, ist eines dennoch klar: Die Stadt Babylon und damit auch die sagenhaften Hängenden Gärten gibt es heute nicht mehr. Belege dafür, dass es sich bei den beeindruckenden Gärten der Stadt nicht nur um eine Legende, sondern – wie übrigens auch bei der einstigen Stadtmauer Babylons – um ein einstmals tatsächlich existierendes Wunder der Antike gehandelt hat, gibt es aber dennoch:

Dem deutschen Archäologen Robert Koldewey gelang es bei Ausgrabungen in der Zeit von 1899 bis 1917, unter anderem das prächtige Ischtar Tor, die Grundmauern des weltberühmten Turms von Babylon sowie Überreste zweier babylonischer Paläste zu bergen. Bei einem der Paläste wurden während der Ausgrabungen neben verschiedenen Brunnenanlagen auch ungewöhnliche Tonscherben gefunden, deren Herstellungsmaterial zu dieser Zeit für Gefäße in einem Garten, nicht aber für Gegenstände in einem Palast verwendet wurde. Obwohl der gefundene Palast nicht die von den antiken Schreibern festgehaltenen Maße aufwies, gehen viele Wissenschaftler daher davon aus, dass Koldewey tatsächlich die Überreste der sagenhaften Hängenden Gärten von Babylon entdeckt hatte.

Die Hängenden Gärten der Semiramis heute

Weltwunder Semiramis Pergamon

Im Pergamonmuseum in Berlin steht das wiederentdeckte Ischtar Tor.

Der vielleicht erste botanische Garten der Welt, die Hängenden Gärten von Babylon, ist heute an seinem Originalstandort leider nicht mehr vorhanden. Allerdings lässt es sich der sagenhaften Geschichte Babylons dennoch ganz nah sein:So lässt sich nämlich das prächtige und ebenfalls von Robert Koldewey wiederentdeckte Ischtar Tor gemeinsam mit Teilen der dazugehörigen Prachtstraße Babylons heute im Pergamonmuseum in Berlin bewundern. Gemeinsam mit vielen weiteren beeindruckenden Artefakten der Antike sind hier das sorgsam mit Hilfe von Originalfunden aus dem Irak rekonstruierte Tor sowie Teile der dazugehörigen Prozessionsstraße ausgestellt.

Die Ruinen der Stadt Babylon selbst, die mittlerweile mit einigen neuen Nachbauten antiker Monumente versehen worden sind, können theoretisch außerdem in der Stadt Hilla im heutigen Irak besichtigt werden.

Die Hängenden Gärten der Semiramis – die Anreise

Die teilweise durch neue Rekonstruktionen antiker Gebäude erweiterten Ruinen Babylons können prinzipiell Nahe der irakischen Stadt Hilla, etwa 100 Kilometer südlich von Bagdad, besucht werden. Eine Anreise ist dabei über die irakische Hauptstadt Bagdad, deren Flughafen insbesondere über Wien mehrmals wöchentlich angeflogen wird, möglich.Zu bedenken ist dabei jedoch, dass eine Reise in den Irak auch heute noch keinesfalls unproblematisch ist. So galt beispielsweise die als „Route Irish“ bekannte Hauptstraße, die den Flughafen mit Bagdads Innenstadt verbindet, jahrelang als einer der gefährlichsten Straßen der Welt. Und auch aktuell warnt das Auswärtige Amt aufgrund der politischen Lage und terroristischer Aktivitäten ausdrücklich vor Reisen in den Irak.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um die Hängenden Gärten der Semiramis

Borsippa Irak

Die Ruinen von Borsippa im Irak sollte man derzeit besser nicht besichtigen.

Neben den Ruinen Babylons finden sich nahe der Stadt Hilla in der irakischen Provinz Babil auch die Ruinen der Städte Borsippa und Kiš. Außerdem soll sich auch das Grab des jüdischen Propheten Ezechiel ganz in der Nähe Hillas befinden. Wie bereits erwähnt, ist von einer Reise in das Gebiet aktuell jedoch leider abzuraten.

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