
Urlaub mit Hund
Die schönsten Reiseziele und Wissenswertes rund um den besten Freund des Menschen
Aktualisiert am 23.04.2026 · Originalartikel von Antonia Baumgärtel
Inhaltsverzeichnis
Wer einen Hund besitzt, möchte ihn gerne auch in den Urlaub und auf Reisen mitnehmen — der Hund gilt schließlich nicht umsonst als bester Freund des Menschen. Wir erklären Ihnen, was Sie beim Urlaub mit Hund alles beachten müssen, welche Papiere Sie auf jeden Fall dabeihaben sollten und welche Einreisebestimmungen es für Bello gibt.
Außerdem stellen wir Ihnen unterschiedliche Reisearten und die beliebtesten und hundefreundlichsten Reiseziele vor. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Urlaub in den Niederlanden am Noordwijk Strand, mit einer Kreuzfahrt mit Hund, mit einer Wandertour durch Österreich, einer Radrundreise durch die Eifel oder einem Wellnessurlaub im Bayerischen Wald für Zwei- und Vierbeiner? Schließlich kann man zwar ohne Hunde leben, es lohnt sich aber nicht (frei nach Heinz Rühmann).
Vorbereitungen für die Reise: Hundeversicherungen
Der blaue Pass
Bevor Sie verreisen, sollten Sie einige Dinge sicherstellen. Sie benötigen in jedem Fall zur Reise in andere EU-Länder einen EU-Heimtierausweis, den „blauen Pass“. Dieser Ausweis ist ein Pflichtdokument bei Reisen innerhalb der EU und beinhaltet vom Tierarzt eingetragene Angaben zum Tierhalter, ein Foto des Tieres, gegebenenfalls mit dem Tierhalter, Angaben zu Impfungen mit offizieller Kennzeichnung und Gültigkeitsdauer und Angaben zu Art des Mikrochips, die Mikrochipnummer und den Barcode.
Die Informationen zur Kennzeichnung des Hundes sind zu laminieren, handschriftliche Eintragungen vom Tierarzt sind zu signieren und zu stempeln. Übrigens: Der Chip ist seit dem 03.07.2011 Pflicht für alle Hundehalter. Für davor geborene Hunde ist eine Tätowierung noch erlaubt. Der Chip sollte der ISO-Norm 11784 oder 11785 entsprechen, ansonsten muss der Halter ein passendes Lesegerät mitführen.
Hunde-Haftpflichtversicherung
Über eine Hunde-Haftpflichtversicherung sollten Sie im Allgemeinen nachdenken, denn es kann schließlich immer etwas passieren. Die Hundehaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab. In den Bundesländern Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist eine Haftpflicht ohnehin Pflicht. In manchen Fällen zahlt die Versicherung auch, wenn der Schaden durch einen anderen Hund entstanden ist, der Tierhalter aber nicht zahlen kann.
Informieren Sie sich unbedingt über das Kleingedruckte, falls bestimme Leistungsausschlüsse vorliegen. Manche Versicherer schließen zum Beispiel Mietschäden aus, was, wenn Sie eine Ferienwohnung mieten, zum Problem werden kann. Wenn der Vierbeiner die Couch frisst zum Beispiel, Möbel anknabbert oder auf dem Teppich sein Geschäft verrichtet. Für mehrere Hunde gibt es bei vielen Versicherern Mengenrabatt.
Die Kosten einer Haftpflicht sind abhängig von Rasse, Alter und anderen Faktoren. Für Assistenzhunde können Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Falls Ihnen Ihr Hund im Urlaub verlorengeht, sollten Sie ihn sicherheitshalber beim Deutschen Tierschutzbund eintragen lassen.
Krankenversicherung
Reiserücktrittsversicherung
Auch für Herrchen und Frauchen lohnt sich eine Reiserücktrittsversicherung, vielleicht haben Sie sogar schon eine. Sollten Sie oder Ihr Hund krank werden, sich verletzen oder eine Impfung nicht vertragen, zahlt die Rücktrittsversicherung alle Kosten, die beim Reiserücktritt anfallen. Stellen Sie aber sicher, dass, sollten Sie schon unterwegs sein, die Versicherung auch für den Rücktransport des Hundes aufkommt.Haben Sie dann alle Papiere für den Freund mit der kalten Schnauze – und auch für sich selbst – zusammen, dann kann es daran gehen, das Reiseziel auszuwählen.

Urlaub mit Hund: Einreisebestimmungen für Vierbeiner
Die Einreisevorschriften der unterschiedlichen (EU-) Länder gelten, egal ob Sie die Fellnase mit dem Auto, dem Bus, dem Zug, dem Flugzeug oder dem Schiff einführen. Auch wenn Sie nur vorhaben, durch ein Land durchzureisen, müssen Sie die Bestimmungen beachten. Sie haben für Hunde, Katzen und Frettchen über 3 Monate Geltung. Für Welpen gelten gesonderte Vorschriften, auf die wir hier nicht eingehen werden. Seit 2013 regelt die EU-Verordnung 576/2013 die Einreisebestimmungen; sie gilt für alle EU-Mitgliedsstaaten.
Allerdings haben manche Länder noch zusätzliche Vorschriften oder auch Verbote. Die EU-Verordnung besagt, dass der Hund einen EU-Heimtierausweis bei sich führen muss, dass er durch einen Chip oder eine Tätowierung gekennzeichnet sein muss und dass der Hund eine Tollwutimpfung nachweisen muss. Diese drei Einreise-Kriterien reichen in folgenden Ländern aus: Belgien, Bulgarien, Estland, Griechenland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Tschechische Republik und auch in Liechtenstein, obwohl dieses nicht zur EU gehört. Die anderen Mitgliedsstaaten haben noch zusätzliche Gesetzgebung zur Einreise von Vierbeinern:
Urlaub mit Hund in Dänemark
- Pitbull-Terrier
- Tosa Inu
- Amerikanischer Staffordshire Terrier
- Fila Brasileiro
- Dogo Argentino
- Amerikanische Bulldogge
- Boerbull
- Kangal
- Zentralasiatischer, Kaukasischer und Südrussischer Ovtcharka
- Tornjak und Sarplaninac und Kreuzungen aus diesen Rassen
Hundebesitzern, deren Hund Ähnlichkeit mit den genannten Rassen hat, wird empfohlen, Dokumentation zur Rasse ihres Vierbeiners mitzunehmen. Das Verbot gilt nicht bei einer Durchreise durch Dänemark. Außerdem gilt Leinenpflicht in den Wäldern und an den Stränden vom 1. April bis 30. September eines Jahres.
Urlaub mit Hund in Frankreich
Einreiseverbot für Kampfhunde der sogenannten 1. Kategorie:
- Amerikanischer Staffordshire Terrier
- Pitbull
- Boerbull
- Mastiff
- Tosa
Die Einreise von Hunden der 2. Kategorie (zusätzlich Rottweiler und ähnliche Hunde) ist abhängig von zahlreichen Bedingungen. Einreise und Durchreise der 1. und 2. Kategorie ist möglich, wenn der Hund in einem vom internationalen Hundeverband anerkannten Stammbuch eingetragen ist. Hunde, die mehr als 3 Monate bleiben, müssen identifiziert und im französischen Register eingetragen werden.
Urlaub mit Hund in Großbritannien & Nordirland
Seit dem Brexit gelten verschärfte Einreisebestimmungen. Der EU-Heimtierausweis ist für die Einreise nach Großbritannien nicht mehr ausreichend. Folgende Dokumente und Bedingungen sind seit 2021 Pflicht:
- Animal Health Certificate (AHC): von einem amtlichen Tierarzt ausgestellt, höchstens 10 Tage vor Einreise — gilt nur für eine einzelne Reise.
- Mikrochip nach ISO-Norm 11784/11785.
- Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise.
- Bandwurmbehandlung mit Praziquantel 24 bis 120 Stunden vor Einreise, tierärztlich dokumentiert.
- Maximal 5 Hunde pro Reisendem bei privater Einreise.
- Einreise nur über zugelassene Routen (z. B. Dover/Folkestone per Eurotunnel, bestimmte Fährverbindungen).
Einreiseverbot gilt weiterhin für Typen*: Pitbull-Terrier, Tosa, Dogo Argentino, Fila Brasileiro sowie Mischlinge dieser Typen.
Für Nordirland gelten im Rahmen des Windsor-Abkommens eigene, teils abweichende Regeln — informieren Sie sich bei der Deutschen Botschaft London tagesaktuell.
Urlaub mit Hund in Norwegen
- Pitbull Terrier
- Amerikanischer Staffordshire Terrier
- Fila Brasileiro
- Tosa
- Dogo Argentino
- Tschechoslowakischer Wolfshund
- sowie Mischlinge dieser Rassen und Mischlinge zwischen Hund und Wolf
Hunde müssen 24 bis 120 Stunden vor der Einreise mit Praziquantel gegen Bandwürmer behandelt worden sein. Der Tierarzt muss dies mit Datum und Unterschrift in den EU-Pass eintragen. Der Hund und die dazugehörigen Papiere müssen beim Zoll vorgezeigt werden.
Ausnahme: Assistenz- und Blindenhunde
Assistenzhunde für Kranke oder Behinderte sind von diesen Regelungen in den meisten Fällen ausgenommen. Da sich die Vorschriften auch einmal ändern können, übernehmen wir für diese Angaben keine Gewähr.
Stand der Informationen: 10/2019
Reisekrankheiten & Mittelmeer-Risiken
In Süd- und Südosteuropa gibt es einige Erreger, vor denen Hunde in Mitteleuropa normalerweise sicher sind. Planen Sie einen Urlaub am Mittelmeer — in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Kroatien, Zypern, Ungarn oder der Türkei — sprechen Sie spätestens 3–4 Monate vor der Abreise mit Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt über Prophylaxe und Impfungen.
Leishmaniose wird durch Sandmücken übertragen. Symptome (Haarausfall, offene Hautstellen, geschwollene Lymphknoten, Gewichtsverlust, überlanges Krallenwachstum) zeigen sich oft erst Wochen bis Monate nach der Reise. Schutz: Spot-on-Präparate, Halsbänder mit Deltamethrin/Permethrin, ggf. Impfung. Ihr Hund sollte im Süden ab der Abenddämmerung nicht im Freien schlafen.
Herzwurm (Dirofilariose) — ebenfalls durch Stechmücken übertragen, v. a. im Mittelmeerraum und in Osteuropa. Prophylaxe durch monatliche Spot-ons oder Tabletten.
Babesiose („Hundemalaria“) — Zeckenübertragen, auch im südlichen Deutschland relevant. Schutz: Zeckenmittel (Spot-on, Halsband), tägliche Zeckenkontrolle.
Weitere Mittelmeerkrankheiten wie Ehrlichiose, Anaplasmose und Hepatozoonose werden ebenfalls durch Parasiten übertragen. Eine umfassende, länderbezogene Empfehlungsliste finden Sie bei ESCCAP Deutschland (Europäischer Verband für parasitologische Kleintiermedizin).
Nach der Reise: Auch Monate später noch auf Symptome achten. Bei Hautveränderungen, Mattigkeit oder Gewichtsverlust umgehend die Tierärztin aufsuchen und das Reiseziel erwähnen — viele Mittelmeerkrankheiten werden sonst zu spät erkannt.
Reisen mit Hund: Die Wahl des Transportmittels
Vor allem bei nahegelegenen Reisezielen bietet sich die Anreise mit dem eigenen PKW an. Der Hund ist diesen bereits gewöhnt und mit dem Fahrzeug vertraut. Außerdem können Sie mit dem Auto Pause machen, wann es Ihnen oder Wuffi passt und Sie sind unabhängiger. Der Hund gilt als „Ladung“ und muss entsprechend gesichert werden, damit die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs und die Sicherheit der Insassen nicht gefährdet ist. Dafür gibt es verschiedene Systeme.
Ein Hundegeschirr, mit dem der Hund am Sicherheitsgurt befestigt wird, sollte möglichst kurz und stabil sein. Eine Transportbox kann man bei kleineren Fahrzeugen auf der Rückbank hinter die Sitze in den Fußraum stellen und bei größeren Fahrzeugen in den Kofferraum. Im Kofferraum muss die Box quer zur Fahrtrichtung und direkt an der Lehne zur Rückbank platziert werden. Ein Hund hat frei im Fußraum zum Beispiel des Beifahrersitzes nichts verloren. Schließlich wollen Sie und Ihr Freund heil am Reiseziel ankommen. Wenn Sie den Hund ungesichert transportieren wird ein Bußgeld fällig.
Generell gilt bei Autofahrten mit Hund: Meiden Sie Fahrten bei großer Hitze, der Hund sollte keinen direkten Zugwind abbekommen und der Hund sollte niemals bei Hitze alleine im Auto gelassen werden. Wie lange ein Hund ohne Pause im Auto fahren kann, ist individuell. Manche Fellpfoten mögen gar das Reisen im Auto und entspannen sich prima. Machen Sie aber auf jeden Fall mindestens alle zwei Stunden Pause, damit der Hund sich erleichtern kann und nehmen Sie einen Napf und Wasser mit. In das Reisegepäck für den besten Freund gehören außerdem: Futter, Leckerli, Kaumaterial, Näpfe, Leinen, Halsbänder, Bett, Kotbeutel und Spielzeug. Im Erste-Hilfe-Päckchen sollten sich mindestens Zeckenschutz (zum Beispiel Zeckenhalsband), eine Zeckenzange, Pfotenbalsam, Medikamente gegen Durchfall, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, ein Flohkamm und Wundreinigung befinden. Außerdem ist eine „Urlaubsmarke“ sinnvoll, auf der Sie die Urlaubsadresse, den Reisezeitraum und eine Nummer, unter der Sie zu erreichen sind, vermerken.
Wenn Sie mit Ihrem Hund im Wohnmobil in den Urlaub fahren, sollten Sie vorher abklären, ob Hunde denn auf dem Campingplatz den Sie anfahren, auch erlaubt sind. Zudem muss natürlich auch im Wohnwagen bzw. Wohnmobil für eine ausreichende Sicherung des Tieres gesorgt sein. Nicht mitnehmen sollten Sie einen Hund, der Auto fahren nicht verträgt, der schon alt ist, wenn Sie schnell unterwegs sein möchten und viele Ortswechsel vorhaben, wenn das Ziel Quarantäne vorschreibt oder der Platz im Wohnmobil nicht für Mensch und Hund ausreicht.
Bußgeld 2026 & Haftung: Eine Anschnallpflicht für Hunde gibt es in Deutschland nicht explizit, doch der Hund gilt nach StVO als „Ladung“ und muss entsprechend gesichert sein. Bei unzureichender Sicherung drohen 35 € Bußgeld; bei Gefährdung oder Unfall bis zu 75 € plus 1 Punkt in Flensburg. Achten Sie außerdem auf Hitze: Ein geparktes Auto kann auch im Schatten binnen Minuten zur Lebensgefahr werden — den Hund nie allein im Auto zurücklassen.
Größere Hunde werden im Frachtraum transportiert. Das ist natürlich für den Hund nicht sehr angenehm, denn es ist dort laut und ungemütlich. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, vermerken Sie auf der Box unbedingt Ankunft-Flughafen, Privatadresse oder Telefonnummer und den Namen des Hundes, damit Airline-Mitarbeiter den Hund ansprechen können. Die Lufthansa macht auch bei dem Behältnis für den Frachtraum genaue Vorgaben, andere Fluggesellschaften tun dies nicht. Der Hund sollte sich stehend umdrehen können, es sollten keine Spitzen und Kanten im Inneren herausstehen und Sie sollten die Leine bzw. das Geschirr nicht mit hineinlegen, die Verletzungsgefahr ist einfach zu hoch. Zudem sollten Sie eine saugfähige Unterlage in die Box hineinlegen. Einige Airlines bestehen auf eine Box, die den IATA-Bestimmungen entspricht. Die Maße der Box sollten für den Komfort des Hundes in etwa folgenden Maßen entsprechen:
Länge: Nase bis Rutenwurzel + 10 – 20 cm
Box Breite: Schulterblatt-Maß x 2Box Höhe: Kopfhöhe im Stehen + etwa 15 cm
Airline-Vergleich (Kurzübersicht, Stand 2026):
| Airline | Kabine max. Gewicht | Kosten Kabine | Frachtraum | Stumpfnasige Rassen |
|---|---|---|---|---|
| Lufthansa | 8 kg (inkl. Tasche) | ab 60 € Strecke | Pflicht ab > 8 kg | ausgeschlossen |
| Eurowings | 8 kg | ab 55 € Strecke | Pflicht ab > 8 kg | Einschränkungen |
| KLM / Air France | 8 kg | ab 75 € Strecke | Pflicht ab > 8 kg | ausgeschlossen |
| Condor | 6–8 kg | ab 50 € Strecke | Pflicht ab > 8 kg | Einschränkungen |
| Ryanair / easyJet | — | — | — | Beförderung generell nicht möglich (Ausnahme: Blindenführhunde) |
Anmeldung in der Regel bis 72 Stunden vor Abflug nötig. Frachtraum-Kosten 120–300 € je nach Gewicht und Zielregion. Transportbox muss IATA-konform sein. Prüfen Sie die aktuellen Airline-Bedingungen direkt vor der Buchung.
Packliste für den Urlaub mit Hund
Dokumente
- EU-Heimtierausweis
- Impfnachweis, insbesondere aktueller Tollwutstatus
- Animal Health Certificate (bei Reisen nach UK)
- Nachweis Haftpflicht/Krankenversicherung
- Halter-Kontaktdaten + Kontakt Tierarzt am Zielort
Reiseapotheke
- Verbandszeug & Erste-Hilfe-Set
- Zeckenzange, Flohkamm
- Wunddesinfektion, Augenspülung
- Mittel gegen Durchfall/Übelkeit (nach Rücksprache)
- Reisebedingte Parasiten-Prophylaxe (Spot-on, Halsband)
Unterwegs
- Transportbox oder Sicherheitsgurt mit Brustgeschirr
- 2× Leine (Ersatz für Verlust), Halsband mit Adresse am Zielort
- Maulkorb (Pflicht in vielen Ländern & Transportmitteln)
- Reisenapf & Trinkflasche
- Gewohntes Futter für die gesamte Reisedauer + 3 Tage Puffer
- Leckerli, Zahnpflege-Snacks
Komfort
- Vertrautes Reisebett oder Decke
- Lieblingsspielzeug
- Kotbeutel
- Handtuch (Strand, Regen)
- Markierung/Reflektor für die Dämmerung

Verschiedene Reisearten: Der Hund auf Reisen
Wenn Sie alle Papiere zusammen und geklärt haben mit welchem Verkehrsmittel es denn wohin gehen soll, kann es endlich losgehen. Ab in die Ferien mit der heißgeliebten Fellpfote!
Es ist die naheliegendste Urlaubsart: Mit dem Hund auf Wanderung gehen. Der Hund sollte bereits ausgewachsen sein. Sie haben die freie Auswahl zwischen Zielen wie Bayern, der Eifel, dem Schwarzwald, Westerwald, Österreich, Frankreich oder der Schweiz. Auch Italien mit der Toskana oder Venetien, die Niederlande mit Friesland oder Zeeland, Spanien mit Katalonien und der Costa Brava, Ungarn, Kroatien mit Dalmatien oder der Kvarner Bucht oder Tschechien mit Böhmen sind beliebte Reiseziele für einen Wanderurlaub mit Hund.
Dabei können Sie – natürlich abhängig von der Fitness des Vierbeiners – Wanderetappen von einfach bis anspruchsvoll auswählen. Sie sollten jedoch das Tempo immer dem Hund anpassen, wenn er anfängt, zurückzubleiben oder stark zu hecheln, ist es Zeit für eine Pause für Hund und Mensch. Ins Hunde-Wandergepäck gehören Napf, Wasser, Proviant und – wenn Sie in kalten Gegenden unterwegs sind – für Hunde ohne Winterfell ein Mantel. Wanderhotels sind meistens offen für Hunde, Sie müssen sich aber natürlich vorher informieren. Wenn Sie sozusagen stationär wandern, das heißt an einem Ort wohnen und von dort aus Ausflüge machen, können Sie als Unterkunft auch eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus wählen. Hier haben Sie die Wahl zwischen einigen hundefreundlichen Unterkünften.
Sie haben ein eigenes Pferd oder können reiten? Auch das ist mit dem besten Freund des Menschen kein Problem. Der Hund sollte allerdings an Pferde gewöhnt sein und Hund und Pferd sollten ausgeglichen und wesensstark sein. Man könnte das Pferd als zweitbesten Freund des Menschen beschreiben, schließlich ist es Arbeits-, Therapie- und Freizeitbegleiter. Auf Bauern- oder Reiterhöfen haben Sie die Möglichkeit, beide Hobbys miteinander zu verbinden.
In Deutschland geht das bspw. auf Sylt, in Bayern, im Thüringer Wald oder in der Lüneburger Heide. Außerdem können Sie sich in den Sattel schwingen in Italien, in Österreich, etwa in der Steiermark, in Frankreich, zum Beispiel an der Côte d’Azur oder in der Provence, in Kroatien, Spanien, Tschechien oder den Niederlanden.
Die Ruhe genießen, einfach entspannen, ein leckeres Abendessen fangen und dabei noch den besten Freund dabeihaben. Ein Angelurlaub ist ideal für den Vierbeiner, denn hier bekommt er ausreichend Bewegung, aber auch ausreichend Ruhe. Das Reiseziel hängt natürlich davon ab, welchen Fisch Sie fangen möchten.
Erkundigen Sie sich unbedingt, ob es in der Nähe Hundestrände oder Bademöglichkeiten für den Vierbeiner gibt. So eine Angelreise könnte an die Nordsee, die Mecklenburgische Seenplatte, nach Hessen, den Chiemsee, die Ostsee, den Bodensee, den Starnberger See oder aber auch nach Norwegen oder Skandinavien gehen. Achten Sie darauf, wohin auch immer Sie reisen, dass Sie den passenden Angelschein haben.
Hier haben Sie die Qual der Wahl: Skifahren, Winterspaziergänge, Schneeschuhwanderungen, Fahrten mit dem Pferdeschlitten oder Langlauftouren, und das alles mit dem Vierbeiner zusammen. Manche Unterkünfte bieten auch Hundesitting an, während Sie auf der Piste die Berge hinunterrasen. Es gibt auch Gegenden, in denen es extra Langlaufloipen für Hunde gibt. Bello kann bei all diesen Aktivitäten im Schnee tollen.
Hunde ohne Winterfell sind hierfür sicherlich nicht so gut geeignet, es sei denn, Sie statten den Hund mit einem Hundemantel aus, aber alle anderen können sich im weißen Winterwunderland austoben. Skiurlaub mit Hund ist zum Beispiel in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien oder Ungarn möglich.
Viele Wellness-Oasen sind mittlerweile auf die felligen Gäste eingestellt und bieten Wellness mit Hund an, teilweise mit speziellem Programm für den Vierbeiner oder sogar mit einer Wellnessbehandlung für den Hund. Wohlfühlfaktor also für Zweibeiner und Vierbeiner. Während Herrchen oder Frauchen mit Schlammpackungen, Gesichtsmasken, Massagen und sonstigem verwöhnt wird, bekommt der Hund Physiotherapie, Wärmebehandlungen, Hundemassagen, Wassertherapie oder Akupunktur.
An der Ostsee, in Salzburg, im Bayrischen Wald, im Tiroler Oberland, in Südtirol, an der Nordsee, in Frankreich, Spanien, Nord-Holland oder in Tirol können Sie solch ein Verwöhn-Programm für Hund und Mensch buchen und danach sind alle „hundum“ zufrieden und entspannt.
Eines der häufigsten Reiseziele ist sicherlich der Strand. Hier kann der Mensch relaxen, schwimmen, tauchen, schnorcheln, surfen und sich sonnen. Warum nicht auch der Hund? In jedem Land gibt es Hundestrände, sei es am Meer oder an Seen und Flüssen. Erkundigen Sie sich einfach vorher, ob bzw. wo an Ihrem Reiseziel ein Hundestrand in der Nähe ist. Dies können Sie bei der lokalen Touristeninformation erfragen. Nehmen Sie auf jeden Fall immer einen Napf und Wasser mit an den Strand, damit es dem Vierbeiner nicht zu warm wird. Hunde können schließlich auch einen Hitzschlag, einen Sonnenstich oder Sonnenbrand bekommen.
Als Sonnenschutz kann eine Strandmuschel oder Sonnencreme dienen. Außerdem sollte der Hund nicht mit Halsband oder Geschirr schwimmen gehen, nicht mit vollem Magen ins Wasser und man sollte den Hund immer im Auge behalten. Wenn Sie ans Mittelmeer reisen, bedenken Sie die sogenannten Mittelmeererkrankungen (Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose, Dirofilariose) und lassen Sie den Hund gegebenenfalls impfen. Damit Hundestrände weiter bestehen, müssen alle Hundehalter eines tun: Die Hinterlassenschaften des Vierbeiners müssen mit Kotbeuteln weggeräumt werden, hierbei müssen alle Tierhalter mitmachen.
Einige der schönsten Hundestrände in Europa
Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der schönsten Hundestrände in Europa vor, außer diesen gibt es aber auch noch viele andere, zum Beispiel an der Ostsee, der Nordsee, auf Mallorca, in Irland, Schottland, an der Costa Brava, in Südfrankreich, auf Teneriffa, auf Sardinien oder auch in den USA, etwa in Kalifornien. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.- Lignano Sabbiadoro (Italien)
Hundebetten, Animationsprogramm für Hunde, Tierarzt, Agility Area und Hundeduschen. - End Beach (Noordwijk, Niederlande)
Schöne Lage zwischen Amsterdam und Den Haag, Strandpavillon mit Wasser und Leckerli, spezielle Wanderrouten. - Crikvenica (Kvarner Bucht, Kroatien)
Hundebar mit Hundebier, Snacks, Hundekuchen, Hundeeis und Chips. - Sylt (Nordsee, Deutschland)
Ganze 17 Hundestrände gibt es hier, in der Nebensaison sind an allen Stränden Hunde erlaubt. - Fehmarn, Fehmarnsund (Ostsee, Deutschland)
Besonders langer Strand, perfekt für einen Strandspaziergang. - La-Londe-les-Maures, Bandol, Ramatuelle, Saint Cyr (Frankreich)
- Luc sur Mer (Frankreich)
- Sango Bay (Durness, Schottland)
Ganz im Norden Schottlands, wunderschöner Hundestrand, wenn auch ein bisschen kalt. - Spiaggia di Pluto (Bibione, Italien)
- Scheveningen (Den Haag, Niederlande)
Südlich von Pfahl 36 und nördlich von Pfahl 47 dürfen die Vierbeiner frei herumlaufen.

Hundehotels
Das Hundehotel
Beliebte und hundefreundliche Reiseziele
Die beliebtesten Urlaubsregionen für Hundehalter 2026:
- Ostsee — Spitzenreiter, lange Hundestrände auf Usedom, Rügen, Fischland-Darß-Zingst
- Tirol & Österreich — hundefreundliche Almen, klare Bergseen, Wanderwege
- Nordsee — Sylt, Amrum, Föhr und Nordfriesland
- Mecklenburgische Seenplatte — Urlaub am und auf dem Wasser
- Schwarzwald — Wandern und Wellness im deutschen Südwesten
- Harz — Mittelgebirge mit abwechslungsreichen Routen
- Bayerische Alpen inkl. Bayerischer Wald
- Niederlande — Zeeland und Nordholland mit grosszügigen Hundestränden
Die hundefreundlichsten Länder Europas:
- Schweiz — vorbildliche Infrastruktur, Hunde in fast allen öffentlichen Verkehrsmitteln erlaubt
- Deutschland — dichtes Netz hundefreundlicher Hotels und Ferienhäuser
- Österreich — Alm- und Wanderurlaub mit Vierbeiner
- Niederlande — besonders Zeeland und die Nordsee-Küste
- Dänemark — Ferienhäuser, lange Hundestrände
- Frankreich — allerdings mit Rassen-Einschränkungen (siehe oben)
- Italien — viele hundefreundliche Unterkünfte, v. a. in der Toskana und Emilia-Romagna
- Schweden — naturnahe Reisen mit Hund
Hundefreundlichste Stadt der Welt
Die hundefreundlichste Stadt der Welt war in der Vergangenheit und ist immer noch Tel Aviv-Jaffa. Die Großstadt in Israel kann mit 70 Hundeparks, einer Wasserschüssel für Hunde vor fast jedem Laden und etwa 30.000 Vierbeinern auf etwa 440.000 Einwohnern punkten.In Europa kommen noch das Baltikum, die Niederlande und Großbritannien hinzu. In der Schweiz gibt es viele wunderschöne Wanderrouten, zwischen Klosters und St. Antönien hat sogar der erste Hundewanderweg eröffnet, der Lecky-Trail, und in Graubünden gibt es zuvor schon genannte Hundeloipen. In Tschechien können Sie prima in Nord- und Südböhmen wandern. In Österreich haben Sie alles: Berge, Seen und Städte wie Wien, die alle einen Ausflug wert sind. Frankreich besticht mit Stränden am Mittelmeer und am Atlantik. Viele kleine Buchten bieten sich hier zum Schwimmen mit Hund an, zum Beispiel an der Côte d’Azur, in Aquitanien, der Provence, der Bretagne oder der Normandie. In Polen kann man an der Ostsee mit Hund schwimmen. Die Adria, das Mittelmeer, Kampanien, die Toskana – in Italien warten wundervolle Urlaubsregionen auf Sie und Ihren Vierbeiner. Vor allem in Tirol gibt es viele Angebote für Mensch und Hund. Schweden hat vielleicht etwas strengere Regeln, was Hunde anbelangt, ist aber dennoch hundefreundlich. Das Land ist dünn besiedelt und man kann hier ganz einsam Zweisamkeit mit dem Tier erleben.
Kanada und Marokko sind die einzigen beiden Länder des Rankings, die außerhalb Europas liegen. Für die Einreise in die USA und Kanada benötigen Sie Dokumente über Impfungen, ansonsten droht eine Quarantäne für 30 Tage, Bescheinigung über aktuelle Tollwutimpfung (vor mehr als 30 Tagen und nicht länger her als 1 Jahr) und das Tier wird bei der Einreise von einem Tierarzt kontrolliert. Nach Marokko kann man mit einem amtstierärztlichen Gesundheitszeugnis (nicht älter als 10 Tage), Tollwutimpfung (mindestens vor 30 Tagen und nicht älter als 8 Monate) und Übersetzung aller Dokumente in Französisch oder Englisch einreisen.
Die beliebtesten Regionen in Deutschland für Urlaub mit Hund sind die Nord- und Ostsee, Bayern, die Mecklenburgische Seenplatte, die Landschaften an Rhein, Mosel und Elbe, Rhön, Taunus, Spreewald, Thüringer Wald, Schwarzwald, Odenwald, Bodensee, Allgäu und Teutoburger Wald.
Städtereisen mit Hund sind natürlich auch möglich. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie nicht gerade im Hochsommer verreisen, da es sonst für den Vierbeiner zu heiß wird. Auch als Mensch ist es ja nicht angenehm, bei 40°C etwa durch Madrid zu laufen. Sorgen Sie auf jeden Fall für genügend Auslauf im Grünen. Metropolen mit vielen Parks und Wäldern sind zum Beispiel Göteborg, Luxemburg, Madrid, Bratislava, Bern, Marseille, Berlin oder Stockholm. Mit Ihrem Vierbeiner im Gepäck entdecken Sie sicher ganz neue Gegenden und Ecken der Metropolen dieser Welt.
Egal für welches Reiseziel Sie sich entscheiden, hauptsache Sie und Ihr bester Freund haben Spaß.

Hundepension: Wenn der Vierbeiner nicht mit in den Urlaub kann
Wenn Sie Ihren besten Freund aus irgendwelchen Gründen nicht mit in den Urlaub nehmen können, sei es, weil es sich um eine längere Flugreise handelt oder Sie eine Rundreise planen und Sie keine Freunde oder Bekannten haben, bei denen der Hund für eine Weile bleiben kann, dann müssen Sie auf eine Hundepension zurückgreifen. Hierbei sollten Sie auf einige Kriterien achten, damit Ihr Vierbeiner auch gut aufgehoben ist.
Worauf Sie bei der Wahl der Hundepension achten sollten
Grundsätzlich sollten Sie die Pension immer vorher anschauen und auch die Betreuer persönlich kennenlernen. Zunächst einmal gibt es Pensionen mit Zwingerhaltung, mit Zimmerhaltung oder mit Familienanschluss.
Zwingerhaltung ist zwar meist am billigsten, ist aber für Familienhunde nicht zu empfehlen. Zimmerhaltung eignet sich auch für nur bedingt verträgliche Hunde, die dann allerdings teilweise auch alleine gelassen werden. Hunde, die sich grundsätzlich mit anderen Hunden gut verstehen, sollten in der Gruppe im Familienanschluss gehalten werden.
Achten Sie beim ersten Treffen darauf, wie die potenziellen Hundesitter mit den Tieren umgehen. Nehmen Sie Rücksicht auf ängstliche und schüchterne Tiere? Wie ist ihre Körpersprache? Außerdem ist die Sauberkeit wichtig, ein paar Hundehaare sind natürlich normal, aber die Näpfe, Decken und Betten sollten unbedingt sauber sein. Genügend Auslauf ist auch unerlässlich. Die Betreuer sollten Ihnen und Ihrem Hund sympathisch sein, das ist vielleicht nicht immer sofort offensichtlich, dennoch sollten Sie genau auf Ihren Hund und wie er sich verhält achten.
Zudem sollten Sie sich informieren, ob die Hundesitter Grundkenntnisse im Hundetraining haben – das heißt Brustgeschirr statt Halsband, Leckerlies statt Schreckreizen, Schleppleinen und Alternativvorschläge statt Bestrafung. Ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde ist auch nicht verkehrt, dies können Sie meistens auf der Homepage der Pension nachschauen. Im Zweifel können Sie Ihren Vierbeiner einmal Probe schlafen lassen.
Plätze in wirklich guten Hundepensionen sind begehrt und schwer zu kriegen, daher: Buchen Sie rechtzeitig. Beim Urlaub gibt es Last Minute Rabatt, bei der Hundepension nicht!
Häufige Fragen zum Urlaub mit Hund
Was brauche ich für Urlaub mit Hund in der EU?
Für Reisen innerhalb der EU benötigen Sie den EU-Heimtierausweis („blauer Pass“), einen Mikrochip nach ISO-Norm 11784/11785 und eine gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage vor Reiseantritt). Seit April 2026 gilt zusätzlich eine strikte Obergrenze von 5 Hunden pro Fahrzeug.
Wie lange vor der Reise muss die Tollwutimpfung sein?
Bei Welpen mindestens 21 Tage nach der ersten Impfung; bei erwachsenen Hunden muss die Auffrischung vor Ablauf der vorherigen Gültigkeit erfolgen. Der Mikrochip muss dabei vor oder spätestens gleichzeitig mit der Tollwut-Erstimpfung gesetzt worden sein.
Gilt der EU-Heimtierausweis noch in Großbritannien?
Nein. Seit Brexit benötigen Sie für UK ein Animal Health Certificate (AHC) von einem amtlichen Tierarzt, höchstens 10 Tage vor Einreise ausgestellt, sowie eine Bandwurmbehandlung 24–120 Stunden vor Ankunft.
Welche Airlines nehmen Hunde in der Kabine mit?
Lufthansa, Eurowings, KLM, Air France und Condor nehmen Hunde bis ca. 8 kg (inkl. Transporttasche) in der Kabine mit; Ryanair und easyJet befördern dagegen keine Hunde (Ausnahme: Blindenführhunde). Anmeldung bis 72 Stunden vor Abflug.
Wie wird der Hund im Auto korrekt gesichert?
Der Hund gilt als „Ladung“ nach StVO und muss gesichert werden — durch Transportbox im Kofferraum, Trenngitter oder Sicherheitsgurt mit Brustgeschirr (nicht am Halsband). Bei unzureichender Sicherung drohen 35 € Bußgeld, bei Gefährdung bis 75 € plus 1 Punkt.
Wie schütze ich meinen Hund am Mittelmeer?
Sprechen Sie 3–4 Monate vor Reise mit Ihrem Tierarzt über Prophylaxe gegen Leishmaniose, Herzwurm und Zeckenkrankheiten. Nutzen Sie Spot-on-Präparate oder Deltamethrin/Permethrin-Halsbänder. In Südeuropa ab Abenddämmerung nicht im Freien schlafen lassen.
Wie viele Hunde darf ich maximal mit in den Urlaub nehmen?
Seit der EU-Reform vom 22. April 2026 gilt eine Obergrenze von 5 Hunden pro Fahrzeug bei privater, nicht-kommerzieller Reise. Mehr Tiere nur mit Nachweis eines Wettkampfs/Sportevents.
In welchen Ländern gilt Maulkorb- bzw. Leinenpflicht?
Kroatien, Italien und Slowenien verlangen grundsätzlich Maulkorb und Leine in der Öffentlichkeit. In Ungarn und Slowenien besteht Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Spanien & Österreich ist die Regelung je nach Gemeinde unterschiedlich — immer vor Ort informieren.
Welche Reiseziele sind 2026 am beliebtesten mit Hund?
Laut aktuellen Rankings führen Ostsee, Tirol/Österreich, Nordsee, Mecklenburgische Seenplatte, Schwarzwald und Harz die Liste an. Innerhalb Europas sind die Niederlande (Zeeland) und Dänemark besonders beliebt.
Was kostet eine Hunde-Haftpflichtversicherung?
Je nach Rasse, Alter und Anbieter liegen die Beiträge meist zwischen 40 € und 120 € pro Jahr. In Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist die Haftpflicht gesetzlich verpflichtend.
Lustige Fakten über Hunde
Wussten Sie eigentlich, dass…- …das Streicheln eines Hundes gesundheitsfördernd ist? Es senkt Blutdruck und Herzfrequenz.
- …Hunde ca. 10.000 Mal besser riechen können als Menschen und Krankheiten wie Diabetes oder Krebs erschnüffeln können?
- …die Hundenase so einzigartig ist wie ein menschlicher Fingerabdruck?
- …Hunde Mimik und Gestik lesen und bis zu 250 Wörter und Gesten verstehen können?
- …Border Collies als intelligenteste Hunderasse gelten?
7 Tage Lastminute Urlaub an der Nordsee
4 Tage inkl. Wellness & Frühstück zur Eigenanreise
3 Nächte im Harz inkl. Halbpension zur Eigenanreise




















