Reisen nach Italien

Das Land, wo die Zitronen blühen, war einst für Goethe Traumziel und auch heute noch ist Italien eines der favorisierten Urlaubsländer der Deutschen. Kein Wunder bei so viel Strand und Meer, so vielen sehenswerten Städten mit Historie pur, einem fantastischen Klima, einer fulminanten Natur und einer Küche, die ihresgleichen sucht.

Toskana Landschaft

Eine typische Landschaft der Region Toskana.

Beliebte Reisearten für Italien

Individuell, geführt oder pauschal

So facettenreich Italien ist, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten, dieses wunderschöne Land zu entdecken. Beliebt ist die Reise mit dem eigenen PKW, bei der man dem selbst gesetzten Tempo folgen und auch die Zwischenstopps frei wählen kann. Das gut ausgebaute Straßennetz Italiens macht diese Reiseform komfortabel. Zu beachten ist allerdings, dass auf fast allen Autobahnen Mautgebühren anfallen. Außerdem sollten Fahrer oder Fahrerin geübt sein, denn viele Straßen, besonders in den höher gelegenen Regionen, sind äußerst kurvenreich. Im Winter ist außerdem absolut auf die geeigneten Reifen zu achten. Inzwischen gibt es auch viele für PKW-Reisende zusammengestellte Touren, wobei die Unterkünfte vorab für Sie gebucht werden. Sie brauchen der Route dann nur noch zu folgen. Wenn Sie möchten, ist auf diese Weise auch eine Reise mit dem Zug möglich.

Noch komfortabler sind Pauschalreisen, die für Italien zuhauf angeboten werden. Hier ist alles zu haben und das mit allem Drum und Dran – vom Ferienhaus bis zur lauschigen Pension, vom zweiwöchigen Strandurlaub in ruhigen Gefilden bis hin zum verlängerten Wochenende in einer quirligen Metropole.

Rundreise oder Badeurlaub

Italien kann man nehmen, wie man möchte und sich zum Beispiel aufmachen, um Land und Leute kennenzulernen – faszinierende Städte, historische Sehenswürdigkeiten, kulinarische Ereignisse. Entweder buchen Sie hierfür eine Rundreise, die Sie von Nord nach Süd oder umgekehrt durch den ganzen Stiefel führt oder Sie konzentrieren sich auf eine der Regionen wie zum Beispiel die Toskana, Kampanien, das Piemont oder auch Sizilien.

Oder einfach nur alle Viere von sich strecken und Neptun oder Nixe unter südlicher Sonne spielen? Dann haben Sie über 7000 Kilometer Küste zur Auswahl, an denen Sie Ihren Badeurlaub verbringen können. Hier können Sie wählen zwischen familienfreundlichem Ambiente oder auch Orten, die Nightlife und Action bieten.

Wenn Sie sich nicht zwischen Kultur und Strand entscheiden können – auch kein Problem. Es gibt viele Angebote, die Stadt- und Strandurlaub kombinieren.

Unsere Top 5 in Italien

Die 5 schönsten Strände in Italien

Ob raue, felsige Küstenstriche, kleine pittoreske Badebuchten oder kilometerlange, flach abfallende Strände, Italien bietet alles, was das Herz begehrt. Und das nicht nur auf dem Festland, sondern auch auf den beiden großen Inseln Sizilien und Sardinien sowie auf den kleineren wie Elba, Ponza oder Ischia. Hier sind unsere Top 5:

  1. Die feinsandigen Strände rund um den Badeort Castiglione della Pescaia fallen sanft ins Wasser ab und sind daher für einen Familienurlaub mit kleineren Kindern bestens geeignet. Begrenzt werden die Strände durch duftende Pinienhaine und der Ort mit seinen malerischen Gassen bezaubert immer noch mit dem Charme eines Fischerdörfchens. Bereits im Jahre 2005 erhielt Castiglione della Pescaia von der italienischen Umweltorganisation Legambiente eine Auszeichnung für den saubersten Strand Italiens.
  2. Auch der drei Kilometer lange, sehr gepflegte Strand von San Vito lo Capo, der ganz im Nordwesten Siziliens liegt, verläuft sanft zum Meer hin. Das klare, türkisblaue Wasser bildet einen eindrucksvollen Kontrast zum weiß getünchten Städtchen San Vito, das sich über dem Strand auf einem kleinen Hügel erhebt. Hier kann man nicht nur die komplette Provinz Trapani überblicken, sondern auch authentische sizilianische Küche genießen.
  3. Ein Paradies für Wassersportler und Naturliebhaber ist der Strand von Porto Ferro im Nordwesten Sardiniens. Auch Urlauber mit körperlichen Einschränkungen sind hier gut aufgehoben, da der Strand barrierefrei ist. Das Areal mit dem goldgelben Sand und den roten Felsen ist umgeben von einer beeindruckenden Landschaft. Die lockere Surferatmosphäre, Livemusik und eine Strandbar tragen ebenfalls zum Wohlbefinden bei. Im nördlichen Teil des Strandes ist auch textilfreies Baden erlaubt.
  4. Wer es gerne luxuriös hat, sollte sich aufmachen nach Cattolica. Der bei Italienern und Touristen äußerst beliebte Strand ist zwar manchmal etwas voll, verfügt aber dafür über feinsten Sand und ein erstklassiges, breitgefächertes Serviceangebot. Bereits etliche Male befand sich Cattolica auf der Liste der besten und saubersten Strände Italiens. Der Strand ist durch bestens ausgebildete Rettungsschwimmer perfekt überwacht. Darüber hinaus ist das Bassin, das sich hier zwischen Wellenbrechern und Strand gebildet hat, von vornherein auch für unerfahrene Schwimmer geeignet.
  5. An der italienischen Adria reihen sich Badeorte auf wie Perlen an einer Schnur. Einer der hübschesten von ihnen ist San Benedetto del Tronto mit seiner von 7000 Palmen gesäumten Strandpromenade. Der feinsandige Strand ist 8 Kilometer lang und zu einem großen Teil frei begehbar. Er fällt seicht ins Meer ab und eignet sich gut für Beachvolleyball und andere Spiele. San Benedetto verfügt über einen lebhaften Fischereihafen und hervorragende Fischrestaurants sowie über ein ausgeprägtes Nachtleben und ist daher bei Urlaubern verschiedener Altersstufen beliebt.
Cala Gonone Italien

Einen der traumhaften Strände Italiens findet man auf Cala Gonone.

Die 5 interessantesten Städte in Italien

Italiens Städte sind so voll von Schönem und Interessantem, dass es fast unmöglich ist, hier eine Auswahl zu treffen. Dennoch möchten wir Ihnen mit unseren Top 5 eine kleine Entscheidungshilfe an die Hand geben:

  1. Natürlich ist es nicht überraschend, dass die Ewige Stadt Rom unsere Liste anführt. Aber es muss so sein. Atmet hier doch fast jeder Stein Historie und bietet die Metropole auch in der Neuzeit alles, was fasziniert. Reisende mit Sinn für Geschichte können sich hier intensiv auf die Spuren der Römer begeben, während die anderen sich an imposanten Bauten aus vielen Epochen, einer beeindruckenden Gastronomie und an jeder Menge Shoppingmöglichkeiten laben können.
  2. Auch ohne Florenz, der Hauptstadt der Toskana, kann keine Liste der interessantesten Städte Italiens bestehen. Imposante Paläste, bemerkenswerte Kirchen, historische Plätze, beeindruckende Architektur, Museen und Kunstschätze so weit das Auge blickt. Kein Wunder, dass die Stadt, die unter anderem Wirkungsstätte von Dante Alighieri, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Galileo Galilei war, bereits 1982 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
  3. Kultur pur bietet auch die Lagunenstadt Venedig, die seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, kann sie doch mit historischen Sehenswürdigkeiten noch und nöcher aufwarten: Markusplatz, Rialtobrücke, Dogenpalast – um nur einige davon zu nennen. Während einer Fahrt auf dem Canale Grande zieht ein Highlight nach dem anderen an einem vorbei. Abgesehen davon lohnt es sich aber auch, einfach in ein Vaporetto, also einen Wasserbus, zu steigen und die Umgebung zu erkunden, wie etwa die Glasbläserinsel Murano oder den Lido de Venezia, der die Lagune von der offenen Adria trennt.
  4. Es mag merkwürdig anmuten, Neapel auf die Liste der interessantesten Städte zu setzen, eilt der drittgrößten Stadt Italiens doch ein Ruf von Chaos und Kriminalität voraus. Nicht umsonst aber gehört die wunderschöne Altstadt der Metropole bereits seit 1995 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im historischen Zentrum befinden sich viele Sehenswürdigkeiten, die bequem zu Fuß erreichbar sind, darunter auch das Museu Archeologico Nazionale, das zu den bedeutendsten archäologischen Museen der Welt gehört. Und wenn es dann doch einmal zu chaotisch werden sollte – die Amalfiküste ist nur einen Katzensprung entfernt.
  5. Die in der norditalienischen Region Lombardei gelegene Stadt Mailand hat viele Gesichter. Sie ist modern und in Sachen Medien, Mode und Design das wirtschaftliche Zentrum Italiens. Sie verfügt aber auch über touristische Anziehungspunkte wie den weltberühmten Mailänder Dom, die Mailänder Scala und bedeutende Kunst- und Kulturschätze in Kirchen, Klöstern und Museen. Hier sei vor allem das Refektorium der Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie genannt, das Leonardo da Vincis Letztes Abendmahl beherbergt. Jenseits von Kunst und Kultur bieten sich in der Modestadt Mailand außerdem ausführliche Shoppingtouren an.
Der Petersdom im Abendrot

Die “ewige Stadt” Rom belegt die Spitzenposition unserer Top5!

Die 5 reizvollsten Ausflugsziele in Italien

  1. Zum Baden und zum Sonnen lädt der zwischen Rom und Florenz gelegene Lago Trasimeno ein. Mit einem Umfang von 54 Kilometern ist er der viertgrößte See Italiens und gehört zu den beliebtesten Erholungsgebieten Umbriens.
  2. Etwas weiter südlich und bisher von Touristenströmen noch nicht überlaufen, befindet sich der Lago di Bolsena, der sowohl in der Nähe einiger Naturschutzgebiete wie auch Städten mit historisch interessanten Zentren liegt.
  3. Wenn Sie im Norden Italiens unterwegs sind, so lohnt sich ein Abstecher in den Nationalpark Stilfser Joch. Mit seinen 134.620 Hektar gehört er zu den größten Naturschutzgebieten Europas und ist besonders auch für Wanderer und passionierte Radfahrer ein Paradies.
  4. Im unteren Drittel des Stiefels liegt der Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise, der eine bedeutende Rolle für den Schutz bedrohter Tierarten wie Braunbär oder Wolf spielt. Der älteste Nationalpark Italiens bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten und erstreckt sich über mehr als 50.00 Hektar.
  5. In der Nähe der Hafenstadt Triest befindet sich Schloss Miramare mit seinem großen, terrassenförmig angelegten Garten. Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Meer. Das im 19. Jahrhundert erbaute Schloss ist außerdem Museum und für Besucher geöffnet.
Die Abruzzen in Italien

Die Abruzzen sind zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert.

Die 5 berühmtesten Museen in Italien

Das Kultur- und Historienparadies Italien besitzt die höchste Museumsdichte der Welt. Nur fünf davon auszusuchen ist richtig schwer. Dennoch – hier unsere Top 5:

  1. Die Vatikanischen Museen sind ein absolutes Muss. Hier gilt es unter anderem die päpstliche Kunstsammlung zu bestaunen. Präsentiert werden orientalische Altertümer, etruskisch-italienische Altertümer, frühchristliche und mittelalterliche Kunst sowie Kunst von der Renaissance bis heute und eine völkerkundliche Sammlung. Krönender Abschluss der Besichtigung ist ein Besuch der Sixtinischen Kapelle.
  2. Eines der bekanntesten Kunstmuseen der Welt befindet sich in den legendären Florentiner Uffizien. Hier sind Werke aus Malerei und bildender Kunst von der Antike bis zum Spätbarock ausgestellt, darunter auch weltberühmte Gemälde von Botticelli, Caravaggio, Cranach, Cuccio, Dürer, Giotto, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael, Rembrandt oder Tizian.
  3. Die Galeria Borghese in Rom gehört wohl zu den berühmtesten und auch wertvollsten Kunstsammlungen der Welt. Zu sehen sind hier unter anderem Werke von Caravaggio, da Vinci, Raffael, Rubens und Tizian. Die erstaunliche Sammlung befindet sich im Casino der Villa Borghese, die mit ihrer fünf Quadratmeter großen Parkanlage schon allein ganz klar einen Besuch wert ist.
  4. Florenz sollte man nicht verlassen, ohne Santa Croce zu besuchen. Die größte Franziskanerkirche der Welt beeindruckt durch ihre Architektur und die Tatsache, dass hier Größen wie Michelangelo, Galileo Galilei und Machiavelli begraben sind. Die Kirche ist aber auch Museum und beherbergt viele überaus sehenswerte Fresken und Kunstgegenstände.
  5. Mitten in der Altstadt von Neapel befindet sich die kleine, im 16. Jahrhundert erbaute Kirche Sansevero. Hier gilt es, kunstvoll gearbeitete Marmorstatuen zu besichtigen, die bekannteste darunter ist der Verhüllte Christus. Zu sehen sind auch zwei geheimnisvolle anatomische Maschinen, die Prinz Raimondo, dessen Privatkapelle Sansevero war, im 18. Jahrhundert beigesteuert hat.
Museum Vatikan in Rom

Zu den Vatikanischen Museen gehört auch die Sixtinische Kapelle.

Die 5 schönsten Erlebnisse mit Kindern in Italien

  1. Das Lieblingsziel der Erwachsenen, die Toskana, birgt auch Unwiderstehliches für Kinder: In der Nähe von Pescia befindet sich der Parco di Pinocchio, in dem man die Welt der berühmten Romanfigur hautnah erleben kann. Hier gibt es eine Pferdebahn, Karussells, ein Handpuppentheater und vieles mehr.
  2. Italiens größter Freizeitpark liegt am Gardasee und heißt dem entsprechend auch Gardaland. Hier kann man unzählige Fahrgeschäfte und Attraktionen erleben, die sich in vier Themenbereiche aufteilen: Adrenaline, Adventure, Fantasy und Show. Da ist doch mit Sicherheit für jeden etwas dabei.
  3. An der Adria, die sowieso für einen Urlaub mit Kindern bestens geeignet ist, liegt Aquafan. Mit einer Fläche von 90.000 Quadratmetern stellt das Spaßbad in Riccione den größten Wasserpark Europas dar und bietet unter anderem Spaß auf insgesamt drei Kilometer Wasserrutschen.
  4. Der Parco dei Mostri (Monsterpark) in Bomarzo unweit der bekannten Stadt Viterbo fasziniert Kinder und Erwachsene gleichermaßen. 450 Jahre alte märchenhafte Monster aus verwittertem Gestein in einem Zauberwald sorgen hier für Gänsehaut und Erstaunen. Außerhalb des Geländes laden Grillplätze zum Verweilen ein.
  5. In Apulien gibt es Löwen! Zumindest im Safaripark Fasanolandia, der sich gut 50 km nordwestlich von Brindisi befindet. Angegliedert an den Safaripark ist ein Freizeitpark mit Wasserspaßbad, Fahrgeschäften, Delfinshow und weiteren Attraktionen.
Gardaland Freizeitpark

Gardaland am Gardasee ist der größte Freizeitpark Italiens.

Sehenswürdigkeiten in Italien

Kein Land der Welt ist so voll von Sehenswürdigkeiten wie Italien und kaum ein Staat dieser Erde hat eine so abwechslungsreiche Natur auf relativ kleinem Raum zu bieten. Bella Italia bringt es sage und schreibe auf 48 Stätten des Weltkulturerbes sowie 5 Stätten des Weltnaturerbes (Stand 2017). Darüber hinaus gibt es zahllose Bauwerke und Orte, die auch ohne UNESCO-Eintrag entzücken.

Rom – Ewige Stadt am Tiber

Ansicht von Rom

Rom ist ein Sammelsurium der Sehenswürdigkeiten!

An Rom geht wirklich kein Weg vorbei, denn hier ballt sich Interessantes, Schönes und Historisches in solchem Maße, dass man nicht weiß, wohin man zuerst schauen soll. Die Hauptstadt Italiens mit ihren drei Millionen Einwohnern birgt Schätze wie das Kolosseum, das Forum Romanum, den Trevi-Brunnen, das Pantheon, die Piazza Navona, den Petersdom oder die Sixtinische Kapelle. Kein Wunder, dass das komplette historische Zentrum bereits 1980 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. In Rom lässt es sich aber auch trefflich jenseits der Touristenpfade spazieren. Die Stadt verfügt über jede Menge Parks, die zum Verweilen einladen, so zum Beispiel den weitläufigen Park der Villa Doria Pamphili, der mit 9 Quadratkilometern der größte Roms ist, den wunderschönen Park der Villa Borghese, der mitten im Zentrum liegt oder den Caffarella-Park, durch den die weltberühmte Via Appia Antica führt. Und natürlich eignet sich die Stadt mit ihren Designerläden, aber auch kleinen Boutiquen ebenfalls bestens zum Shoppen.

Pompeji – einzigartiges Zeugnis der Geschichte

Platz an den Pompejiruinen

Die Ruinen von Pompeji veranschaulichen eine der größten Naturkatastrophen.

Durch zwei Vulkanausbrüche des Vesuv im Jahre 79 n. Chr. fand sämtliches Leben im 600 v. Chr. gegründeten Pompeji ein unverzügliches Ende. Die Stadt wurde komplett verschüttet und dabei weitgehend konserviert. Die Leichen der Menschen und Tiere, die bei der Katastrophe dort, wo sie gerade gingen oder standen, ums Leben kamen, hatten Hohlräume im erkalteten Lava-Asche-Gemisch hinterlassen, welche später mit Gips aufgefüllt wurden. So zeigt Pompeji heute eine fasziniere Momentaufnahme antiken Lebens. Neben zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten gibt es in Pompeji Überreste eines Theaters, einer Markthalle, diverser Thermen, von Tempeln und Palästen und sogar eines Bordells. Selbstverständlich gehört auch Pompeji zum Weltkulturerbe der UNESCO. Pompeji liegt nur eine halbe Autostunde von Neapel entfernt, sodass sich Besuche der beiden Städte gut verbinden lassen.

Amalfiküste – fünfzig Kilometer Schönheit

Die Amalfiküste

Die Amalfiküste: “Bella Italia!”

Weinberge, Obsthaine, türkisblaues Meer und weiß gestrichene Häuser, tiefe Schluchten, raue Felsen und üppige Vegetation – die Amalfiküste ist eine echte Postkartenschönheit. Und gehört daher bereits seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nicht versäumen sollte man hier einen Besuch des namensgebenden Städtchens Amalfi. Malerisch am Hang gelegen verfügt der Ort über einen sehenswerten Dom aus dem 10. Jahrhundert, der auch ein Museum beherbergt. Der Domplatz lädt mit kleinen Geschäften und hübschen Cafés zum Verweilen ein. Auch das ebenfalls in den Hang gebaute Positano ist einen Besuch wert. Hier kann man durch enge Gassen bummeln, in denen Boutiquen auch die berühmte Mode von Positano anbieten, oder es sich am Hafen in einem der Restaurants gut gehen lassen. Ausgesprochen einladend zeigt sich auch das Städtchen Ravello, das 300 Meter über dem Meer auf einer natürlichen Terrasse liegt. Der Ort verfügt über prächtige Villen, darunter die auf einem Felsvorsprung gelegene Villa Rufolo.

Venedig – Perle in der Lagune

Die Rialtobrücke am Canal Grande

Die Lagunenstadt Venedig zieht zurecht immer noch Touristenmassen an.

Auf der Liste der Sehenswürdigkeiten darf natürlich auch die seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Lagunenstadt Venedig nicht fehlen. Obligatorisch sind hier Besuche des Markusplatzes mit der Basilica San Marco, des Markusturmes, des Dogenpalastes, der Seufzerbrücke und des Opernhauses Teatro La Fenice. Darüber hinaus besitzt Venedig mehr als einhundert Kirchen, von denen man unbedingt die ein oder andere besichtigen sollte. Auch eine Fahrt auf dem Canale Grande sollte man nicht versäumen. Diese muss nicht unbedingt in einer Gondel stattfinden. Stattdessen bietet sich die Tour in einem Vaporetto, einem Wasserbus, an. Vaporetti sind offene Boote, die an vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbeifahren, sodass man alles in Ruhe betrachten kann. Wenn man schon in Venedig ist, sollte man auch die beiden größten Inseln der Lagune, Murano und Burano besuchen. Während Murano für seine Glaskunst bekannt ist, ist es Burano für seine Spitzenstickereien. Auf beiden Inseln gibt es auch entsprechende Museen.

Capri – Romantik pur

Die Faraglioni Felsen von Capri

Die Faraglioni Felsen von Capri.

„Wenn in Capri die rote Sonne im Meer versinkt …“ sang einst Rudi Schuricke und noch heute machen sich jährlich Heerscharen von Touristen auf, um die Insel zu erkunden. Was auch kein Wunder ist: tiefblaues Meer, ein angenehmes Klima und eine immergrüne Vegetation – was wünscht man sich im Urlaub mehr? Capri ist besonders bekannt für seine Höhlen am Meer, allen voran die Blaue Grotte mit ihrem einzigartigen Lichtspiel. Capri ist nur fünf Kilometer vom Festland entfernt und auch Lieblingsziel der Liebenden. Viele Prominente oder auch Normalbürger verbringen hier ihre Flitterwochen und laben sich an einer romantischen Kulisse mit fulminanten Sonnenuntergängen. Auf der Piazzetta di Capri im Herzen der Insel kann man gemütlich einen Espresso oder ein Glas Wein schlürfen und die Atmosphäre genießen, etwas weiter entfernt bietet sich vom Aussichtspunkt Punta di Tragara, der spektakuläre Blick auf die Faraglioni-Felsen an, die nachts im Mondlicht leuchten.

Fragen und Antworten rund um Italien

Wann ist die beste Reisezeit für Italien?

Generell ist eine Reise nach Italien besonders im Frühjahr und im März zu empfehlen, da es im Hochsommer in vielen Regionen sehr heiß werden kann. Sonnenanbeter werden sich dann aber sicherlich über Temperaturen von fast vierzig Grad an der Adria oder um die dreißig Grad rund um den Gardasee freuen. Für Städtereisen bietet sich auch der Winter, der in den Ebenen im Allgemeinen ziemlich milde verläuft, an.

Welche Stadtteile von Rom sollte man gesehen haben?

In Rom führt natürlich an der Vatikanstadt kein Weg vorbei, man kann die Ewige Stadt einfach nicht verlassen, ohne einen Blick auf den imposanten Petersdom geworfen zu haben. Ebenfalls ein Muss ist das historische Zentrum. Hier befinden sich einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie das Kolosseum, das Forum Romanum oder das Pantheon. Überaus sehenswert ist auch Trastevere mit seinen engen Gassen, seinen Kirchen und Plätzen und seinen vielen Restaurants.

Einkaufen kann man bestens im relativ ruhigen Viertel Prati mit seinen breiten Boulevards und zahlreichen Geschäften. Und auch Parioli, eines der teuersten Wohnviertel Roms, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier befinden sich die schönsten Parkanlagen der Stadt.

Wo kann man in Rom am besten shoppen?

Ganz klar, dass im Designerparadies Italien auch das Shoppen nicht zu kurz kommen darf. In Rom haben Sie reichlich Gelegenheit dazu. Die berühmteste Einkaufsstraße ist mit Sicherheit die Via del Corso, auf der man sogar sonntags shoppen kann. Ganz in der Nähe befindet sich die Via dei Condotti, auf der alle großen Designermarken vertreten sind – etwa 50 Luxusboutiquen reihen sich hier auf. Im Viertel Prati locken nahe dem Petersdom Geschäfte großer Modeketten sowie kleine Boutiquen und in Monti, einem der ältesten Stadtviertel Roms, das gleich hinter dem Forum Romanum liegt, kommen Vintage-Fans auf ihre Kosten. Rund um den Campo dei Fiori, auf dem täglich außer sonntags ein Markt stattfindet, findet man viele Boutiquen, in denen es sich vortrefflich nach einem Schnäppchen stöbern lässt.

Wo kann man in Rom gut essen und trinken?

Vom Überangebot an Bars und Restaurants wird man in Rom fast erschlagen und läuft auch nicht selten Gefahr, in eine typische Touristenfalle zu tappen. Daher hier einige Tipps für Sie: Sehr schmackhafte italienische Hausmannskost gibt es in der Enoteca Corsi in der Via del Gesù 87.

Im Ai Marmi in der Viale Trastevere 53 ist die Pizza unschlagbar lecker. Erstklassige belegte Brötchen findet man in der Paninoteca Polvere di Stelle in der Via Leonina nahe des Forum Romanum. Vorzügliche mediterrane Speisen zu vernünftigen Preisen bietet das Osti Matti in der Via Assisi. Frische Köstlichkeiten kommen im Il Tamburello di Pulcinella in der Via Pasquale Fiore etwas außerhalb des Stadtzentrums auf den Tisch.

Für einen Absacker empfehlen wir den legendären Nachtclub La Cabala, in der Via dei Soldati 25, wo schon John Wayne seinen Whisky schlürfte oder das Weinlokal Cavour 313, dessen Adresse sich schon aus dem Namen ergibt.

Italienische Kultur

Essen und Trinken nehmen in Italien einen hohen Stellenwert ein, gegessen wird ausführlich, meist mit mehreren Gängen – und spät. Das Abendessen findet kaum vor 20.30 Uhr statt. Fällt dieses oft recht opulent aus, so wird das beim Frühstück wieder wettgemacht. Neben einem Espresso im Stehen gibt es hier höchstens noch ein süßes Teilchen. Wichtig ist allerdings, dass die Qualität des Kaffees stimmt, denn dieser ist in Italien fast heilig. Richtig heilig ist natürlich der Papst, den viele Italiener verehren, denn Religion nimmt im Lande einen wichtigen Platz ein. Ebenso wie der heiß geliebte Fußball.

Pünktlichkeit hingegen wird eher vernachlässigt, was sich auch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel oft zeigt. Der weltberühmte italienische Wein wird auch schon mittags konsumiert, allerdings nicht separat und in Mengen, sondern als schmackhafter Essensbegleiter.

In vielen Gegenden haben die Geschäfte zwischen 12.00 und 17.00 Uhr geschlossen. Dann ist Mittagsruhe angesagt, was besonders im Sommer bei der teilweise herrschenden Hitze auch durchaus sinnvoll ist. Bei einem Essen mit Freunden im Restaurant wird meistens „alla romana“ bezahlt, das heißt, die Rechnung wird zu gleichen Teilen auf die Zahl der anwesenden Personen aufgeteilt, davon abgesehen, wer was in welchem Wert konsumiert hat.

3 erstaunliche Fakten zu Italien

Wussten sie eigentlich, dass

  • die Slow-Food-Bewegung in Italien entstanden ist?
  • der Vatikan eine eigene Telefongesellschaft, eine eigene Radiostation, einen eigenen TV-Sender, eigene Briefmarken, eigenes Geld und eine eigene Armee besitzt?
  • das Thermometer in Italien erfunden wurde?

3 berühmte Söhne und Töchter Italiens

Galileo Galilei, Universalgelehrter, geboren am 15. Februar 1564 in Pisa
seine wissenschaftlichen Erkenntnisse veränderten die ganze Welt.

Giuseppe Verdi, Komponist, geboren am 9. oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole bei Parma
wurde besonders durch Opern wie Aida, Nabucco und Rigoletto bekannt.

Marcello Mastroianni, Schauspieler, geboren am 28. September 1924 in Fontana Liri
spielte an der Seite von Anita Ekberg eine Hauptrolle in Fellinis weltberühmtem Film „La Dolce Vita“

Fakten über Italien

Zeitverschiebung

Wie auch in Deutschland, so gilt in Italien die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und auch die Sommerzeit ist hier gültig, sodass man in keiner Jahreszeit seine Uhr umstellen muss.

Telefon, Handy

Telefonkarten kann man in Italien am Zeitungskiosk oder im Tabakladen erwerben, es gibt aber nicht mehr überall Telefonzellen. Da die Roaming-Gebühren innerhalb der EU seit Juni 2017 entfallen, bietet sich das Telefonieren über das Handy an. Die Vorwahl von Italien lautet +39.

Zoll

Italien gehört zur EU, für die Ein- und Ausfuhr von Gütern des persönlichen Bedarfs und für Lebensmittel gelten praktisch keine Beschränkungen. Im Hinblick auf Genussmittel sind allerdings folgende Obergrenzen gesetzt:

  • 800 Zigaretten
  • 400 Zigarillo
  • 200 Zigarren
  • 1 Kilogramm Rauchtabak
  • 10 Liter Spirituosen mit über 22 Prozent Alkohol
  • 20 Liter alkoholische Getränke mit bis zu 22 Prozent Alkohol
  • 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein)
  • 110 Liter Bier
  • Eine Bargeldmenge, die 10.000,- Euro übersteigt muss bei der Ein- oder Ausreise deklariert werden.

Notruf

Auch in Italien gilt die europäische Notrufnummer 112.
Die Polizei erreichen Sie außerdem unter 113, die Feuerwehr unter 115, Notarzt und Krankenwagen unter 118.

Rauchen

Das Rauchen ist in Bars, Restaurants, Diskotheken und öffentlichen Gebäuden verboten.

Apotheken

Apotheken erkennen Sie an einem grünen oder roten Kreuz auf weißem Grund und der Aufschrift farmacia. In der Regel haben diese vormittags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und nachmittags 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Darüber hinaus hat in jeder Stadt mindestens eine Apotheke bis spät in die Nacht (oder in größeren Städten sogar 24 Stunden) für den Notfall geöffnet. Aushänge an den Apotheken informieren darüber, wann welche Apotheke Notdienst hat.

Video – Best Places in Italy

Anreise nach Italien

Italien ist von allen deutschen Flughäfen aus in rund zwei Stunden zu erreichen. Mit der Bahn dauert die Anreise natürlich wesentlich länger – zum Beispiel rund acht Stunden von München nach Rimini. Beliebt ist auch die Anreise mit dem eigenen Auto. Etwa 12 Stunden braucht man für die Fahrt von Frankfurt am Main nach Rom.

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