Skiurlaub: Schweiz bald ohne Schnee?

Montag, 17. September 2018

Egal ob mit Skiern oder Snowboard – die Schweiz ist ein Traum für Wintersportler aller Art. Doch den rund 230 Skigebieten stehen harte Zeiten bevor. Denn der „ewige Schnee“ schmilzt unaufhörlich. Immer mehr Fläche bleibt im Winter schneefrei.

Schweiz - matterhorn

Das Matterhorn ist mit 4.478 Metern der höchste Berg der Alpen.

Jedem, der schon einmal zum Skifahren in der Schweiz war, sind Namen wie Zermatt, Saas-Fee oder St. Moritz gängige Begriffe. In der Saison von Oktober bis Mai schnallen sich zahlreiche Wintersport-Fans Skier oder Snowboard um und brausen über den Schnee ins Tal. Insgesamt zählt die Schweiz über 7.000 Pistenkilometer.

Wissenschaftler der Universität Genf sowie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) attestieren dem Schnee in der Schweiz keine rosige Zukunft. Die Auswertung von Satelittendaten (dem sogenannten Swiss Data Cube) zeigt, dass innerhalb von zehn Jahren über 5.000 Quadratkilometer schneefrei geworden sind. Zwischen 1995 und 2005 betrug die schneefreie Fläche der Schweiz 36 Prozent. Im Zeitraum von 2005 bis 2017 vergrößerte sich die Fläche auf 44 Prozent. Betroffen sind neben den Schweizer Alpen auch beliebte Ski-Regionen.

Globale Erderwärmung sorgt für Schneerückgang

Als Grund geben die Forscher die globale Erwärmung des Planeten an. Ebenso ist ein spürbarer Rückgang an Gletschern in der Schweiz festzustellen. Gab es 1973 noch über 2.100 Gletscher, sind es heute nur noch rund 1.400.

Glaziologe Matthias Huss von der ETH Zürich/Uni Freiburg rechnet damit, dass innerhalb der nächsten 80 Jahre 80 bis 90 Prozent der Schweizer Eismassen geschmolzen sind. Selbst eine drastische Reduzierung des CO2-Ausstoßes soll den Schmelzprozess nicht (mehr) aufhalten können.

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Das absolute Highlight auf den Kapverdischen Inseln ist eine Vulkanwanderung auf den Pico do Fogo, die allerdings nur in Begleitung eines ortskundigen Führers durchgeführt werden darf. Mehrere Reiseanbieter ermöglichen diese Tour, bei der es durch einen mystischen Regenwald und über schwarze Lavafelder bis zum Gipfel des 2829 Meter hohen Vulkanbergs geht. Die meisten Touren verlaufen auf dem Wanderweg Bordeira de Fogo und führen zunächst zur Caldeira, dem Vulkankessel, von dem Wagemutige mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit auf einem Klettersteig vorbei an Felsspalten, aus denen heiße Schwefeldämpfe dringen, weiter zum Gipfel kraxeln. Ausblicke zum Niederknien auf die umliegende schwarze Vulkanlandschaft und das Meer machen diese Wandertour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eine nicht allzu anstrengende Wanderung auf Santiago führt vom etwa 11 Kilometer von Praia entfernten Dorf Calabaceira zum Weltkulturerbe Cidade Velha. Von der kargen Hochebene geht es bei dieser reizvollen Tour in rund 2 Stunden in ein immergrünes Tal mit Bananenplantagen und Affenbrotbäumen, in dem exotische Schmetterlinge fliegen und sich mit etwas Glück Eisvögel sichten lassen. Dank ihrer abwechslungsreichen Gebirgslandschaft ist die Insel Santo Antao ein traumhaftes Wanderparadies. Eine der schönsten Touren verläuft hier auf dem 1600 Meter hohen Felskamm Bordeira de Norte und führt in das Tal von Ribeira das Patas, das mit seinen Obstbäumen und Zuckerrohrpflanzen einer Oase gleicht. Sie folgen einem alten gepflasterten Maultierpfad, der sich in Serpentinen bergab schlängelt, und genießen unterwegs herrliche Ausblicke auf grüne Hochebenen. Im Norden von Santiago liegt der Nationalpark Serra Malagueta mit seiner üppigen grünen Vegetation und etlichen endemischen Tier- und Pflanzenarten. Hier verlaufen neun offizielle Wanderrouten, von denen eine schöner ist als die andere. Steigen Sie von der Hochebene zum Beispiel zur Ribeira Principal hinab und erfreuen Sie sich an atemberaubenden Ausblicken auf die Landschaft und den Atlantik. Eine der attraktivsten Touren auf Santo Antao verläuft entlang der schroffen Nordküste der Insel zwischen den Fischerdörfern Ponta do Sol und Cruzinha. Auf alten Steinwegen wandern Sie vorbei an spektakulären Felswänden und durchqueren kleine Weiler, die an steilen Hängen errichtet wurden. Atemberaubende Aussichten sind bei der Tour allgegenwärtig, die am schwarzen Lavastrand von Aranha nach etwa 5 Stunden mit einer wohlverdienten Abkühlung im Meer endet, Kap Verde Inseln Reisen Sierra Nevada 2026/27: 17-Millionen-Investment macht Europas südlichstes Skigebiet fit für den Winter
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