Mit dem Kleinkind im Flugzeug: Darauf sollten Eltern achten

Dienstag, 2. Juni 2020

Frischgebackene Eltern stehen nicht selten unter Stress. Da ist es nur natürlich, dass sie irgendwann auch die wohlverdiente Erholung suchen: Ein gemeinsamer Familienurlaub soll Abhilfe schaffen. Mit einem Kleinkind eine weitere Reise anzutreten, gestaltet sich jedoch nicht immer ganz so einfach, denn die Kleinen stellen ganz andere Ansprüche an eine Flugreise als Erwachsene. Hier kommen ein paar nützliche Tipps für alle jungen Eltern, die zum ersten Mal mit ihrem Nachwuchs verreisen möchten.

Kind im Flugzeug

Fliegen mit Kindern – diese Tipps sollten im Vorfeld beachtet werden.

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an

Wenn der erste Bade- oder Strandurlaub mit einem Kleinkind geplant ist, erfordert der nicht selten mehrstündige Aufenthalt im Flugzeug eine gewissenhafte Vorbereitung. Eltern sollten ihrem Nachwuchs ganz genau und vor allem kindgerecht erzählen, was auf ihn oder sie zukommt. Dazu können auch Szenen im Flugzeug nachgespielt werden. Auf keinen Fall sollte der Flug negativ dargestellt werden: Es ist wichtig, dass das Kind bereits im Voraus den Eindruck bekommt, dass Fliegen ein schönes Erlebnis ist. Zudem ist es sinnvoll, sich bei der Airline zu erkundigen, ob für Kleinkinder etwa Mal- oder Spielzeug angeboten werden: Diese können den Nachwuchs zusätzlich beschäftigen und für einen ruhigen Flug sorgen.

Was gehört mit an Bord beim ersten Flug?

Natürlich dürfen in diesem Zusammenhang das Lieblingskuscheltier und ein paar Spielzeuge nicht fehlen. Letztere sollten aber möglichst wenige Kleinteile enthalten, die herunterfallen und verlorengehen können. Ins Handgepäck gehören außerdem ein paar altersgerechte Bücher: Bunte Bilder ansehen oder eine Geschichte vorgelesen bekommen beruhigt oftmals auch die aufgeregten und quengeligen Kinder. Auch eine ausreichende Menge an Snacks sollte an Bord vorhanden sein, ebenso wie Getränke. Ein Bonbon oder ein Weingummi zum Druckausgleich kann ebenfalls sinnvoll sein. Muss der Nachwuchs Medikamente einnehmen, ist es natürlich wichtig, dass diese jederzeit verfügbar sind. Kleidung zum Wechseln sowie Windeln und Wickelzeug sollten darüber hinaus ebenfalls ins Handgepäck. Muss das Kind Medikamente einnehmen, müssen diese immer greifbar sein.

Es geht los: Mit dem Kleinkind an Bord eines Flugzeugs

Wenn es dann „ernst wird“, sind die Kleinen oft sehr aufgekratzt. Die ungewohnte Umgebung und die vielen Menschen sorgen naturgemäß für Aufregung. Hier kann es helfen, mit Spielzeug oder einer Geschichte ein wenig abzulenken. Das gilt auch für den Moment, in dem das Flugzeug startet. Manche Kinder sind fasziniert, während andere Angst bekommen und weinen. Eltern sollten in jedem Fall selbst ruhig bleiben und versuchen, die Aufmerksamkeit auf das Kuscheltier oder ein Bilderbuch zu lenken. Wenn die Anschnallpflicht erlischt, kann die Gelegenheit natürlich auch genutzt werden, um das Flugzeug mit dem Nachwuchs zusammen zu erkunden. In vielen Fällen kümmern sich auch die Flugbegleiter gerne kurz um die Kleinen und erklären ihnen, wie das Flugzeug funktioniert.

Trotz aller genauen Planung und Vorbereitung sind Kleinkinder oftmals unberechenbar. So kann es immer zu lautem Quengeln oder Weinen kommen, ganz gleich, wie viel Mühe die Eltern sich geben, das Kind zu beruhigen. Solche Szenen sind auch an Bord eines Flugzeugs vollkommen normal und lassen sich nicht immer vermeiden. Natürlich ist es den Eltern unangenehm, so aufzufallen – hier ist dann das Verständnis der Mitreisenden und des Personals gefragt, denn Kleinkinder sind eben Kleinkinder.

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