Städtereisen Potsdam – Gärten, Schlösser und moderner Barock

Potsdam ist mit seinen rund 175.000 Einwohnern nicht nur die bevölkerungsreichste Stadt Brandenburgs, sondern gleichzeitig auch Hauptstadt des Bundeslandes. Allerdings zeichnet sich die Großstadt Potsdam nicht allein durch ihre Nähe zu Berlin und ihre Eigenschaft als Landeshauptstadt aus. Vielmehr kann man Potsdam auch guten Gewissens die „Hauptstadt der Gärten und Schlösser“ nennen, die mit einem abwechslungsreichen Kultur-Angebot, ihrem schönen Stadtbild und vielen interessanten Aktivitäten die preußische Geschichte meisterlich mit ansprechender Moderne vereint.

Potsdams historische Innenstadt mit ihrem „Holländischen Viertel“, die vielen Geschäfte, Bars und Restaurants der Stadt, der Alte Markt, die Nikolaikirche und viele weitere Sehenswürdigkeiten in und um Potsdam machen die Stadt inmitten einer beeindruckenden Fluss- und Seenlandschaft absolut sehenswert und laden gerade aktive Besucher zum Erkunden zu Fuß, mit dem Rad oder sogar per Boot ein. Und auch Potsdams Stadtteil Babelsberg ist mit seinen international bekannten Filmstudios ein echtes Highlight nicht nur für Kino-Fans.

Was könnte es also Schöneres geben, als die vielen Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte in und um Potsdam während eines verlängerten Wochenendes oder eines Urlaubs zu entdecken? Ob als Kurztrip mit der besten Freundin oder als entspannter Familienurlaub in der grünen Barockstadt – Potsdam hat ganz sicher für jeden Reisetyp etwas zu bieten und verspricht einen unvergesslichen und abwechslungsreichen (Kurz)Urlaub.

Anreise nach Potsdam

Potsdam liegt im Herzen des Bundeslandes Brandenburg und ist mit dem Auto, der Bahn oder dem Fernbus bequem aus dem ganzen Bundesgebiet zu erreichen.

Dank seiner Lage innerhalb des Berliner Autobahnrings ist Potsdam mit sämtlichen Fernstraßen, die nach Berlin führen, verbunden und außerdem auch mit Fernzügen über Berlin erreichbar.

Wer Potsdam dabei mit dem eigenen Auto erreichen möchte, kann dies

  • aus Norden kommend über die A24 und ab dem Autobahndreieck Havelland über die A10 Richtung Potsdam
  • aus Westen kommend über die A2 und ab dem Dreieck Werder über die A10 in Richtung Frankfurt/Oder
  • aus Süden kommend über die A9 und ab dem Autobahndreieck Potsdam auf der A10
  • oder aus Osten kommend über die A13 und ab dem Dreieck Schönefeld über die A10 Richtung Potsdam/ Hannover

meist problemlos tun.

Wer sich hingegen für eine bequeme Anreise mit der Bahn entscheiden möchte, erreicht Potsdam ebenfalls problemlos mit dem Fernzug über Berlin. Von Berlin aus verkehren nämlich viele Intercity- und Regionalzüge der Deutschen Bahn sowie die S-Bahn, die Potsdam von Berlin aus Tag und Nacht erreichbar machen.

Zusätzlich dazu ist eine Anreise nach Potsdam aus vielen deutschen Städten auch mit dem Fernbus oder mit dem Flugzeug möglich. Bei der Anreise mit dem Flugzeug ist jedoch zu beachten, dass Potsdam über keinen eigenen Flughafen verfügt und darum nur über die Berliner Flughäfen erreicht werden kann.

Ein Hotel in Potsdam finden

In Potsdam warten viele Pensionen, Hotels und Hostels verschiedener Kategorien auf Urlauber, Durchreisende und Besucher aus aller Welt. Günstigere Hotels, Pensionen und Hostels in Potsdam lassen sich dabei oft schon für rund 45 bis 50 Euro pro Nacht finden. Wer jedoch eine luxuriösere Unterkunft bevorzugt, wird auch hier fündig, muss jedoch mit einem Übernachtungspreis etwa ab 70 Euro pro Nacht rechnen.

Beliebte Stadtteile von Potsdam

Die etwa 188 Quadratkilometer große Stadt Potsdam ist in ganze 34 Stadtteile unterteilt, die sich wiederrum in 84 Bezirke untergliedern. Für Besucher dabei besonders interessant sind jedoch Potsdams ältere Stadtteile Innenstadt und Babelsberg sowie die Stadtteile Fahrland und die Jägervorstadt.

Innenstadt

Potsdam Innenstadt

Potsdam Innenstadt ist éine Sehenswürdigkeit für sich.

Potsdams Innenstadt ist geprägt von Bauten aus den letzten drei Jahrhunderten, insbesondere aber von Gebäuden aus der Zeit von Friedrich Wilhelm I. sowie seines Nachfolgers Friedrich dem Großen. Die oft zweigeschossigen Gebäude dieser Zeit sind im gesamten Zentrum Potsdams und auch rund um die Brandenburger Straße, die Hauptgeschäftsstraße Potsdams, zu finden. Doch nicht nur die schönen Gebäude vergangener Zeiten machen Potsdams Innenstadt für Besucher so interessant.

Auch das geschäftige Treiben rund um die alten Stadttore, das Fortunaportal, die Nikolaikirche sowie die vielen Restaurants und Kneipen der Innenstadt sorgen für Abwechslung und ziehen Besucher an. Neben viel urbanem Flair hat Potsdams Innenstadt aber auch besonders viel Grün zu bieten: Zahlreiche Grünanlagen wie beispielsweise der Neue Lustgarten oder die Freundschaftsinsel inmitten der Havel machen Potsdams Innenstadt zu einer echten grünen Oase.

Fahrland

Potsdam Fahrland

Die Bockwindmühle im grünen Fahrland.

Potsdams schöner Ortsteil Fahrland im Nordwesten der Stadt kann als Mittelpunkt Brandenburgs bezeichnet werden und ist schon allein aufgrund seiner schönen mittelalterlichen Dorfkirche und seiner Bockwindmühle – als Bockwindmühle wird übrigens der älteste Windmühlentyp Europas bezeichnet – interessant. Das Mühlenhaus besteht hier nur aus einem einzelnen dicken Pfahl. – absolut sehenswert. Vielleicht noch sehenswerter wird der Stadtteil allerdings durch den Fahrländer See sowie den Naturschutzpark Döbritzer Heide, an welche Fahrland unmittelbar grenzt.

Babelsberg

Schloss Babelsberg am Glienicker See. Potsdam

Schloss Babelsberg am Glienicker See.

Babelsberg ist vielseitig, bunt und hat viel mehr zu bieten als nur die schicken Villen am Griebnitzsee und aufwendig sanierte Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Auch das lebendige Stadtteilzentrum Babelsbergs und insbesondere der Filmpark Babelsberg mit seinen vielen Freizeit- und Erlebnismöglichkeiten und den angrenzenden Filmstudios sind ein echtes Besucher-Highlight.

Jägervorstadt

Die schmucke Jägervorstadt von Potsdam.

Die schmucke Jägervorstadt von Potsdam.

Potsdams Ortsteil Jägervorstadt ist von herrschaftlichen Villen, Landhäusern und vielen aufwendig sanierten Gebäuden geprägt. Noch interessanter als die charmante Bebauung macht den Stadtteil jedoch seine Lage direkt zwischen der barocken Innenstadt und dem weltberühmten Park Sanssouci, in dem auch das faszinierende Schloss Sanssouci zu finden ist.

Kultur, Events und Sport in Potsdam

Potsdam, mit seinen Schlössern, Gärten und seinem von preußischer Geschichte geprägten Stadtbild, ist aufgrund seiner Kulturlandschaft bereits 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen worden. Dementsprechend verwundert die Vielseitigkeit des Potsdamer Kulturangebots kaum – allerdings ist in Potsdam zusätzlich auch in den Bereichen Events und Sport für jeden etwas dabei.

Kultur

Die Bildergalerie

In Potsdam gibt es eine Vielfalt an Gemälden, Skulpturen und vielen anderen Kunstgegenständen zu bestaunen. Die meisten von ihnen sind dabei in den vielen Schlössern und Museen der Stadt zu finden. Das wohl imposanteste Museum der Stadt ist aber wahrscheinlich die Potsdamer Bildergalerie – hier ist nämlich bereits das Museum ein Kunstwerk für sich.

Von 1755 bis 1764 auf Wunsch von König Friedrich II. erbaut, ist die Bildergalerie im Park des Schlosses Sanssouci heute der älteste freistehende Museumsbau seiner Art in ganz Deutschland und besticht insbesondere durch den prachtvoll gestalteten Galeriesaal. Unter den vergoldeten Ornamenten an der gewölbten Decke des Saales lassen sich in der Bildergalerie insbesondere Kunstwerke des Barock und der Renaissance bewundern – oder eben auch die atemberaubende Innen- und Außenansicht der Bildergalerie selbst.

Parks und Schlösser von Potsdam und Berlin

Schon im Jahre 1990 wurden die Parks und Schlösser im Raum Potsdam und Berlin auf Antrag der beiden Staaten als UNESCO-Welterbe ausgewiesen. Die Parkanlagen Sanssouci, Babelsberg, Neuer Garten, Glienicke sowie die Pfaueninsel mit ihren beeindruckenden Schlössern gehören seither zum Weltkulturerbe. Im Jahre 1992 wurde außerdem auch dem Park und dem Schloss Sacrow mit seiner Heilandskirche sowie 1999 unter anderem auch dem Schloss und Park Lindstedt, dem Kaiserbahnhof und der Sternwarte am Babelsberger Park dieser Titel verliehen.

Das Welterbe der Parks und Schlösser Potsdam und Berlin erstreckt sich damit auf insgesamt etwa 500 Hektar Parkanlagen und 150 Gebäuden und lässt die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft zur größten deutschen Welterbestätte werden.

Unbeschreiblich und vielfältig ist dabei die künstlerische Leistung, die sich in den vielen Schlössern, Gebäuden und Museen mit ihren zahllosen Kunstwerken widerspiegelt. Und auch die landschaftsgestalterischen sowie architektonischen Leistungen, die sich in der Berlin-Potsdamer-Kulturlandschaft zeigen, sind einzigartig. Selbst bei weniger kulturbegeisterten Besuchern Potsdams dürfte darum beim Besichtigen der vielen Schlösser und Parks Staunen, aber garantiert keine Langeweile aufkommen.

Die Bildergalerie im Park von Sanssouci. Potsdam

Die Bildergalerie im Park von Sanssouci.

Potsdam Pfaueninsel

Die Pfaueninsel ist nur ein kleiner Teil des Weltkulturerbes.

Besondere Veranstaltungen

Die wohl bekannteste und beliebteste jährlich in Potsdam stattfindende Veranstaltung ist die Potsdamer Schlössernacht. Jedes Jahr im August findet die Veranstaltung in den Abendstunden und in verschiedenen Schlössern und Parks Potsdams statt. Maximal 33.000 Besucher können sich dabei Tickets und somit auch exklusive Einblicke in die Räumlichkeiten der Schlösser, romantische Eindrücke, verschiedenste musikalische Abend-Highlights sowie den besten Blick auf das mitternächtlich stattfindende Feuerwerk sichern. Zusätzlich dazu tut jeder Besucher mit dem Kauf eines Tickets außerdem auch etwas Gutes: Die eingenommenen Eintrittspreise werden nämlich zur Sanierung und Instandhaltung der Schlösser und Gebäude genutzt.

Selbstverständlich hat die Filmstadt Potsdam außerdem mit dem „Sehsüchte“ auch ein internationales Studentenfilmfestival, das jedes Jahr im Frühling in Babelsberg stattfindet, zu bieten. Bereits seit mehr als 60 Jahren werden hier viele nationale und internationale Filme, Dokumentationen, Kurzfilme und Musikvideos gezeigt und von einer Fachjury oder dem Publikum prämiert.

Potsdam Nauener Tor

Ein Highlight des Jahres ist die Potsdamer Schlössernacht.

Sport

Wer bei einem Besuch in Potsdam seine (sportlichen) Grenzen austesten möchte, besucht den AbenteuerPark auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Hier, im größten Kletterwald der Region, lassen sich auf vielen Parcours mit rund 115 Elementen – wie beispielsweise einer 200 Meter langen Seilrutsche – schwindelerregende Abenteuer in bis zu zwölf Metern Höhe erleben.
Potsdam

Potsdam bietet viel Raum für sportliche Aktivitäten.

Sehenswürdigkeiten in Potsdam

Sanssouci

Schloss Sansouci mit Parkanlage.

Schloss Sansouci mit Parkanlage.

Das weltberühmte Schloss Sanssouci (das bedeutet auf Deutsch übrigens „ohne Sorge“) findet sich im östlichen Teil des wunderschönen und aufwendig gestalteten Parks Sanssouci und ist wohl die Sehenswürdigkeit Potsdams. Das bekannteste und bereits 1745 bis 1747 nach den Skizzen König Friedrichs II. erbaute Hohenzollernschloss ist im Rokokostil gehalten und sollte seinerzeit als „kleine“ Sommerresidenz des Königs dienen.

Auf den Weinbergterrassen Potsdams angelegt, zog sich König Friedrich seinerzeit tatsächlich meist allein mit seinen Hunden in das prunkvolle Schloss zurück, heute hingegen kann der beeindruckende Bau glücklicherweise aber auch von Besuchern bestaunt werden. Dabei gibt es faszinierende Einblicke in die prunkvoll gestalteten und mit unzähligen Gemälden geschmückten Räume des Schlosses sowie viel Wissenswertes über seine Geschichte zu erfahren, zu besichtigen und zu erleben.

Übrigens: Seinem eigenen Wunsch entsprechend wurde König Friedrich II. auch auf dem Gelände des Schlosses bestattet. Obwohl sein Wunsch zuerst nicht erfüllt worden war, wurden seine sterblichen Überreste schließlich im Jahre 1991 in der Gruft des Schlosses „ohne Prunk, ohne Pomp und bei Nacht“ beigesetzt – genau so, wie es der König einstmals verfügt hatte.

Marmorpalais

Marmorpalais Potsdam

Romantiker sollten sich den Marmorpalais nicht entgehen lassen.

Das Marmorpalais ist romantisch auf einer Terrassenanlage und direkt am Seeufer in Potsdams Neuem Garten gelegen. In der Zeit von 1787 bis 1793 als Sommerresidenz für König Friedrich Wilhelm II. errichtet und mit schlesischem Marmor verkleidet, ist das Bauwerk auch heute noch von einer besonderen Atmosphäre umgeben. Selbstverständlich trägt dazu auch seine Lage in Potsdams Neuem Garten, der nach englischem Vorbild großzügig angelegt ist und herrliche Ausblicke bereithält, bei.

Allerdings kann sich auch das Innere des Marmorpalais sehen lassen und ist mit zahlreichen Skulpturen, Marmorkaminen, Fußböden aus edlen Hölzern, antiken Standuhren und vielem mehr ausgestattet. Die Räume des Marmorpalais, die mit verschiedenen kunstvollen Bögen verziert sind, können von Besuchern nach der Restaurierung des Gebäudes wieder besichtigt werden und halten unter anderem mit dem beeindruckenden Treppenhaus des Palais, dem Grottensaal, dem Musiksaal und den ehemaligen Wohnräumen des Königs jede Menge sehenswerte Highlights bereit.

Das Holländische Viertel

Potsdam Holländisches Viertel.

Das malerische Holländische Viertel ist einen Spaziergang wert.

Direkt in Potsdams Zentrum gelegen, findet sich das zwischen 1733 und 1742 im Zuge einer Stadterweiterung entstandene Holländische Viertel. Insbesondere zeichnet sich das unter der Leitung eines holländischen Baumeisters erbaute Stadtviertel – wie sein Name schon erahnen lässt – durch 134 typisch holländisch anmutende Ziegelstein-Häuser aus. Aber nicht nur die hübschen roten Häuser, die in Potsdam durchaus aus dem sonstigen Stadtbild herausstechen, sind absolut sehenswert. Auch die vielen Kunstgewerbe-Geschäfte, Antiquariate, Werkstätten und Cafés des Quartiers sind einen Besuch wert.

Ebenfalls sehenswert: Die Ausstellung der Gedenkstätte Lindenstraße Nr. 54/55. Zur Zeit des Nationalsozialismus befand sich hier ein Gefängnis, das später vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR als Untersuchungsgefängnis weitergenutzt wurde. Die Gedenkstätte direkt am Originalschauplatz soll heute an die Leiden der damaligen Häftlinge erinnern.

Outdoor/Essen/Shopping/Nachtleben in Potsdam

Potsdam Glienicker Brücke

Outdoor

Einstmals verfügte Potsdam über eine Stadtmauer, die nicht der Befestigung, sondern unter anderem der Verhinderung von Warenschmuggel diente. Obwohl die Stadtmauer heute nicht mehr vorhanden ist, können aber ihre drei noch erhaltenen Stadttore, das Brandenburger Tor, das Jägertor und das Nauener Tor, noch heute besichtigt werden und machen eine „Stadttor-Wanderung“ zu einem abwechslungsreichen Outdoor-Erlebnis.

Zu entdecken gibt es dabei das bereits 1770 errichtete Brandenburger Tor, das als monumentales Siegeszeichen gestaltet wurde und zwei recht unterschiedlich ausgearbeitete Seiten zu bieten hat, das Jägertor, das einen Nordausgang aus der Stadt bildete und seinen Namen aufgrund des nahegelegenen kurfürstlichen Jägerhofs erhielt, und das große Nauener Tor, das im Jahr 1755 entstand und in seiner Ausarbeitung an die englische Neogotik erinnert.

Selbstverständlich darf auch ein ausgedehnter Shopping-Bummel bei einem Besuch in Potsdam nicht zu kurz kommen. Eine offene Einladung dazu ist die Brandenburger Straße, die von den Einwohnern Potsdams gerne auch einmal „der Broadway“ genannt wird. Insbesondere die vielen kleinen Seitenstraßen, die von der Brandenburger Straße abgehen, halten in liebevoll restaurierten barocken Häusern alles bereit, was das Shopaholic-Herz begehrt.

Essen & Trinken

Obwohl es eigentlich gar keine echte „Potsdamer Küche“ gibt, kommen bei einem Besuch der Stadt auch Gaumenfreuden nicht zu kurz. Schließlich hält die regionale Brandenburger Küche viele frische und saisonale Highlights bereit, die bei einem Besuch der Stadt unbedingt probiert werden sollten. Wie wäre es darum also beispielsweise mit frischem Fisch aus einem der umliegenden Seen, echtem Beelitzer Spargel, Spreewälder Gurken oder Teltower Rübchen?

Nachtleben & Party

Potsdam ist nicht nur eine Kultur-, sondern auch eine Studentenstadt. Hartnäckig hält sich allerdings das Gerücht, dass Potsdams Studenten ausgelassene Partynächte nur im nahegelegenen Berlin verbringen würden. Die Wirklichkeit sieht (mittlerweile) jedoch etwas anders aus. Schließlich hat auch Potsdam selbst jede Menge Möglichkeiten zum Feiern und Ausgehen zu bieten.

Nicht nur laden viele Bars und Kneipen in Potsdams Innenstadt zum Verweilen und Entspannen ein. Auch in der Studentenkneipe Pub à la Pub, in der gemütlichen Unscheibar oder im Waschhaus lässt sich ausgelassen tanzen, trinken und feiern.

3 Erstaunliche Fakten über Potsdam

Wussten sie eigentlich, dass

  • …auf der Grabplatte der Gruft Friedrichs II. oft Kartoffeln abgelegt werden? Grund dafür sind die sogenannten „Kartoffelbefehle“ des Königs. In diesen Rundschreiben wurde seinerzeit angeordnet, das damals noch eher unbekannte Nachtschattengewächs anzubauen, um so Hungersnöte zu besiegen.
  • …es in Potsdam sogar eine Pyramide gibt? Friedrich Wilhelm II. gehörte unter anderem den Freimaurern und dem mystischen Geheimbund der Rosenkreuzer an. Einige Gebäude ließ er darum entsprechend der Symbolik der Freimaurer erbauen. In Potsdams Neuem Garten gibt es darum einen Eiskeller, der in Form einer Pyramide konstruiert wurde.
  • …in Potsdam einmal ein vergrabener Leninkopf gefunden wurde? Während der Bauarbeiten für die Bundesgartenschau 2001 tauchte der vergrabene, zwei Meter hohe Kopf eines Lenin-Denkmals plötzlich in Potsdams Volkspark auf, nachdem er dort von der Roten Armee einmal vergraben worden war.

Söhne und Töchter Potsdams

Friedrich Wilhelm III (geboren 1770 – 1840)
König von Preußen

Wilhelm von Humboldt (geboren 1767 – 1835)
Gründer der Berliner Humboldt-Universität

Wolfgang Joop (geboren 1944)
Modedesigner

Söhne und Töchter

Beste Reisezeit für Potsdam

Die Kulturstadt Potsdam lässt sich das ganze Jahr über hervorragend bereisen. Um jedoch insbesondere Potsdams schöne Schlösser, Parks und Gärten in voller Pracht bewundern zu können, lohnt sich insbesondere ein Besuch während der wärmeren Monate Mai bis September.

Video – Potsdam Timelapse

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