Spanien will mit Umwelt-Maßnahmen nachhaltigen Tourismus schaffen

Mittwoch, 18. September 2019

Olé olé – Spanien gilt mit dem mediterranen Flair, der aufgeschlossenen Mentalität und den vielfältigen Landschaften als eines der beliebtesten Reiseländer. Diesen guten Ruf will sich das Land weiterhin bewahren. So strebt es künftig Investitionen in erneuerbare Energien, Naturparks und Abfallreduzierung an.

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Spanien auf dem Weg zu „grünerem Tourismus“.

Spanien treibt nachhaltigen Tourismus voran

Ziel des Landes ist es, eine harmonische Symbiose zwischen Wirtschaft und ökologischem Tourismus zu schaffen. Dabei legt Spanien sein Hauptaugenmerk auf Nachhaltigkeit, denn der hiesige Tourismus soll mit der Zukunft wachsen. Im Mittelpunkt soll dabei der Umweltschutz verbunden mit dem Pariser Abkommen stehen. So will das Land Maßnahmen ergreifen, um Massentourismus und Abfallprobleme in den Griff zu bekommen.

Bereits jetzt zeigt sich Spanien mit klimafreundlichen Orten

Natur und Tourismus sollen in dem Land in Zukunft besser aufeinander abgestimmt sein. Inzwischen stehen etwa 20 Prozent der spanischen Landesfläche unter Naturschutz. Weiterhin profiliert sich Spanien als das Land mit der größten Anzahl an UNESCO-Biosphärenreservaten weltweit. Auf der Liste der Länder mit den meisten Geoparks der Welt rangiert Spanien auf Platz 2.

Spanien beweist mit dem beispielhaften Biosphärenreservat in Urdaibai an der Biskaya und dem Meeresbiosphärenreservat auf Menorca seine Ernsthaftigkeit in Sachen Klimaschutz. Hier sorgen bedeutende Tier- und Pflanzenarten für ein ökologisches Gleichgewicht.

Auch mit dem Hotel „PortAventura World„, das völlig klimaneutral ist, zeigt sich ein weiterer wesentlicher Fortschritt Spaniens im nachhaltigen Tourismus. Ein Vorzeigeort Spaniens ist zugleich die Kanarische Insel El Hierro, die im Juli 2019 mit einem Wind- und Wasserkraftwerk aus 100 Prozent erneuerbaren Energien speiste.

Stolz ist das EU-Land gleichwohl auf seine mehr als 500 sauberen Strände, die aufgrund ihrer hervorragenden Wasserqualität mit der Blauen Flagge auftrumpfen. Damit die gute Qualität des spanischen Meeres weiterhin erhalten bleibt, steht die bedeutende Wasserpflanze Posidonia seit 2018 unter Schutz. Bekannt ist, dass diese Pflanze den Kohlenstoffdioxid im Wasser eindämmt und das Meer mit Sauerstoff bereichert.