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Die Zeus-Statue von Olympia

Zeus Weltwunder Briefmarke

Leider wurde die Statue des Zeus zerstört. Ihr Wert muss aber unschätzbar gewesen sein.

Tempel Zeus Weltwunder

Hier hat er gethront, der König der Götter.

Zeus Weltwunder Grafik

Entschuldigt diese unwürdige Rekonstruktion, aber wir konnten das Original auch nicht finden.

Die prächtige, vom griechischen Bildhauer Phidias geschaffene Statue des Göttervaters Zeus war gleich aus mehreren Gründen eines der sieben Weltwunder der Antike. Zum einen zeigte das imposante Meiserwerk natürlich den Göttervater selbst und war allein darum zu seiner Zeit bereits ehrfurchtgebietend. Zum anderen war die Statue aber auch aufgrund ihrer einmaligen Ausarbeitung, ihrer schieren Ausmaße und ihres Standorts etwas ganz Besonders:

Die mächtige, rund 13 Meter hohe Statue, die den sitzenden Göttervater Zeus darstellte, befand sich im Zentrum des gigantischen Tempels der antiken Stadt Olympia. Glücklich sterben konnte nach Ansicht der antiken Griechen nur, wer die kunstvoll aus Gold und Elfenbein erschaffene Statue auf einem Elfenbein-Thron zumindest ein Mal im Leben gesehen hatte. Grund dafür war aber nicht nur die mächtige Statue und die kunstvolle, reich mit Figuren und Reliefs geschmückte Ausarbeitung ihres Throns. Vielmehr war es insbesondere der einmalige Gesichtsausdruck der Statue, der für die antiken Griechen von unvergleichlicher Bedeutung war:

Die Figur des Zeus wurde nämlich nicht nur von dem berühmten griechischen Bildhauer Phidias, der auch bereits die Statue der Athene auf der Akropolis in Athen errichtet hatte, in der Zeit von 440 bis 430 v. Chr. und aus edelsten Materialien, sondern auch mit einem ganz besonderen Gesichtsausdruck erschaffen. So stellte die Statue den mächtigsten aller Götter nämlich mit gerunzelten Augenbrauen dar – und die Augenbrauen des Zeus wiederum waren sein „Werkzeug“, um die Welt zu regieren. Nach antikem Glauben konnte Zeus den Olymp nämlich mit einem einzigen Stirnrunzeln erbeben lassen – der Anblick der Statue und ihres besonderen Gesichtsausdrucks erzeugte darum nicht nur Erstaunen über ihre Schönheit des Bauwerks, sondern weckte in den Betrachtern auch große Ehrfurcht vor der Allmacht des Göttervaters.

Nichtsdestotrotz gab es aber auch schon zur Zeit der Antike leise Kritik an Phidias und den Proportionen der Statue: Die Statue im Tempel von Olympia auf der Halbinsel Peloponnes, dem Austragungsort der antiken olympischen Spiele in der Zeit von 776 v. Chr. bis 393 n. Chr., war nämlich so groß geraten, dass sie – wäre sie zum Leben erwacht und aufgestanden – das Tempeldach zerstört hätte. Für einige war das ein schier unerträglicher Fehler – schließlich war der Ort, an dem die Zeus-Statue stand, doch von höchster Bedeutung und bot dementsprechend keinen Platz für solche Fehler.

Immerhin befand sich die Zeus-Statue mit den fehlerhaften Proportionen doch im zentralen Heiligtum Olympias und damit auf heiligem Boden. Hier, in dem aus Marmor erbauten, 28 Meter breiten, 20 Meter hohen und 64 Meter langen Zeus-Tempel trafen sich außerdem am vierten Tag der olympischen Spiele sämtliche Athleten und Zuschauer, um ihrem Gott Zeus Tiere zu opfern.

Im Endeffekt waren es aber wohl nicht die fehlerhaften Proportionen der Zeus-Statue, die schließlich zu ihrem Untergang führten. Vielmehr ist ihr Schicksal bis heute ungeklärt. Nachdem der Versuch des römischen Kaisers Caligula, die Statue im Jahre 40 n. Chr. nach Rom zu schaffen, gescheitert war, verliert sich ihre Spur etwa im 2. Jahrhundert n. Chr.. Überlieferungen zufolge soll die Statue jedoch bei einem Brand zerstört worden sein, während der Zeus-Tempel im antiken Olympia selbst schließlich 522 n. Chr. von einem Erdbeben stark beschädigt und dann im Jahre 551 n. Chr. von einem zweiten Erdbeben komplett zerstört wurde.

Darüber hinaus geriet auch Olympia selbst irgendwann – zumindest für einige Zeit – in Vergessenheit. Grund dafür war jedoch nicht das Fehlen des Tempels, sondern der christliche Kaiser Theodosius II., der die olympischen Spiele und die damit in Verbindung stehenden heidnischen Bräuche im Jahr 393 n. Chr. verbot. Danach sollte die „Wiederentdeckung“ Olympias bis ins 17. Jahrhundert andauern, die Wiederaufnahme der olympischen Spiele hingegen sollte sogar bis ins Jahr 1896 auf sich warten lassen.

Die Zeus-Statue von Olympia heute

UNESCO-Weltkulturerbe: Das Eremitage in St. Petersburg auf Städtereisen

In der Eremitage in St. Petersburg kann eine Nachbildung des Zeus bewundert werden.

Während die Basis der Zeus-Statue in Olympia noch heute erhalten ist, ist die Statue selbst nicht mehr vorhanden. Obwohl ihr Schicksal ungeklärt ist, ist sicher, dass das Bildnis des Göttervaters für die Nachwelt verloren ist. Einzig auf antiken Münzdarstellungen und Beschreibungen lebt die mächtige Statue aus Gold und Marmor heute noch weiter.

Eine Nachbildung des sitzenden Göttervaters Zeus kann heute außerdem in der Eremitage in Sankt Petersburg, einem der größten und bedeutendsten Kunstmuseen weltweit, besichtigt werden.

Die Zeus-Statue von Olympia – die Anreise
Das antike Olympia, das Heiligtum des Zeus in Elis und damit der Austragungsort der antiken olympischen Spiele, befinden sich im Nordwesten der griechischen Halbinsel Peloponnes. In der Nähe des antiken Heiligtums befindet sich heute das Dorf Archea Olymbia.

Wer sich auf die Spuren des antiken Olympia begeben möchte, erreicht den einstmals heiligen Ort allerdings nicht einfach mit dem Flugzeug. Schließlich verfügt das kleine Archea Olymbia über keinen eigenen Flughafen. Eine Anreise an den Originalschauplatz der ersten olympischen Spiele ist jedoch über den kleinen, saisonal angeflogenen Araxos International Airport in der Nähe von Patras oder über Athen und bei einem Tagesausflug nach Olympia möglich.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um die Zeus-Statue von Olympia

Der Zeus-Tempel im antiken Olympia war der berühmteste und wichtigste Bau des olympischen Heiligtums und wurde in der Zeit von etwa 480 bis 456 v. Chr. errichtet. Seinerzeit war der mächtige Tempelbau nicht nur eines der bedeutendsten Bauwerke, sondern gleichzeitig auch der größte Tempel Griechenlands. Obwohl der Tempel und damit auch der einstige Standort der Zeus-Statue durch mehrere Erdbeben zerstört wurde, können die Ruinen des einstigen Prozessionsortes noch heute besichtigt werden. Einige der mächtigen Säulentrommeln des Tempels, die einst eines der sieben antiken Weltwunder umgaben, liegen heute verstreut auf dem Boden – allerdings versetzen sie Besucher auch heute noch in Erstaunen.

Auf den Spuren des antiken Olympia ebenfalls einen Besuch wert ist das Archäologische Museum Olympia, eines der wichtigsten und beeindruckendsten Museen in ganz Griechenland. Das modern konstruierte, teilweise aus Marmor erbaute und 2003 renovierte Museum beherbergt heute nämlich die wohl bedeutendste Sammlung rund um die Geschichte der antiken olympischen Spiele. Unzählige Statuen griechischer Gottheiten, beeindruckende Marmorfiguren und sogar einige Skulpturen aus dem Zeus-Tempel können hier heute besichtigt werden. Außerdem sind hier, in vielen verschiedenen Themen und Epochen gewidmeten Räumen, die Fundstücke ausgestellt, die während der Ausgrabungen rund um Olympia wiederentdeckt werden konnten.

Führt man sich einmal vor Augen, dass es erst diese archäologischen Ausgrabungen ab dem 17. Jahrhundert waren, die nicht nur unzählige Schätze der Vergangenheit zu Tage förderten, sondern auch so viel Aufsehen erregten, dass die olympischen Spiele nach dem Vorbild der Antike wieder aufgenommen wurden, wird klar, wie bedeutungsvoll die Artefakte des Museums sind.

Übrigens: Bei Ausgrabungen rund um den Zeus-Tempel konnte auch die einstige Werkstatt des Phidias wiederentdeckt werden. Da die Werkstatt die gleiche Deckenhöhe wie die einstige Zeus-Statue hatte, ist davon auszugehen, dass hier einmal ein 1:1-Modell der Figur aus Ton gestanden haben muss. Vielleicht gelingt es ja eines Tages Teile dieses Modells wiederzufinden und im Archäologischen Museum auszustellen…

Olympische Spiele Antik

Hier wuren die ersten Rekorde der Olympischen Spiele aufgestellt.

Ruinen Tempel des Zeus

Der Tempel des Zeus. Auch Götter können sterben. (Nietzsche)

Statue Museum Olympia

Im Olympischen Museum gibt es noch viele weitere Statuen zu betrachten.

Tempel Zeus Weltwunder
Die Ruinen von Olympia

Hotels für griechische Götter

Auf der Halbinsel Peloponnes befindet sich die heutige Stadt Olympia Archea. Begeben Sie sich an die Wiege unserer Zivilisation und besichtigen Sie heilige Stätten und den Austragungsort der ersten Olympischen Spiele.
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