Buschfeuer in Australien – was heißt das für Touristen?

Dienstag, 7. Januar 2020

Schon seit Oktober brennen viele Gebiete Australiens – besonders der Südosten des Landes ist betroffen. Dies hat ernsthafte Folgen für Tiere und Menschen, die sich nun in Sicherheit bringen müssen.

Buschfeuer

Die verheerenden Buschfeuer in Australien halten weiter an. (Symbolbild)

Warum sind die Buschbrände so problematisch?

In Australien sind Buschfeuer gerade im Sommer keine Seltenheit. Dieses Mal sind sie allerdings so weit verbreitet, dass bereits zahlreiche Tiere und 24 Menschen ums Leben gekommen sind. Besonders stark wüten sie in New South Wales, einem Bundesstaat der für viele Nationalparks bekannt ist und in dem auch Sydney liegt. Viele Bewohner und ebenso Touristen müssen ihre Unterkünfte verlassen und sich unter anderem am Strand in Sicherheit vor den Bränden bringen. Der australische Sommer trägt mehr denn je zur Ausbreitung der Flammen bei – mit Temperaturen von bis zu 50° Celsius. Als Ursache wird der Klimawandel gelistet.

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Worauf müssen Touristen achten?

Viele Reiserouten müssen aufgrund der großflächigen Feuer umgeplant werden. Besonders gefährdete Gebiete sollten gemieden werden – so zum Beispiel einige Gebiete im Landesinneren und an der südlichen Küste von New South Wales. Nicht nur Straßen, sondern ebenso Wanderstrecken und Campingplätze sind nicht mehr erreichbar.

Gesundheitsschäden durch giftigen Rauch

Doch auch Bereiche, die nicht direkt von den Buschbränden betroffen sind, können für Touristen gefährlich sein. Der Rauch, der von den Feuern ausgeht, zieht über große Flächen des Landes – Sydney wirkt wie in eine Wolke gehüllt. Sogar im ca 2.000 Kilometer entfernten Neuseeland können die Konsequenzen der Brände gespürt werden. So ist mittlerweile der Schnee einiger Gletscher bräunlich verfärbt. Das Auswärtige Amt rät Touristen aus diesem Grund klimatisierte Räume aufzusuchen und von langen und anstrengenden Aufenthalten an der „frischen“ Luft abzusehen.