Kolumbien stellte 2018 einen Tourismus-Rekord auf

Montag, 7. Januar 2019

Kolumbien, das einst als Ort der Drogenkriminalität in Verruf geriet, wird bei Touristen immer beliebter und verzeichnete im abgelaufenen Jahr einen Besucherrekord.

Straßenzug in Bogota, Kolumbien

Eine Straße in Bogotá.

Kolumbien hatte in den letzten Jahren mit großen Problemen zu kämpfen. In der öffentlichen Wahrnehmung im Ausland galt das südamerikanische Land aufgrund der stark thematisierten Drogenkriminalität als unsicher, sodass Touristen von Reisen nach Kolumbien abgeraten wurde. Die Wahrnehmung bei Touristen scheint sich nun jedoch geändert zu haben: 2018 nahm der Tourismus deutlich zu.

Im vergangenen Jahr verzeichnete das südamerikanische Land dreieinhalb Millionen Touristen, was einen Anstieg der Besucherzahlen um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und gleichzeitig einen neuen Besucherrekord darstellt. Der stellvertretende Tourismusminister Juan Pablo Franky machte in den kolumbianischen Medien die Bedeutung dieser Zahlen deutlich und verkündete in den kommenden vier Jahren einen weiteren deutlichen Anstieg verzeichnen zu wollen.

Bei Touristen ist Kolumbien vor allem aufgrund der Vielfalt des Landes beliebt. Traumhafte Sandstrände sind hier ebenso zu finden wie unberührte Landschaften, lebendige Altstädte, Berge und Dschungelgebiete. Kolumbien hat Touristen also viel zu bieten. Und auch die Sicherheitslage hat sich laut Auswärtigem Amt in den letzten Jahren stetig verbessert.

Die in der letzten Zeit gezeigten Bemühungen, am schlechten Ruf als von Drogenkriminalität geprägtes Land zu arbeiten, scheinen allem Anschein nach gewirkt zu haben. Touristen kehren zurück und entdecken die Schönheit des am Äquator gelegenen Landes.