Umwerfende Urlaubsfoto-Ideen für die nächste Reise – So setzt man seine Motive am besten in Szene

Montag, 11. November 2019

Sie sind unter anderem die wichtigsten Mitbringsel, die man von der Reise mit nach Hause nimmt: Urlaubsfotos. Leider ist aber nicht jeder ein Profi mit der Kamera und da kann es dann doch schon mal vorkommen, dass das ein oder andere Foto verwackelt oder unscharf ist oder ein schlechtes Motiv hat. Fotografieren will also gelernt sein. Mit unseren Tipps werden Sie zwar nicht zum Profifotografen, aber Ihre Freunde werden dennoch begeistert sein, wenn Sie ihre Schnappschüsse das nächste Mal vorzeigen.

So gelingt das perfekte Urlaubsfoto. Quelle: © Dariusz Sankowski / unsplash.com

Ohne Speicherplatz kein Foto

Bevor das erste Urlaubsfoto geschossen wird und sogar noch vor der Abreise, sollten Sie auf jeden Fall dafür sorgen, dass Sie auch ausreichend Fotos machen können. Deshalb sollten Sie unbedingt neben Ihrer Kamera an folgende Sachen denken, sonst wird das nichts mit den Urlaubsfotos:

  • Genügend Speicherkarten
  • Ersatz-Akkus
  • Ladegerät + Adapter für ausländische Steckdosen
  • Kleines Stativ
  • Fernauslöser

Mit dieser Grundausstattung sollten Sie bestens gerüstet sein für Ihre nächste Fotosafari.

Zeit nehmen und Kamera kennenlernen

Zumindest mit den grundlegenden Funktionen Ihres Fotoapparates sollten Sie sich einmal vertraut gemacht haben. Welche verschiedenen Kamera-Modi gibt es, wo liegt der Auslöser und was ist der Unterschied zwischen Blende, ISO und Belichtungszeit.

Vor allem sollten Sie auch wissen, mit was für einer Kamera Sie unterwegs sind. Davon hängt die spätere Bildqualität ab. Wenn man das Foto dann auch noch ausdrucken will, muss die Kamera in der Lage sein eine entsprechende Bildauflösung zu bieten. Ansonsten könnten die groß ausgedruckten Bilder pixelig werden, wenn Sie nach Ihrem Urlaub Ihr Foto auf Leinwand oder als Poster drucken lassen möchten. Dennoch finden Sie bei Online-Druck-Anbietern immer noch Möglichkeiten, um Ihre Motive nachträglich noch aufzuwerten. Am besten setzen Sie sich mit Ihrer Kamera auseinander, bevor es auf die Reise geht.

Aber auch beim Fotografieren selbst sollten Sie es ruhig angehen lassen. Lassen Sie ihr Motiv auf sich wirken und die Landschaft oder die Stadt drum herum. Mit Ruhe und Zeit schaffen Sie es die richtige Perspektive, Motiv und Bildausschnitt zu wählen.

Ins rechte Licht rücken

Besonders Fotos, die am Morgen oder am Abend gemacht werden, haben einen ganz besonderen Reiz. Die Motive werden in ein gleichmäßiges warmes Licht getaucht und werden auf Ihren Schnappschüssen zum richtigen Blickfang.

Der Vorteil am Morgen ist, dass Sie Ihre Wunschmotive möglicherweise ganz für sich haben. Bei einem Städtetrip haben Sie so gute Chancen, dass möglichst wenig Menschen im Bild sind. Es ist schon eine ganze besondere Atmosphäre, die man einfangen kann, wenn man mit der Kamera am frühen Morgen in einer Millionenmetropole unterwegs ist.

Die ISO-Automatik nutzen

Wenn Ihre Kamera eine automatische ISO-Funktion hat, dann sollten Sie diese auch nutzen, gerade, wenn Sie nicht wissen, was es damit auf sich hat. Der ISO-Wert regelt die Lichtempfindlichkeit des Films. Beziehungsweise des digitalen Lichtträgers in der Kamera. Je höher der ISO-Wert, desto weniger Licht ist für das Foto notwendig. Leider kennt aber nicht jeder Hobbyfotograf immer die richtige ISO-Größe für jede Situation. Deshalb raten wir hier wirklich zur Automatik.

Kultur einfangen

Gerade wenn es doch etwas weiter weg geht und Sie ferne, Ihnen unbekannte, Kulturen besuchen, sollten Sie diese auch fotografieren. Nehmen Sie Menschen auf, die ihrem alltäglichen Leben nachgehen. Hier sollten Sie aber unbedingt vorher fragen, denn wie wir alle wissen: nicht jeder wird gerne fotografiert. Außerdem sind sie dann auch auf der sicheren Seite, was den Datenschutz angeht. Denn Fotos von Einzelpersonen, die etwa in den sozialen Medien hochgeladen werden, brauchen die Zustimmung der abgebildeten Personen.

Falls Sie sich selber ablichten wollten, dann setzen Sie sich doch einfach mit landestypischen Requisiten und Accessoires in Szene. Auf einer Reise nach Spanien können Sie sich mit einem Flamenco-Fächer fotografieren oder auf einer Harley in den USA.

Perspektivenwechsel

Der Eiffelturm mal aus einer anderen Perspektive. Quelle: Instagram

Jeder hat doch schon mal ein Foto des Eiffelturms frontal von vorne gesehen. Und das ist genau der Punkt: jeder hat es schon mal gesehen. Auch wenn Sie ein gutes Foto davon gemacht haben, heißt das noch lange nicht, dass es auch interessant ist. Auf die Perspektive kommt es nämlich auch an. Wie wäre es mit einem Foto, bei dem Sie direkt unter dem französischen Wahrzeichen stehen oder Sie fotografieren es aus der Froschperspektive mit einigen Grashalmen im Vordergrund. Dadurch wirkt das Foto direkt schon interessanter.

Gibt man dem Foto einen natürlichen Rahmen, bekommt es mehr Tiefe. Wenn Sie bei Ihrem Strandurlaub das Meer ablichten wollen, dann versuchen sie doch das Bild von ein paar Palmen am Ufer einrahmen zu lassen. Das macht das Foto am Ende interessanter und auch etwas natürlicher.

Größen deutlich machen

Wie schon beim letzten Beispiel mit dem Gras vor dem Eiffelturm ist es wichtig Größenverhältnisse darzustellen. Wenn Sie etwa eine große Statue fotografieren, können Sie darauf achten noch einen Teil der Umgebung mit auf das Bild zu bekommen. Hier eignen sich etwa Menschen, die davor oder danebenstehen, um die Relation darzustellen.

Auf der anderen Seite kommt die Größe eines kleinen Insekts nur verständlich rüber, wenn beispielsweise ein Streichholz daneben liegt.

Mit diesen Tipps sollte Ihrem perfekten Urlaubsfoto nichts mehr im Wege stehen. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, keine Sorge. Wie bei vielen kreativen Hobbys macht Übung hier den Meister.

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